#66 Ab wann wird Bildschirmzeit gefährlich? Über Medienregeln, Verbote und Verantwortung – mit Matthias Jax
Shownotes
Ines' Kinder dürfen täglich 30 Minuten vor den Bildschirm. Bei Susi ist es eine Stunde, zumindest beim Zwölfjährigen. Klare Regeln also, die im Familienalltag eigentlich ganz gut funktionieren. Bis Matthias Jax erklärt, dass selbst 30 Minuten tägliche Bildschirmzeit für ein vierjähriges Kind zu viel sein können. Und plötzlich stehen die beiden vor einer Frage, die wohl viele Eltern kennen: Wie viel Screentime ist wirklich okay und wie schafft man es, die eigenen Regeln wieder zu ändern, ohne dass zu Hause der nächste große Streit ausbricht?
Deshalb haben wir Matthias Jax von Saferinternet.at eingeladen. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der sicheren Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und erklärt, warum nicht nur die Bildschirmzeit selbst, sondern vor allem Inhalte, Gewohnheiten und die Begleitung durch Eltern entscheidend sind. Wir sprechen über das erste Smartphone, WhatsApp-Klassengruppen, Fortnite, Roblox und YouTube, über geplante Social-Media-Verbote und die Grenzen von Kinderschutz-Apps. Matthias erklärt außerdem, woran Eltern erkennen, dass Mediennutzung problematisch wird, warum Kinder keine perfekten Eltern brauchen und weshalb ein offenes Gespräch oft mehr bringt als die strengste Bildschirmzeitbegrenzung.
Zahlen & Fakten aus der Folge:
- 0 bis 3 Jahre: In diesem Alter empfiehlt Saferinternet.at, möglichst vollständig auf Bildschirmzeit zu verzichten.
- 1 Stunde vor dem Schlafengehen: In diesem Zeitraum sollte laut Matthias möglichst auf Bildschirmzeit verzichtet werden, da sie den Schlaf beeinträchtigen kann.
- 24 Stunden: Matthias empfiehlt, einen ganzen Tag aufzuzeichnen und Schlaf, Schule, Hausübungen, Freizeit und Mediennutzung gegenüberzustellen.
- 500 Nachrichten pro Tag: So viele Nachrichten können Kinder laut Matthias in den ersten Wochen mit einem neuen Smartphone erhalten, etwa durch aktive Klassengruppen.
- 13 bis 15 und 15 bis 18 Jahre: Für diese Altersgruppen werden auf EU-Ebene unterschiedliche Schutzmaßnahmen für soziale Netzwerke diskutiert.
Hilfreiche Anlaufstellen aus der Folge:
- Saferinternet.at: Kostenlose Informationen, Materialien und Tipps zur Medienerziehung
- Rat auf Draht Elternseite: Unterstützung bei schwierigen Situationen im digitalen Familienalltag
- Klicksafe.de: Materialien und Hilfestellungen, unter anderem zum Mediennutzungsvertrag
Hier gehts zu den Profilen: Matthias' Linkedin Ines' Linkedin Susannes Linkedin
Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mama oder Papa im Kunden-Call, Kinder an der Konsole.
00:00:03: Kennen wir alle und das schlechte Gewissen sitzt gleich daneben!
00:00:06: Heute reden wir darüber wo Screen Time wirklich gefährlich wird und wo wir uns nur selbstfertigt machen um wie man Mediennutzung begleitet wenn man gerade keine Zeit hat daneben zu sitzen.
00:00:17: Willkommen bei Vereinbarkeit Next dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere, Kinder und berufliche Verantwortung zusammengehen.
00:00:26: Wir sind Ines und Susi zwei Gründerinnen, zwei Geschäftsführerinnen zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven.
00:00:34: Ich lebe in einer Two-Career-Family
00:00:37: und ich bin allein erziehend, gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeit zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge –
00:00:44: ehrlich, ungeschönt und ohne Filter!
00:00:46: Und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch fehlen.
00:00:50: Schön, dass ihr dabei seid.
00:00:52: Hallo Ines,
00:00:53: hallo
00:00:54: Susi Wie geht's dir?
00:00:56: Ich sag gleich wie schau' ich aus?
00:01:00: Wunderschön.
00:01:01: Also eine Haare, eine perfekte, perfekta Farbe wunderschöne.
00:01:06: Was du beim Presse?
00:01:07: Ja!
00:01:08: Auf das wollte ich hinaus.
00:01:13: Ich
00:01:14: finde es immer toll wenn ich heim komme und zu den Kindern sage unfallt ich was auf Wieso?
00:01:20: Ich war beim Friseur.
00:01:22: Ja, okay schon genau gleich aus wie vorher.
00:01:24: Danklich!
00:01:25: Also
00:01:25: möchtest du das auffällt wenn du beim Frisseur warst?
00:01:28: Nein eigentlich will ich es eh nicht.
00:01:29: aber stimmt eh.
00:01:31: Eigentlich will ich sie nicht.
00:01:32: Ich bin immer diejenige ich sage immer am besten ist wenn es nicht auffüllt.
00:01:37: ja also ich
00:01:37: mag's eigentlich gar nicht dass sichs auffällt weil Ja, ich gehe vielleicht öfter als du.
00:01:43: Deswegen ist mir eigentlich recht, wenn ich einfach immer gut ausschaue und dann, wann es dann auffällt, dann denke ich mal so, oh!
00:01:49: Ich habe zu lange gewartet, dass das jetzt auffüllt.
00:01:53: wie oft gestern du zum Friseur?
00:01:55: Tatsächlich war ich... ich gehe heuer, gehe ich zweimal mehr.
00:02:00: Ist echt nicht viel.
00:02:01: Wow.
00:02:03: Das ist echt nicht für.
00:02:04: Aber ich muss auch dazu sagen, ich habe auch sonst keine Zeit dafür weil ich sitze vier Stunden bei diesem Friseurs.
00:02:11: Das ist irre.
00:02:12: Ich meine, man würde natürlich meinen, dass mein Blond so natürlich ist, dass es diese Bearbeitung nicht braucht!
00:02:20: Aber...
00:02:20: Tatsächlich habe ich mir das doch, dass du so natürlich
00:02:23: bist.
00:02:25: Ein Geheimnis
00:02:26: gelüftet?
00:02:27: Ein Geheimnis gelünftet aber ich bin da... Ich hasse es zum Vollsorzigen tatsächlich weil es wirklich eine so für mich verblämmternde Zeit ist.
00:02:37: Es ist das... Es ist langweilig, aber ich nehme sowieso immer Arbeit mit.
00:02:43: Ich habe immer ein Laptop dabei und während die da irgendwie so herum, wenn sie das reinfärben dann am Kopf herumtut, sehe ich immer so ja, ich mach du nur und ich hab mein Laptob und ich tu auch Mainz!
00:02:53: Und ich bin nicht in diesen Plaudermodus drinnen, außer beim... Wenn Sie gewaschen werden, dann plaudern wir schon kurz.
00:03:00: Aber ich finde vier Stunden ist einfach irre und ich habe mich darüber nachgedacht wie viele Frauen sitzen eigentlich noch so vier Stunden beim Friseur?
00:03:09: Ist ja irre, was dafür Zeit drauf geht.
00:03:12: Ja also ich zum Beispiel sitze nicht vier Stunden beim Friseur.
00:03:16: Ich
00:03:17: mag Friseure gehen insofern...ich mag es weil der Friseursalon meines Vertrauens einfach einer sehr guten Freundin von mir gehört und deswegen ist das eigentlich total nett zum Friseurt zu gehen.
00:03:31: gleichzeitig habe ich einfach auch null Zeit dafür und hab jetzt schon den Friseur, der dort meine Haare dann immer macht.
00:03:41: Wir haben schon einen eigenen Modi und der hat gesagt okay finde eine Technik die ganz schnell geht also nicht einmal färben da nochmal einen Klos drüber dann wieder warten sondern wir machen er macht das alles auf einmal und ich schaffe es tatsächlich.
00:03:54: wenn ein Service also erstrehnt dann nicht.
00:03:57: also man mag es nicht glauben meine haare sind So halbnaturblond, aber sie sind werden auch schon grau.
00:04:06: Deine nicht?
00:04:08: Na
00:04:09: ja!
00:04:10: Also meine werden schon graus.
00:04:12: ich weiß ich warte immer drauf.
00:04:13: Ich kenne so viele die das...
00:04:17: Ja dann hast du super gehen.
00:04:19: Meine werden schon Graue.
00:04:20: also ich muss nachhelfen was ich bin jetzt in dem Alter wo ich nachhälfen muss überall und Beim Haaren bei der Gesicht.
00:04:29: Es kostet irgendwann viel Geld, dass man irgendwie gut ausschaut.
00:04:33: Also lieber Jugend genießte Zeit ich wollte es selbst nicht glauben.
00:04:38: Egal also ich habe keine Haare und... Wenn es service in das hast du lange Zeit oder machst du einfach nur ein schnelles service.
00:04:45: und ein schnelle service ist eineinhalb stunden bitte Und da sieht sich dann und dann wird alles gestrehen und überhaupt und halt nicht der ganze kopf sondern nur dass was man tatsächlich sieht.
00:04:55: also wenn ich konnte ich könnte keinen halfband machen weil Dann wären sehr viele graue haare glaube ich.
00:05:02: und Aber so schaut's eigentlich ganz okay aus.
00:05:05: deswegen eineinhalbst Stunden und das ist ok.
00:05:08: aber auch hier Ja, ich gehe da für öfter mit du.
00:05:14: Ich gehe halt öfter eineinhalb Stunden.
00:05:17: Ich war mal in einem Modus alle fünf Wochen und da bin ich Gott sei Dank nicht mehr weil es ist wirklich A ins Geld gegangen B einfach in die Zeit gegangen und bin jetzt auch auf.
00:05:29: aber fünfmal im Jahr bin ich sicher.
00:05:33: Aber fünfmal im Jahr und eineinhalb Stunden, das ist halt nur das Service.
00:05:36: Da schaffen wir zwei-drei Mal hintreinander und dann baue ich einen langen Terminal, da sitzen sich dann drei Stunden!
00:05:41: Aber vier Stunden?
00:05:42: Ich würde nie vier Stunden beim Frühstück ersitzen wollen... Also das wird's..
00:05:45: Das hat keine Dreiehnwahrheit.
00:05:48: Aber ich brauche das auch dabei, oder?
00:05:50: Ja und bei drei ist halt wirklich mit Blau da und dann schaue dass sie... Dass eine andere Freundin auch noch da ist.
00:05:56: Und dann ist es halt so ein Get-together!
00:05:58: Wir machen auch einmal im Jahr, das ist total nett.
00:06:01: Wie gesagt wir sind einfach ein Freundeskreis jetzt auch meine Italienrunde von der ich öfter erzähle.
00:06:06: Dann sind wir halt alle beim Friseur am Abend.
00:06:11: Wir bestellen Essen und trinken Prosecco und dann zwischendurch werden uns die Haare gemacht.
00:06:17: Wie ein Get-together, wo wir zufällig noch schöner werden.
00:06:20: Das ist dann lustig!
00:06:21: Aber ja... aber ich arbeite beim Friseur
00:06:23: tatsächlich.
00:06:25: Aber das ist auch entweder dabei arbeiten oder eben Freunde treffen?
00:06:28: Das ist so Zimmervereinbarkeit.
00:06:31: Meistens macht man nicht nur eine Sache sondern man macht zwei Parallel wobei ich mache beim Frisör nix.
00:06:37: Ich sitze wirklich nur da.
00:06:38: Die machen tot der Friseure und die Friseuren etwas an dem genutzten Zeit vereinbaren mit Freunden und Sozialen
00:06:46: Das stimmt.
00:06:46: Und früh ist man auch da gesessen und dann hat man auf diese Hälfte gelesen oder?
00:06:50: Aber da habe ich das Gefühl, mir fehlt die Zeit dafür.
00:06:54: Also mir fehlt der Zeit dafür dass ich da jetzt irgendwie umblau dann denke muss ja na eh na Eigentlich, es tut mir voll leid.
00:07:00: Du bist so ein netter Mensch und ich ratschvoll gerne mit dir beim Haare waschen wobei da eigentlich auch nicht, weil dann krieg' ich immer eine Kopfmassage und das ist das Beste wenn der jemand die Haare wäscht oder eine Kopf-Massage.
00:07:10: Da will er eigentlich schon gar nicht darüber reden oder über irgendwas reden, denn da will ich einfach genießen.
00:07:15: Der macht das wirklich sehr gut!
00:07:18: Und... Dann will ich eigentlich auch noch nicht reden.
00:07:20: also ich will in dieser Zeit eigentlich nicht so viel reden.
00:07:25: Aber ja, aber ich finde Friseurdilemma ist auch immer so ein Dilemma.
00:07:28: Ich versuche jetzt seit Wochen für meinen kleinen einen Friseurtermin auszumachen und kriege es irgendwie auch nicht gebacken auf die Reihe.
00:07:35: Aber tatsächlich – ich werde bei der nächsten Folge berichten – habe ich es heute spontan vor!
00:07:42: Ich hab zwei Stunden zwischen Mittagessen- und Nachmittagsaktivität Und ich hoffe, dass sich in diesen zwei Stunden einen Friseurtermin bekommen.
00:07:52: Das ist doch das was ich als nächster mache wenn wir mit bei unserer Aufnahme fertig sind.
00:07:56: Dass ich dann noch anrufe und sage bitte schiebt es mir den kleinen ein damit der wieder eine Frisur bekommt.
00:08:02: Schau schon auch wie so so ein kleiner Löwe.
00:08:06: Süß!
00:08:07: Mit Vier ist er süss?
00:08:08: Ja.
00:08:10: Aber wenn der kleine dann beim Friseursitz wieder dann stillgestellt in dem Sinne, dass in einem Teppel die Hand gedrückt wird Um eine Überleitung zu schaffen.
00:08:21: Ja, tatsächlich ist das so.
00:08:23: Tatsächlich braucht der kleine beim Friseur ... Wir haben eine Regel.
00:08:27: Er darf einen Lutscher lutschen und er darf
00:08:31: sich
00:08:32: tatsächlich eine Serie anschauen.
00:08:37: Beim Großen ist er schon rausgewachsen also der Ratschschau mit der Friseuren.
00:08:42: Der braucht das nicht mehr braucht er es auch.
00:08:44: Also ich finde manche Sachen sind eine Phase und das wächst sich dann auch wieder raus, aber tatsächlich ist es beim Kleinen so dass der in dieser Zeit, seine Screentime nutzt, seine halbe Stunde täglich, Screentalm nutzt er heute hoffentlich heute beim Friseur.
00:09:03: Perfekt!
00:09:04: Dass
00:09:04: gut oder ob das nicht gut ist würde uns heute hoffenlich der Matthias sagen Aber ihr musst ehrlich sein Ich habe schon ein bisschen Angst Heute alles sagt, weil natürlich wollen wir ja alle das Beste für unsere Kinder.
00:09:18: und gerade im Sinne der Vereinbarkeit ist es ja oft trotzdem so dass man sagt hey ja wir haben jetzt einen Call oder ich habe jetzt noch was.
00:09:25: Oder ich muss jetzt wirklich noch in Ruhe fertig machen.
00:09:27: bitte nutzt jetzt eure Bildschirmzeit oder schau heute mal du darfst einfach jetzt eine noch zehn Minuten länger.
00:09:34: und ja ob das richtig ist oder nicht richtig
00:09:40: Das hören wir uns jetzt an, weil wir ja auch aus diesem herauskommen sind.
00:09:45: Machen wir das gut oder machen es nicht gut?
00:09:47: Wir holen es dazu den Matthias Jags der arbeitet beim ÖIAT dem Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation klingt ziemlich kompliziert ist aber nicht ist eigentlich ziemlich toll und er ist dort beim EU-Projekt Safer Internet tätig.
00:10:01: Das ist die Stelle in Österreich, dass Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende seit dem Jahr zweitausendfünf dabei unterstützt, digitale Medien sicher und kompetent zu nutzen.
00:10:09: Mit Workshops in Schulen, Elternaventen, Studien und Material, das man sich kostenlos herunterladen kann.
00:10:15: Matthias sitzt außerdem auf EU-Ebene mit am Tisch wenn es um Kinder und Jugendschutz im Netz geht unter anderem in der Taskforce zum Thema Kinder als Konsumentinnen im Rahmen von better Internet.
00:10:25: vor Kids!
00:10:27: Hallo Mathias!
00:10:28: Hallo!
00:10:28: Schön, dass du da bist.
00:10:30: Vielen Dank für die Anladung.
00:10:32: Wir haben schon gesprochen, du bist auch Vater.
00:10:34: Du hast zwei Kinder auch, die noch ein bisschen im Kindergartenalter sind glaube ich.
00:10:39: Wir mit Ines und ich haben schon über Vereinbarkeit gesprochen.
00:10:42: was war vereinbart?
00:10:43: Was wir nicht vereinbart?
00:10:44: bei dir geht es gut dass die Kinder im Kindergartens sind und du frühmorgens mit uns da jetzt sprechen kannst.
00:10:48: Gott
00:10:49: sei dank das ist der große Vorteil wenn man noch Kinder hat.
00:10:51: genau
00:10:55: Stimmt stimmt!
00:10:56: Du bist ja in einer super spannenden Rolle kennen uns auch schon ein paar Jährchen und haben uns online schon immer längstens mal vernetzt.
00:11:06: Und verfolge mit großer Neuge was du tust, nämlich du bist ja bei Safer Internet tätig.
00:11:13: Wir haben es eigentlich schon erwähnt ist ein EU-Projekt und wir haben auch zu zweit jetzt schon gesprochen.
00:11:18: aber vielleicht magst Du ein bisschen erklären was Safer internet eigentlich genau ist und was ihr da tut oder was überhaupt eine Aufgabe ist?
00:11:26: Sehr gerne, genau.
00:11:27: CFA InternetRT ist ein EU-Projekt, das sich seit mittlerweile mehr als zwanzig Jahren zum Ziel gesetzt hat, Kino und Jugendliche beim sicheren Umgang mit dem Internet zu unterstützen.
00:11:37: Und dann merkt schon wir machen das schon wirklich sehr, sehr lange.
00:11:41: Das heißt, wir sind sowohl in den Schulen wie bei Lehren.
00:11:46: Wir arbeiten viel mit der Jugendarbeit auch zusammen.
00:11:49: D.h.,
00:11:50: wir versuchen alle Personen die direkt oder indirekt mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, Infos zu geben.
00:11:57: Wie schaut es eigentlich aus in der digitalen Welt von Kindern und Jugendlichen?
00:12:01: Und mit über siebzig Trainerinnen sind wir auch direkt in den Schulen, weiteren Schüler an Schülerinnen um auf Gangsarbeit zu leisten zur aktuellen Self-Internat-Themen.
00:12:12: Und was sind da die häufigsten Fragen?
00:12:13: dir, also bekommt's egal vom Lehrenden Eltern oder auch Jugendlichen?
00:12:18: Also die klassische Frage von Eltern, die wir bekommen ist Wann darf man Kind das erste Smartphone haben?
00:12:25: Wann ist so ein besser Einstiegszeitpunkt und wie viel Zeit es zuviel oder wie viele Zeit ist okay.
00:12:31: Das ist immer viel frustrierend, weil wir haben da jetzt keine ganz konkrete Antwort außer so spät wie möglich und so wenig wie möglich.
00:12:37: aber im Detail ist es natürlich wesentlich komplexer.
00:12:41: Wir versuchen aber allen irgendwie ein bisschen Spannung damit zu geben Weil wenn man gemeinsam mit dem Kind oder mit der Person mit der man zu tun hat in Kontakt bleibt dann ist alles absolut schlimm.
00:12:53: Ist das eure Erfahrung?
00:12:54: Ich kenne es jetzt auch von mir.
00:12:56: Ich habe so lange mit mir gehadert, wann der Große ein Smartphone kriegt und am Anfang war er relativ früh dran weil ich einfach nur einen Telefon brauchte nicht wollte dass er mit meinem Telefon immer mit Papa telefoniert weil wir sind getrennt und dann hab' ich das mal wieder zurückgezogen die Kinder-Smartwatch usw.. Wir haben alles ausprobiert und jetzt an dem Gymnasium Es war soweit er hat's bekommen aber ich muss sagen Ich habe auch den Handyvertrag mit ihm gemacht, also so einen Punkt für Punkt.
00:13:27: Das sind deine Rechte, das sind deine Pflichten und wir schauen uns das gemeinsam an und ich darf da auch jederzeit reinschauen.
00:13:33: über diese Dinge musst du dir bewusst werden aber it's a struggle!
00:13:36: Also es war am Anfang schon der Klassiker.
00:13:39: die ersten Gruppen WhatsApp-Gruppen sind nicht erlaubt.
00:13:43: Das machen wir nicht, das sagen sie einem in der Schule.
00:13:45: offensichtlich schulsegut in
00:13:46: der Schule.
00:13:48: natürlich kommen sie trotzdem und natürlich eskaliert Sofort einmal in der WhatsApp-Gruppe.
00:13:53: Was sind so die schlimmsten Sachen, die du da schon erlebt hast?
00:14:00: Das Schlimmste, was ich erlebt habe ist unruhende Eltern.
00:14:06: Nein, ohne Scheiß beiseite das was wir einfach versuchen auch so bis sie mitzugeben ist es ein Reality-Check.
00:14:12: natürlich haben diese Geräte eine massive Versorgwirkung.
00:14:15: jetzt ist dann ein neues Gerät.
00:14:16: das ist ganz etwas spannendes was dann passiert und wir versuchen Eltern dann bisher einfach dieser Realität zu beschreiben.
00:14:23: das heißt es ist völlig normal auch wenn's wirklich übertrieben ist wenn die Kinder in den ersten Wochen, fünfhundert Nachrichten am Tag bekommen.
00:14:31: Das ist so!
00:14:32: Also das sind einfach die Realitäten der sich da drinnen stecken.
00:14:34: Da geht es oft gar nicht um den Inhalte-Nachricht sondern wer schreibt zum Beispiel am spätesten zurück?
00:14:39: Wer darf das Handy am längsten halten und so weiter?
00:14:42: Und da gibt's jetzt viele Ebenen weil den PädagogInnen erzählen wir dann das Phänomen warum schlafen die Kinder im Unterricht ein?
00:14:48: vermutlich weil sie das Handy mit denen Kinderzimmer genommen haben.
00:14:51: Den Eltern erzählen wir, es ist keine gute Idee das Handy ins Kinderzimmermitt zu nehmen und den Kindern erzählern wir es auch mal okay das Handy wegzulegen.
00:14:59: also passiert es gibt viele Ebenen wo man die Personen dann abholen muss wenn man einen Phänomen versteht Und genau das ist es, was wir versuchen auch in unserer Aufklärungsarbeit immer zu beschreiben.
00:15:10: Wir versuchen nicht mit dem Finger zu zeigen, dass alles schlecht ist sondern einfach mal zu sagen schaut wie verstehen das?
00:15:15: Das ist auch super spannend aber versuch mal wenigstens einen Weg zu finden wie man gemeinsam das so machen, dass es für alle gut ist und... Was der Schlimmste ist, was passieren kann, ist natürlich die Eltern nicht wissen was passiert.
00:15:29: also dass die Eltern einfach Smartphone in die Hand geben und sagen, du kannst das sehr schon.
00:15:33: Du bist viel besser sich an dem Ding.
00:15:35: Tu einfach her und dass es dann eben keine Regeln gibt.
00:15:38: also wenn du gesagt hast was du schon gemacht, dass diesen Handyvertrag zum Beispiel oder Nutzmedien-Nutzungsvertrag gibt's einige Möglichkeiten einfach mal ein Google eingeben Das ist natürlich perfekt weil da gehts dann auch konkrete Fragen wie was passiert wenn das Handy am Boden fällt.
00:15:53: Wer zeigt das denn eigentlich?
00:15:54: Ja, wer eben gehört das Handy eigentlich.
00:15:56: Und das sind aber so Dinge, die denken wir natürlich vorher nicht nach und da muss man sich halt ein bisschen Zeit nehmen.
00:16:01: Das hilft aber je konkreter mal ist, dass so weniger Stress hat dann später.
00:16:08: Aber was ist jetzt aus deiner Sicht... gibt es so etwas Positives oder Negatives bei BootsApp-Gruppen?
00:16:12: Würdest du's empfehlen, würdest du sagen lasst es doch einmal experimentieren oder bist du auch eher so he so spät wie möglich?
00:16:22: Also grundsätzlich vielleicht um das ein bisschen anzuordnen, was wir halt als Phänomen beobachten müssen, weil wir ja die Frage auch bekommen.
00:16:29: Wann kriegt das Kind eigentlich das Smartphone?
00:16:30: und in der Realität in Österreich?
00:16:31: Ist es so oder sich... eine Bandbreite zwischen erster Volksschule und vierter Klasse-Volkschula.
00:16:36: Also erste klasse Gymnasium ist dann in dem Falle schon ein bisschen später aus der Durchschnitt quasi, es gibt natürlich auch Klassen oder Volksschulen wo das durchgehend nicht der Fall ist, also wo einfach gar keine Smartphones da sind.
00:16:47: aber das hängt immer ab von der Community vom Umfeld und wie kommuniziert wird.
00:16:52: Und das ist eben dann ein bisschen das Problem dass wir versuchen Eltern noch mitzugeben wenn die Kommunikation digital passiert zum Beispiel an der vierten Klasse Volksschula dann muss ich halt auch schauen, wie kommt mein Kind zu den Informationen später.
00:17:06: Jetzt kann ich natürlich sagen... Ich bin strik dagegen aber da muss ich der Sorge in einem Kontext des Gesamtklassengefügelser besprechen können und auch meinen Kind abholen und sagen keine Sorgen!
00:17:16: Ich besorg dir die Information und du gehst nicht leer aus Und es ist nichts Schlimm wenn du diese Sachen nicht mitbekommst.
00:17:22: Also da ist ein bisschen dieses Stärken auch das Kindes, dieses Fomo?
00:17:26: oder hat man früher gesagt, dieses Fear of missing out Gefühle ein bisschen abzubauen.
00:17:32: Und so kann man das ein bisschen anfangen.
00:17:35: und die Diskussion ist natürlich schon immer, warum möchte mein Kind oder warum möchte ich meinem Kind jetzt einen Smartphone auch geben?
00:17:43: Der Wund kommt ja natürlich erst einmal von dem Kind selber.
00:17:46: Und da muss ich natürlich einfach drüber sprechen und mit dem Kind einfach mal klären, was ist denn jetzt das Interessante?
00:17:51: Was möchtest du eigentlich drauf machen?
00:17:52: und reicht vielleicht nicht das Tastentelefonen wenn du jetzt in die Schule gehst.
00:17:56: Und daheim gibt es ja dann das familiären Tablet wo ich dann auch möglicherweise dabei bin und noch mehr Kontrolle über die Nutzung der digitalen Medien
00:18:03: habe.
00:18:05: Wow, Volksschulle finde ich verdammt früh.
00:18:08: Da bin ich jetzt echt froh dass das bei uns Gott sei Dank kein Thema war und ich find es war dann schon diese Übergangszeit Sommerferien in die erster Klasse Gymnasium so alle kringes Hände.
00:18:19: Ich find man hat gemerkt trotzdem ich glaube sehr aware bin um ich immer wieder das Feedback von meinem Kind kriegst du bist zu überfassig dich und du bist viel strenger als alle anderen.
00:18:28: und ich denke ja danke aber wir reden auch viel drüber das muss man aussagen.
00:18:35: Ich habe halt gesehen, diese Ungeschuldheit sieht man.
00:18:39: Die Kinder werden drauf losgelassen und dann wird einmal reingetippt was nur irgendwie geht.
00:18:45: Und man merkt ihr habt keine... das kommuniziert man nicht miteinander mit den Kindern.
00:18:50: Das müsst ihr jetzt mal lernen.
00:18:51: so stoppen wir mal zurück einmal wieder.
00:18:53: Jetzt habt ihr es ausprobiert.
00:18:54: aber hey so redet man auch nicht online miteinander weil das ist sehr schnell sehr rough wie die da rein starten in das ganze.
00:19:01: Das ist eben der Punkt den wir versuchen recht früh abzufangen, weil wir sind zum Beispiel vor sechs oder sieben Jahren jetzt in die Kindergärten damit gegangen.
00:19:09: Wir haben natürlich recht viel Widerstand bekommen und dann heißt es was hat Medienbildung eigentlich im Kindergarten zu tun?
00:19:14: Die brauchen dort noch keine Smartphones!
00:19:17: Wir arbeiten dort nicht mit Smartphones, aber wir arbeiten dort mit den Themen.
00:19:20: Also zum Beispiel Geheimnisse.
00:19:22: Geheimnisse sind Passwörter oder die, die dich nicht von mir preisgebe.
00:19:26: Emotionen und Gefühle.
00:19:27: wenn ich z.B.
00:19:27: online über etwas stolper was mich angstochen wie gehe ich damit um?
00:19:30: zu wem gehe ich?
00:19:31: dann kann ich vertrauen uns da so ein bisschen einfach diese Basis zu legen wie ich dann spielte wenn ich dieses geht dann wirklich auch habe damit umgehend.
00:19:40: Ich glaube, man muss auch ein bisschen aufpassen.
00:19:42: Weil die Naivität vieler Eltern ist schon noch immer sehr hoch, dass sie glauben das Kind hat überhaupt keinen Medienzugang wenn es jetzt kein Tabletten kann, Smartphone in der Hand hat.
00:19:50: Das stimmt natürlich so nicht.
00:19:52: Spätestens in der Schule hat irgendjemand irgendwo ein Smartphone oder irgendwas anderes und es ist die Handzugang.
00:19:58: Es gibt auch Schulcomputer, es gibt dann den Schulappt, aber es gibt ja da einige Möglichkeiten Und deswegen ist es ganz wichtig einfach immer im Gespräch zu bleiben.
00:20:08: Absolut Jetzt haben wir, bevor wir auf die Screentime noch eingehen.
00:20:14: Das ist mir auch ganz wichtig.
00:20:15: Also ich glaube generell ist diese Folge auch daraus entstanden Ich glaub' ich mal wieder dieses Screantime-Debatte mit eines meiner Kinder geführt und dann habe ich mir gedacht So jetzt reben wir mit Matthias im Podcast bitte mal drüber.
00:20:25: Aber Wir haben es eben vorgespräch kurz angeteasert.
00:20:29: Es gibt natürlich jetzt auch das Thema Social Media Verbot.
00:20:35: Wie stehst du dazu?
00:20:36: Ist das eine positive Entwicklung?
00:20:43: Natürlich muss man die Dinge begleiten, sie werden trotzdem irgendwie darüber stolpern.
00:20:47: Aber wie ist deine Haltung dazu?
00:20:50: Es ist spannend so wie du das gerade framst weil es ist glaube ich die größte Gefahr und ihr werdet stolpernen in den Social-Media-Verbot, das ganze Internetverbot.
00:20:56: ja Die Kinder, wenn ich drüber steuere, sondern die werden von Anfang an trotzdem Internetzugang haben und es wird auch nicht alle Plattformen betreffen.
00:21:03: Sondern nur bestimmte große Plattforme.
00:21:06: Ich glaube das ist ein bisschen was wir versuchen jetzt gerade ganz stark darauf hinzuweisen Achtung Social Media.
00:21:11: Verbot heißt nichts dass Social Media verboten ist, sondern ist eine einzelne Plattform mit gewisse Mechanismen Bedienungen Wie wir das einschätzen.
00:21:19: vor zwei Jahren hätte ich dir gesagt Das ist alles non-sense Es bringt nix und Verbot ist die schlechteste mögliche Lösung.
00:21:25: Jetzt sieht sich da und sagt dir, es ist die schlechteste mögliche Lösung.
00:21:30: Aber das ist eine notwendige, weil wir einfach jetzt einmal so ein Emergency Break machen müssen.
00:21:35: Wir müssen jetzt mal die Notbremse ziehen, weil die Entwicklungen was sozialer Netzwerke oder vor allem die Social Media einen Anführungszeichen, die gerade jetzt genutzt werden sind im Vorrang die Kurz-Videonachrichtendienste, die konsumiert werden.
00:21:50: aber es wird wenig Social Media getan.
00:21:55: konsumieren von ganz kurzen videos die überspitzt formuliert sehr viele sehr oftmals auch radikale ansichten verbreiten und deswegen passiert jetzt auch genau das was passiert?
00:22:07: es wird ein verbot ausgesprochen.
00:22:09: aber dass ist gut gerade in österreich wenn man sich im detail anschaut.
00:22:13: es geht jetzt nicht um einzelne plattformen sondern wir benennen ganz konkret was für mechanism sind jetzt eigentlich problematisch?
00:22:21: also dieses uneitliche Skollen zum Beispiel, dass ich immer noch unten skollen kann.
00:22:25: Da gibt es keinen Stoppen mehr oder das Videos automatisch starten.
00:22:30: Es gibt Algorithmen die ganz speziell eben Inhalte immer wieder weiter empfehlen auch wenn sie problematisch dieses berühmte Rapitole dann erzeugen.
00:22:38: also da gibt's einfach viel wo man darauf hinweisen kann und das wird eigentlich jetzt auch passieren.
00:22:44: Ja sehe ich als absolut positiv.
00:22:46: ist es genauso wie du.
00:22:48: generell muss man natürlich Den Lerneffekt dahinter aus, wenn.
00:22:51: ich nutze Social Media genauso und denke mir kommen super Sachen daher.
00:22:54: Viele Infos auch wie ich ja besser mit den Kindern mit Medien umgehe.
00:22:58: und andererseits kommt so viel Blödsinn da her und es ist ein Für-und ein Wieder- und ich finde es ein Filter!
00:23:04: Es wäre ein Filtersuppe!
00:23:05: Du bist so alt und deswegen brauchst du diesen ... diesen Filter!
00:23:09: So
00:23:09: ist alles so spannend dass du das sagst, die wahrscheinlich sind... Ähnlich denkende Menschen auch in der EU gesessen, weil der EU-Kids Act macht genau das.
00:23:16: Der EU- Kids Act schaltet genauso einen Filter vor uns zwar für die Nutzung zwischen den drei zu fünf Jahren ist jetzt mal der Plan wahrscheinlich, wie sie alles entwickelt.
00:23:27: Das heißt dort habe ich sowieso nur... wirklich ganz eingeschränkte Kindersichere konnten und dann zwischen fünf zu nun achtzehn viele dieser Mechanismen, die gar nicht genutzt werden dürfen.
00:23:36: Also auch zum Beispiel das nach einer gewissen Abendszeit keine Pop-ups von Social Media mehr kommen dürfen.
00:23:42: also da gibt es ganz viel Überlegungen genau in die Richtung dass man die Plattformen Kinder sicherer macht quasi, weil ihnen die Plattform nicht wegnimmt.
00:23:50: Und mal schauen wie das umsetzbar ist.
00:23:53: also es ist gerade sehr viel im Fluss und wir werden das weiter beobachten und auch darauf einwirken dass es dann hoffentlich auch zu einer Umsetzung kommt.
00:24:01: Ja aber das eine ist ja Instagram, TikTok und Co.
00:24:04: Also wirklich die plattformen Social Media Channels die einfach von jungen Jugendlichen gerne genutzt werden.
00:24:11: Aber was ist mit WhatsApp?
00:24:14: Weil das ist ja nicht verboten Und da, also meiner Meinung nach ist das eigentlich... Also ich meine Kinder sind ja vier und sieben.
00:24:21: Wir haben dieses Thema noch gar nicht zum Glück.
00:24:24: Ich bin sehr dankbar dafür!
00:24:25: Wir haben andere Screentime-Themen aber nicht das Social Media-Thema.
00:24:30: Aber auch wenn es dann sehr bei Freundinnen und Freunden deren Kindler schon in diesen Alten sind Die hängen ja trotzdem bei WhatsApp unter und dann cheesy und rein und überhaupt und wir schicken uns die Fotos durch.
00:24:41: Das ist ja auch ein Thema.
00:24:42: Es ist ja Gefahr Wenn die Kinder nicht lernen, was ist meine Privatsphäre?
00:24:48: Was ist mein Geheimnis?
00:24:50: Welche Fotos schicke ich vielleicht nicht rum und welche Fotos mache ich schon gar nicht.
00:24:54: Also das ist ja auch alles ein Thema.
00:24:55: oder bei der Hände-Nutzung.
00:24:58: Wir sind in einer massiv spannenden Diskussion gerade gelandet weil jetzt geht es um Freiheit auch.
00:25:04: Was dürfen Kinder?
00:25:05: Jetzt gehe ich dann zum Beispiel auch... Die Kinder haben ja auch Rechte.
00:25:07: Kinder dürfen sich auch ausdrücken.
00:25:09: Die dürfen auch digitale Räume nutzen.
00:25:11: Wir sind wachsamer, sprechen zweit sein Verbot aus.
00:25:14: Das hat auch einen Eingriff in die Rechte von Kindern und da muss man natürlich jetzt immer ein bisschen aufpassen, dass wir nicht beginnt einfach alles abzutrehen weil man glaubt das ist alles schlecht und böse?
00:25:24: Nein!
00:25:25: Das Social Media und das Netzwerk geschaffen natürlich auch Räume für Menschen, die vielleicht in ihrer eigenen Umgebung diese Römer nicht schaffen können.
00:25:33: Offline oder was auch unterschiedlichsten Gründen ja, die sich dort einfach dann auch ausdrücken können oder sich auch austauschen können mit gleich interessierten Personen.
00:25:42: Und diese WhatsApp- und auch Signal Messenger-Dienste sind da.
00:25:48: Das kann man benennen und dem Detail wird auch wieder super komplex, weil jetzt muss ich mir WhatsApp natürlich dann difficile anschauen.
00:25:55: Jetzt gibt es dann die Communities zum Beispiel, jetzt gibt's dann die einzelnen Instruentnachrichten, die Jets, die ich so erschreibe, dann gibts Familiengruppen... Was möchte ich jetzt eigentlich regulieren?
00:26:04: Und warum?
00:26:05: Und macht es Sinn das zu regulieren und es wird wohl irgendwas kommen?
00:26:09: ja, weil diese Communitys sind ... wenn man ganz neutral draufschaut, eine Art Social Network.
00:26:15: Das heißt es wird wohl auch eine Regulierung in die Richtung kommen aber und muss immer aufpassen das mal und das sage ich jetzt aus Überzeugung auch dass man nicht überreguliert weil ein Verbot ist quasi immer die schlechteste mögliche Lösung.
00:26:27: Das heisst dann hat man irgendwas net richtig gemacht und die Plattformen könnten von sich aus ja auch alles sicherer machen und besser machen und Algorithmen ausschalten aber die haben halt kein Interesse.
00:26:36: da geht's halt um wirtschaftliche Themen die wir so nicht anfangen können.
00:26:43: Lass uns zu dem Thema Bildschirmzeit noch gehen, weil das ist egal in welchem Alter, egal ob man einen Kindergartenkind hat.
00:26:52: Weil wir sehen uns ehrlich auch ein Kindergartenkind wird am Allscreen-Time kriegen wie wir es wissen und auch dieser Klassiker Wir haben es alle erlebt.
00:27:00: Wir haben einen Call oder was auch immer gerade Corona hat das auch noch einmal, wo wir plötzlich alle Pädagogen zu Hause waren aber in Wahrheit trotzdem weiterarbeiten mussten und dann waren plötzlich die Screens, die Pädagogen so mach mal und geh.
00:27:12: ich habe jetzt einen Call.
00:27:14: und da ist die Frage wie viel Bildschirmzeit?
00:27:18: Die Frage, die du gesagt hast, die Du eh aufkriegst Wieviel is gut, wieviel i okay ab welchen Alter etc.
00:27:26: Und ja Gibt es dazu auch irgendwelche belegbaren Daten?
00:27:35: Auch wieder super spannendes Thema, weil wir sind mitten drinnen in einem großen Experiment wo mittlerweile einige Studien rausgekommen sind.
00:27:42: Wir wissen aktuell sehr viel mehr als vor zehn Jahren was für Auswirkungen diese vielen Bildschirmzeiten haben und einer Aussage die wir heutzutage ganz klar treffen können das Bildschirmpfrei von null bis drei ist auch eines unserer beliebtesten Broschön aktuell.
00:27:57: Das heißt Keine Bildschirmzeit von null bis drei.
00:28:00: Also wirklich keine Bildschirmszeit, so soll ich dem Kind kein Smartphone in der Zeit in die Hand geben.
00:28:04: Warum?
00:28:06: Das ist mittlerweile recht gut nachgewiesen.
00:28:08: einfach die Entwicklung wird massiv gestört.
00:28:12: Die wird insofern gestört dass die Kinder andere Dinge lernen müssen außer auf einem Bildschurm schauen und sich zu bespaßen.
00:28:20: ein ganz konkretes Beispiel.
00:28:21: Und man möchte ja dann niemanden was vorwerfen, aber es gibt dir auch den Wunsch Sprache zu lernen in dem Alter und vielleicht auch andere Sprachen zu lernen.
00:28:30: Dann gibts halt auch die Idee naja dann könnte ich doch meinem Kind ein engelsprachiges Video oder was auch immer für ein sprachiges video vorsetzen, nur das lernt dabei die Sprache!
00:28:40: Das stimmt so nicht.
00:28:40: also so lernst du in dem alter keine Sprache.
00:28:43: Du lernest in dem dann gegenüber hast wie mich und dich.
00:28:46: Die interagieren, die Emotionen zeigen Ausdruck Und erst danach, also erst nach diesen ersten Jahren kann ich auch lernen wie ich Vokabel lerne oder wie ich dann spreche.
00:28:56: Aber da fällt es mir nicht automatisch so leicht, sondern das ist wie wenn wir eine neue Sprache lernen.
00:29:01: Dann funktioniert das davor nicht.
00:29:03: Davor ist es eigentlich eher schädigend weil die Kinder erstmal die Muttersprachnäckschert lernen und dann die Zweitsprache oder diese komische Sprache, die versucht wird noch anzulernen, da quasi noch mitgegeben werden.
00:29:15: Also dass es konkret nur bis drei Bildschirmpfei so viel wie möglich was man auch weiß, gerade in dem Alter.
00:29:22: Das fällt einem ja gar nicht so auf wenn ich jetzt zum Beispiel dann beim Mittag essen vorbereiten mein Kind steht neben mir wir kochen vielleicht sogar gemeinsam und ich schaue schnell auf meine Hände und verliere mich da drinnen das Gesicht schläft er quasi ein ist hier Ich sag nix das Kind weiß nicht was passiert ist.
00:29:41: Kommunikation hört auf Und das ist genau dasselbe Symptomatik, wie wenn ich ein hochdepressiver Mensch bin.
00:29:47: Genauso nimmt mein Kind mich auch wahr ja?
00:29:49: Weil es einfach plötzlich weg ist.
00:29:51: Das Kommunikationsbruch im Gesicht ist ausdruckslos und schaut nur noch in das Handy hinein.
00:29:56: Und da ist eben auch immer das Thema, dass wir versuchen gerade um bisschen populärer zu machen oder breiter zu streuen zu sagen Schauts das schon, das hat echte Auswirkungen auf das Kind.
00:30:07: so wirkt das auch.
00:30:08: Jetzt muss man aufpassen Da kommen wir auch wieder ins Spiel.
00:30:10: Wir erzählen dann aber auch Es muss nicht perfekt sein.
00:30:14: Ihr müsst jetzt nichts aufs Klo laufen, das Handy nutzen und das Kind draußen lernen lassen.
00:30:21: Es gibt einfache Möglichkeiten.
00:30:22: Wichtig ist gerade in den jungen Jahren die Kommunikation durchgehen zu machen.
00:30:28: Das heißt, wenn ich das Handy nutze oder nützen möchte dann beschreibe ich es auch und sag schau ich möchte ganz kurz vielleicht ein Rezept nachschauen.
00:30:35: ist eine legitime Nutzung Wenn ich in der Küche bin Und alleine dass sich beschreiber was ich dort tue hiefe dem Kinds zu verstehen Dass das jetzt nicht mit dem Körper etwas macht und dass meine Eltern Teil vielleicht schlecht geht sondern ah ok das nutzt dieses Tool uns danach aber auch wieder bewusst weglegen und sich wieder mit dem kind beschäftigen.
00:30:51: also das ist so Kommunikationsform die gerade passiert und zurückkommen auf die Frage Bildschirmzeit.
00:30:58: total schwer.
00:31:00: Es gibt keine paar schalen Aussagen jetzt, es gibt ein paar Studien die sagen natürlich maximal zwanzig Noten in den jüngeren Jahren und dann eine Stunde wenn man jetzt zum Beispiel zehn- zwölf Jahre alt ist.
00:31:12: In Summe kommt aber immer drauf an vielleicht Ein einfaches Tool, das man sich mitnehmen kann und es einzufangen.
00:31:19: Einfach mal eine Uhr aufzeichnen an vierundzwanzig Stunden und dort mal aufzeichnern wieviel Zeit schläft das Kind?
00:31:24: Wie viel Zeit braucht's für die Hausübung?
00:31:26: Wie viele Zeit ist es in der Schule?
00:31:28: Dann gibt es noch andere Freizeitaktivitäten.
00:31:30: Und im Wald bleibt dann eh nicht mehr ganz so viel Zeit für Medien nutzen übrig.
00:31:34: Und dann ist diese eine Stunde möglicherweise gar nicht zu viel ja.
00:31:38: Es ist natürlich auch voll schwierig also... Also meine Kinder sind ja drei Jahre auseinander und natürlich beim ersten Kind ist das easy mit null bis drei keine Bildschirmpfzeit.
00:31:47: Und dann darfst du ein bisschen, beim zweiten Kind ist es einfach ein Ding der Ummöglichkeit.
00:31:52: also das haben wir auch voll gemerkt er hat einfach viel früher auch gestartet mit er läuft beim Screen vorbei er schaut ein bisschen was mit.
00:31:59: also das ist A. Wir haben zum Beispiel bei beide Kindern sieben und vier, dreißig Minuten und dann ist quasi auch, dann läuft der Timer ab.
00:32:12: Der kleine darf dann alleine schon die Fernbedienung benutzen und alleine ausschalten.
00:32:17: Und der Große bei dem, der war es einfach okay, das ist jetzt vorbei, vorbei.
00:32:20: Aber sagst du so, dreißig Minuten ist ok?
00:32:23: Du musst mir jetzt auch nicht irgendwie was netters sagen, weil ich jetzt glücklich bin.
00:32:27: Du darfst überhaupt sagen!
00:32:31: Aber ja natürlich nutzen sie auch ... Die die Hände ist es, weil sie auch eben so sagt.
00:32:37: Sie kriegen das ja auch mit dass wir sie die ganze Zeit benutzen und wir benutzen sie ja nicht nur um in Insta sonst herum zu scrollen sondern eben.
00:32:45: Ich schau schnell das Wetter nach.
00:32:45: ich checkt schon eine E-Mail da kommt ein Pushnachricht rein vom Team.
00:32:48: also wir arbeiten ja auch damit und ich finde diesen Tipp zu sagen was mache ich jetzt gerade total wertvoll?
00:32:54: Und
00:32:55: werde ich ab heute mit der genutzen.
00:32:58: Also aber ja... Aber als Dreißig Minuten Medienzeit ist es okay.
00:33:01: oder sagst du, das ist so die Regel?
00:33:03: Oder es ist Standard.
00:33:04: Was ist da der Durchschnitt?
00:33:05: Bin ich hier im guten Feld dabei oder bin ich da schon im
00:33:09: Critischen?
00:33:10: Ich bin ehrlich für einen drei Rücken ist dreißig minuten zu viel pro Tag.
00:33:15: Erst
00:33:15: vier ist auch zu viel pro Tag.
00:33:17: Sollte man nicht pro Tag machen, sollte eher die Ausnahme sein oder sollte das eigentlich Reduzierte machen?
00:33:22: Ich weiß es sind so oft nicht möglich gerade wenn man zu Hause arbeitet.
00:33:24: aber dass jetzt diese Regelmäßigkeit hat... Das ist ein bisschen dieses Problem weil die Kindern fordern das dann einzig sind gewohnt und sie gewöhnen sich recht schnell an diese Regelmäßigkeit.
00:33:34: Das ist so steck, jetzt muss man aufpassen.
00:33:38: Nein, ich sag's liebevoll!
00:33:39: Aber er liebt es... Da darf ich jetzt... Nein, das gehen wir raus.
00:33:43: Okay, passt dann aber er fragt natürlich trotzdem.
00:33:45: Natürlich.
00:33:48: Er mags auch aus, er mag seine Serie und er mag's halt auch.
00:33:51: Aber warum ihm das?
00:33:52: Warum magert die Serie?
00:33:56: Was ihn nicht?
00:33:56: vielleicht findet mich langweilig?
00:33:57: Na, ich hab keine Ahnung.
00:33:58: Na, er macht's halt einfach gerne.
00:34:00: Der ist sehr lustig.
00:34:02: Aber ich bin auch lustig.
00:34:04: Es ist ja, es bewegt sich was... Nein
00:34:06: er ist voll viel draußen!
00:34:07: Er ist einen ganzen Tag draußen und die sind den ganzen Tag... Ich bin gerade so rechtfertig.
00:34:11: Ich merke schon, na aber er ist wohl viel draußen und das ist natürlich okay gut.
00:34:14: Das ist diese Phase zu Hause.
00:34:16: Ja.
00:34:17: Aber super Ihnen das Video gerade reagiert hast.
00:34:18: Weil man sofort in diesem Rechtfertigung ist dran oder?
00:34:21: Man möchte sofort sagen, da essen sie eh nicht soviel und dann ist doch vielleicht zu viele mal ein bisschen schlechtes Gewissen Sagt man dann, naja eigentlich machen wir hier auch noch ganz viele andere Dinge.
00:34:30: Aber ist das doch zu viel oder nicht?
00:34:32: Und irgendwie absolut also diese unsicherheit absolut nachvollziehbar und ich glaube es geht einfach jedem älteren Teil gerade so und ich glaub dass muss man auch ganz klar benennen.
00:34:40: Es gibt nicht den einen Leitfaden wo ich jetzt sage check check check sondern das ist einfach Ein Ding, dass man sich gemeinsam mit dem Kind ausmachen muss.
00:34:49: Das einzige was ich halt versuche oder was wir versuchen damit zu geben ist ein bisschen diese Regelmäßigkeit zu durchbrechen weil sonst kommt's halt schnell zum Habit.
00:34:56: ja und das ist z.B.. Ich fall auch gerade in die Falle... In der Früh, ich hab zwei Mädchen, ich muss die Haare bürsten.
00:35:02: Und wie schaffe ich das?
00:35:03: Indem ich ihnen das Fotoalbum zeige von einem Handy Dann sitze sie ruhig da und dürfen sich Foto Album anschauen Ist aber mittlerweile Habit Weil wenn die Oma da ist passiert es nicht und die Haaren werden trotzdem gebürstet.
00:35:14: Ich hab den Punkt auf No Return quasi auch schon fast übersehen.
00:35:18: Wir schaffen es doch immer wieder, aber ich müsste mir Alternativen überlegen.
00:35:21: und das ist glaube ich was ganz Wichtiges.
00:35:22: und dass ist das Schöne was du gesagt hast.
00:35:24: wir gehen noch viel raus.
00:35:25: vielen fehlt einfach so ein bisschen die Idee, was könnte ich jetzt stattdessen machen?
00:35:30: Warum sitzt das Kind jetzt eine halbe Stunde vor dem Bildschirm.
00:35:33: Gewinnt da durch hier nichts!
00:35:34: Es ist ja jetzt kein Mehrwert in der Erziehung oder in der Entwicklung des Kindes sondern es ist einfach nur dass ich eine Auszeit bekomme möglicherweise.
00:35:43: Oder ich möchte dem Kind etwas Gutes tun.
00:35:45: Das ist auch eine Motivation und dann könnte ich mal überlegen, diesen einen Schritt zurückgeben und sagen, naja vielleicht kommt mal was anderes stattdessendem Kind wohl Gutes zu haben.
00:35:52: Vielleicht dauert das dem Kind mit mir mal laufen zu gehen.
00:35:57: Wir fangen in den Prater oder was will ich mal, ja.
00:35:59: Also das ist halt so ein bisschen ein Thema und wir waren letzte Woche bei dem Bundesministerium und haben in einem Roundtable genau diese Themen auch wieder aufgegriffen.
00:36:08: Was brauchen Eltern gerade?
00:36:10: Und diese Offline-Alternativen sind ein Ding!
00:36:13: Also wir versuchen da immer wieder auch etwas vorzubereiten und den Eltern was mitzugeben.
00:36:18: aber die Alternativen fehlen ganz viel weil man kann jetzt nicht sagen geh raus Fußball spielen.
00:36:23: In Wien machst du das zum Beispiel nicht weil du hast, dass das Klingeln anfangen wird.
00:36:30: Uns ist tatsächlich so.
00:36:30: sie machen sonst nichts anderes als draußen sein und Fußball spielen und dann ist halt einfach eben sie kommen rein und für sie ist es schon auch so.
00:36:37: ein gelerntes.
00:36:38: jetzt habe ich mal Zeit.
00:36:39: für mich.
00:36:40: ja wir hatten früher bücher ist mir klar dass das viel wertvoller ist.
00:36:43: aber oder tony box oder irgendwas.
00:36:45: aber ja es ist einfach was was gelerntes glaube.
00:36:49: Aber dazu möchte ich was einwerfen, weil genau das ist mein Punkt.
00:36:53: Meine Kinder gehen auch... Also die Alternativen stehen je älter sie werden, desto mehr kommt dieses Präpopotheist und auch so ja es war alles langweilig und ich habe überhaupt nichts zu tun und Ding und so.
00:37:04: also es ist ja auch nochmal so.
00:37:05: dieses grundsätzliche Gehabe von alles ist langweillig aber trotzdem wird bei mir auch viel rausgegangen.
00:37:14: Gott sei Dank auch im Grund warum ich auf's Land gezogen bin auch Fußball spielen, und da hatte ich vor kurzem die Diskussion.
00:37:22: Sie sind mit Freunden, die ziehen dann einfach herum, gehen zum Fußballplatz, spielen
00:37:25: etc.,
00:37:26: WP, Kind kommt rettuer und sagt dann so... Also der ist zwölf, ich mache jetzt meine eine Stunde Medienzeit!
00:37:33: Und ich so, du es ist sechs Uhr also da ist jetzt Abendessen, du gehst jetzt duschen usw.. Also was?
00:37:41: Ich mache nie wieder was mit meinen Freunden und Gefußball spielen, wenn ich dann nicht die Medienzeit irgendwie haben kann.
00:37:46: Und da merkt man so es ist das ist so fix!
00:37:49: Und ich kenne das auch von vielen anderen, wenn man diese Fixe hat... Man denkt sich, ich hab's durchschaut.
00:37:55: Ich habe mit meinem Kind gesprochen.
00:37:57: wir haben uns einen Rahmen gesetzt.
00:37:58: Es ist maximal eine Stunde du darfst das und das machen oder eine halbe Stunde wie auch immer.
00:38:02: und dann ist es aber so Die fordern das ein weil Mama Du hast ja gesagt dass das geht Auch dieses, weil du auch sagst das Gewohnheit so jetzt kommt ist es runterkommen.
00:38:12: Ist ja auch bei uns totaler Bullshit.
00:38:13: ich liege am Abend im Bett und sollt lesen oder mich irgendwie anders runter kommen.
00:38:16: Das mache ich durchaus dumm scrollend teilweise.
00:38:19: Ich versuche mich daraus zu bessern aber es ist ja auch.
00:38:22: wir bringen den Kindern ja auch dabei.
00:38:23: also da kann's jetzt runterkommen.
00:38:26: das ist deine Erholungszeit.
00:38:27: mein Kind sagt doch so Ja da streitet keiner mit mir wenn nicht fortnetzt spielt man wieder was anderes.
00:38:32: Aber ich finde Ich finde das irrsinnig schwierig, aber dann gesagt ja du glaubst gar nicht wie schnell die Xbox weg ist und du nicht mehr Fortnite spielen kannst.
00:38:40: Wenn du mir erzählst dass du deswegen nicht Fußball spielen gehst, dann ist sie mal weg so dass du da nur mehr Fußball spielen gehen kannst.
00:38:48: und dann reden wir weiter ob du es wieder kriegst.
00:38:50: Kann man auch pedagogisch hinterfragen?
00:38:56: Das ist ein Notfalls-Button.
00:38:57: Wir sind ja alle nicht perfekt, oder?
00:38:59: Die Hand bremsen an und das ist auch etwas ganz Wichtiges.
00:39:02: die Kinder brauchen keine perfekten Eltern.
00:39:05: Wichtig ist wirklich dieses im Gespräch bleiben und dass was wir versuchen auch mitzugeben ist.
00:39:09: Ein bisschen weniger über die Minuten zu diskutieren wieviel Minuten darf ich jetzt noch was anschauen?
00:39:14: sondern mehr weil die Inhalte also was schau ich?
00:39:17: warum mache ich das jetzt eigentlich?
00:39:19: Was macht das mit mir?
00:39:20: Was für Gefühl hast du dabei, wie geht's dir da bei?
00:39:21: und eben auch das Thema der Gewohnheiten ganz konkret ansprechen.
00:39:25: Weil das ist klassisch, dass es klassische Medien erzielen.
00:39:28: Es geht nicht darum zu sagen, du hast noch zwei Minuten dann schaltest aus sondern es geht darum warum schaust du dir das an?
00:39:33: was machtes mit dir und warum machst du das?
00:39:35: jetzt gibt vielleicht Möglichkeiten was anderes zu tun?
00:39:38: ja Und wenn es nicht der Fall ist, dann ist es auch okay wenn das Kind mal eine halbe Stunde was anschaut oder eine Stunde Plastik spielt.
00:39:46: aber es braucht halt dieses miteinander reden, weil zum Beispiel so wie du sagst am Abend Playstation noch eine Stunde eigentlich Bettzeit.
00:39:53: Nein das ist halt nicht der Fall und das ist ja auch etwas was man weiß eine Stunde vor Schlafen gehen sollte man sowieso keine Bildschirmszeiten benutzen.
00:40:01: also man schläft de facto schlecht aus und dass es hier nicht nur ein dahin gerät als wenn er das kann jeder selbst ausprobieren wollen wir alle glaube ich in dieser Welt gefangen sind.
00:40:09: Das geht doch für Erwachsenen!
00:40:15: Und
00:40:16: da kommt halt dann diese Vorbildwirkung mit.
00:40:19: Das ist voll anstrengend, weil das heißt auch dass du selber nicht machen solltest.
00:40:23: Ja und das merke ich jetzt auch dieses Thema, weil wir es auch besprochen haben, selber vorbild eben dieses Rheinschauen.
00:40:30: Ich versuch's auch immer wieder zu benennen so wie er ist.
00:40:32: Ich sage auch mittlerweile tut mir leid, ich muss jetzt da kurz noch meine E-Mails checken, ich versuche ja immer sagen wenn bin ich jetzt mal für euch da und dann, wenn ihr im Bett setzt, dann bin ich wieder für andere da sozusagen.
00:40:43: Aber die de facto, die Realität ist halt das dazwischen immer wieder was anderes passiert.
00:40:48: Und... Ich schreibe dir ab
00:40:51: jetzt nie wieder in der Zeit okay?
00:40:54: Ich merke dich nicht mehr!
00:40:58: Das kennen sie eh schon, die Ines ruft an ja, ich dem Mama geht jetzt telefonieren und dann plötzlich passiert irgendwas Naja, egal.
00:41:05: Aber ich wollte eigentlich sagen Mediennutzung und Vorbildwirkungen auch im Sinne von Screentime.
00:41:12: Ich habe bei mir selber auch so schon wieder begrenzt damit ich nicht die ganze Zeit scrollen oder sonst was.
00:41:19: Und sich...ich hab jetzt angefangen ein bisschen zu überlegen mit der Bildschirmzeit nicht nur die von meinem Sohn anzuschauen am Handy sondern dass er sich auch meine anschauen kann ein bissel.
00:41:29: Und dann sagt er so, Mama du hast schon so viel Zeit.
00:41:33: Deine Handyhäute, Bildschirmzeit gehabt habe ich nicht so ja aber das sind zwei Stunden Google Maps weil ich mit Artdog fahren bin.
00:41:38: also das zählt jetzt nicht ganz.
00:41:41: und dann aber kriegt da auch natürlich eine gewisse Awareness dafür und ich glaube dass ist ein schwieriges Gespräch manchmal und ich merke es mich aber auch begrenzt.
00:41:50: Also ich merken das mich ich auch merke.
00:41:51: also ich finde es positiv in dem Sinne So wenn ich das dann meinen Sohn zeigen muss.
00:41:56: ist es nicht gut?
00:41:57: die beste Vorbildwirkung
00:41:59: Tatsächlich, also das Thema Vorbild, glaube ich.
00:42:01: Sie ist viel nicht bewusst und vor allem in den jüngsten Jahren weiß man halt wie die Lernenkinder eben sprechen.
00:42:07: Und das ist immer das was wir versuchen mitzugeben indem sie uns zuschauen mit uns reden von uns lernen.
00:42:11: Wenn wir diese Geräte übermäßig nutzen dann gibt es auch Salzburg zum Beispiel glaube ich diesen so da letztes Jahr eine tolle Studie was das mit den Kindern mit den Kleinkindern und den Müttern vor allem macht.
00:42:22: Die kleinen Kinder, die Herzrate geht rauf.
00:42:24: Die sind aufgeregt und nervös weil sie einfach süchtig auf dieses Gerät sind.
00:42:29: Und die Herzratte von den Müttern geht runter, weil sie ein bisschen entspannter sind wenn sie mal ins Hände ist.
00:42:35: Also es ist so ein ganz schwieriges Abwägen von was es zu kehren, was es nicht zu kehre.
00:42:41: Das ist auch immer ganz wichtig, immer zu reflektieren.
00:42:43: Man muss nicht perfekt sein Aber Wichtig ist das nicht zur Gewohnheit machen dass man einfach sagt Schau, es ist fünfzehn Uhr.
00:42:51: Du kriegst für die halbe Stunde, stunde dann deine Screentime und mit Go-Fold.
00:42:56: Sondern dass man einfach versucht so ein bisschen Unregelmäßigkeit auch reinzubekommen und das immer wieder auch als Ausnahme so bezeichnen.
00:43:02: Weil was gewinne ich dadurch?
00:43:04: Und ich bin großer Gamer!
00:43:05: Ich liebe es zu spielen.
00:43:07: Ich kann das voll nachvollziehen.
00:43:09: aber gerade beginnen... muss man einfach das Elternteil seine Verantwortung auch annehmen und ihnen als Vorbilder noch zeigen, es geht doch ohne Bildschirm mehr.
00:43:18: Weil sie werden in ihrem Leben noch sehr viel Bildschirmszeit bekommen.
00:43:22: Das ist meine Ausrede.
00:43:23: wenn meine Tochter mit mir schimpfen ist ja keine Sagekind du wirst nur so viel vor dem Bildschum sitzen!
00:43:28: Ja oder umgekehrt, na mal du sitzt auch die ganze Zeit vom Computer.
00:43:31: nicht so ich auch aber ich will sie ja gar nicht.
00:43:33: ich will gar nicht die ganzen Zeit vom Computersitzen und das ist auch nicht mentielbar.
00:43:36: Tolle Ausreden,
00:43:36: das verstehen die Kinder sicher?
00:43:38: Ja,
00:43:39: ich möchte ja gar nicht arbeiten und vom Bildschirm.
00:43:42: Ich spiele auch lotte.
00:43:46: Aber wie
00:43:47: geht jetzt damit um?
00:43:50: Also bei uns ist es jetzt festgefahren.
00:43:52: Bei uns ist aktuell wirklich so sie haben dreißig Minuten Bildschirmszeit.
00:43:56: wenn man sich ein Fußballspiel anschauen muss dann darf man sich die Bildschärmzeit von Vorderg mitnehmen weil und da kriegt man ein bisschen on top.
00:44:02: weil ein wichtiges Fußballspielen Österreich gegen irgendwer beim Großen.
00:44:07: Aber wie kriege ich das jetzt wieder raus?
00:44:09: Mit welchen Argumenten, also das ist ja alles für mich als Erwachsene.
00:44:13: Ich glaubte, dass sich kauft er das ab über den liebsten Denken so Herr Jana Pasterpoit, da mache ich das unregelmäßig.
00:44:19: Das klingt ja am Reisbrett alles total nett.
00:44:22: aber bis dann schaust du dich eingeladen, sind wir nach Hause!
00:44:25: Wie erzähle ich es jetzt meinem siebenjährigen und sag so, Du, Apoite... Ich bin besser aufgeklärt und möchte dir eigentlich gerne deine dreißig Minuten Bildschirmzeit wegnehmen.
00:44:36: Der sagt dann nicht so, hey Mama das ist total fürsorglich von dir und ich liebe dich dafür wahnsinnig.
00:44:41: danke dafür.
00:44:43: Der sagt natürlich nein alle anderen dürfen auch.
00:44:47: Und wie reagierst du denn drauf?
00:44:49: Das habe ich mir jetzt noch nicht überlegt.
00:44:50: Ich hab mir doch gedacht, du gibst mir jetzt diese Blaupause mit!
00:44:59: Ja, das ist ja Erziehungsarbeit.
00:45:00: Also das ist ein klassisches Thema.
00:45:02: Nicht alle
00:45:03: anderen springen auch nicht von der Brücke.
00:45:05: oder wenn alle Anderen?
00:45:07: Das ist klassische Erziehungsharbeiten.
00:45:08: und da fällt ein bisschen die Gefahrenthema darstellt wird.
00:45:11: Weil sie erwachsen, dass es schon noch eine Aufsichtpflicht für solche Pflichtgegenwürde an den Kindern.
00:45:15: und wenn Du zum Beispiel weißt, kein Alkohol trinken soll, weil es schädlich ist.
00:45:20: Dann trinkt dein Kind auch keinen Alkohl und wir wissen dass die Screensham-Teile wirklich schädliches für die Kinder von einem jungen Alter.
00:45:27: also das eigentlich deine Aufgabe Dein Kind zu schützen quasi vor dem und auch aufzustehen um das auch auszuhalten.
00:45:33: Und ich glaube da muss man bis sie aus seiner eigenen Komfortzone wieder rauskommen weil das sehr einfach ein kindern Smartphone in die Hand zu geben.
00:45:40: aber wenn sich das mal festgefahren hat dem Kind das wieder wegzunehmen ist natürlich massiv schwierig.
00:45:44: wichtig du brauchst im Kind nicht wegnehmen.
00:45:48: Aber ich glaube, ein Weg wird wohl sein das Gespräch ein bisschen difficile zu gestalten und einfach Details nachzufahren.
00:45:55: was interessiert sich da?
00:45:56: Und was möchtest du?
00:45:56: Warum tust du das bis in dieses Gespräch zu starten und dann einfach versuchen da auch gemeinsam vielleicht neue Regeln?
00:46:03: weil man kann ja auch regeln anpassen und auch Gewohnheiten so wieder durchbrechen und sagen schau du bist jetzt älter darüber gesprochen Wenn du mal zukünftig vielleicht mehr als Green Time, das kann man ja auch so in die Richtung spielen und sagen, dann können wir jetzt überlegen was ich finde auch benötig.
00:46:17: Und dieses Thema der Uhrzeit ist immer recht praktisch weil der Tag hat vierundzwanzig Stunden und es geht sich halt dann vielleicht nicht aus wenn ich da in der Schule zum Beispiel bin und Hausräume machen muss und andere Hobbys habe.
00:46:29: Aber wie?
00:46:30: Ich hab das Thema natürlich Smartphone Weil bei uns ist es da Aber Screentime, Begrenzungen natürlich.
00:46:37: Und bei mir sind das ... Natürlich darf ich immer telefonieren, wenn irgendwas ist damit er auch sich melden kann oder ich viel verholen kann theoretisch, was passieren sollte und sonst was.
00:46:46: Weil es gibt ja auch Zeiten wo der Schulweg
00:46:49: etc.,
00:46:51: und Nachrichten schreiben.
00:46:52: aber er hat ein Smart, also ein iPhone, die gibt's in die Einstellungen von Apple, aber da kann man ja trotzdem Sie bleibt dann, ich merke da wird einfach Google Maps aufgemacht und dort herum gescrollt.
00:47:08: Ich versuche alles zu sperren aber trotzdem ist es nie so im Detail und nicht so abgeschaltet wie es gerne hätte.
00:47:14: Und dann gibt's OHANA zum Beispiel.
00:47:15: das kann schon viel mehr.
00:47:18: Aber das hat jetzt rausgefunden wir aushebeln können zahle ich jetzt gerade eine sehr, sehr teure Kinderschutz-App für das es einfach nicht mehr funktioniert und bin wieder bei einer Apple Einstellung.
00:47:28: Und dann denke man ja, ich weiß schon Gespräch suchen
00:47:31: etc.,
00:47:31: PP Alternativen anbieten.
00:47:33: aber ist die Faktor ist halt so der hat das Telefon, fahrt damit in die Schule, hat einen Heimweg wieder retour und hat ein relativ langen Heim weg und dann kommt er da auch mal vor bis ich zu Hause bin, dass es auch dauert und er hat eigentlich nichts mehr was er wirklich groß machen kann.
00:47:48: aber trotzdem Du da irgendwas auf dem Handy und die Bildschirmzeit ist Gott sei Dank nicht eskaliert, weil wir eh das Gespräch haben.
00:47:56: Aber ich denke gibt's nicht, warum gibt sich diese eine App, die das kann?
00:48:00: Warum oder kenn' ich sie nur nicht!
00:48:04: Mach
00:48:04: mach Bau die App, du wirst ein Milliardär im Laden.
00:48:10: Weil es nicht möglich ist.
00:48:11: Es gibt auch auf IOS Möglichkeiten das Hände so massiv anzuschränken über Bildschirmzeit hinaus aber das wird einfach so um sexy dann quasi dieses Gerät.
00:48:21: Dann gehe ich halt zu meinem Freund oder schaue woanders mit.
00:48:25: Das ist halt so ein bisschen diese Realität in der wir gerade stecken.
00:48:28: leider dass der Wunsch da ist, alles technisch soweit zu regulieren.
00:48:32: Dass ich mich quasi dann nicht mehr blöd gesagt drum kümmern muss und so.
00:48:35: Das ist kein Vorruf in deiner Richtung sondern das ist einfach ein Phänomen.
00:48:39: wenn ich etwas überreguliere oder etwas übertechnisch ausschalte, heißt es für mich auch, ich muss mich weniger damit beschäftigen.
00:48:48: Und das ist halt in dem Fall nicht möglich.
00:48:51: Wir haben jetzt mittlerweile über zwanzig Jahre Erfahrung damit.
00:48:53: wir haben alles mal durchgespielt und es wird auch in Zukunft immer so sein, dass die Kinder Wege finden diese Dinge auszuhebeln.
00:49:00: Ich kann mich erinnern ich bin jetzt seit der Elfjahr am Böse für Internet.
00:49:04: Das war im ersten Jahr das ich einfach mal auf diesen ganzen Apps gegangen bin und nachgeschaut habe auf YouTube wie man die aushebelen kann.
00:49:10: ja dann sind da fünfjährige Kinder die YouTube Videos hochgeladen haben mit einer Anleitung wie ich diese App aushebeln kann.
00:49:17: also okay deswegen ist es super frustrierend.
00:49:23: ich weiß aber wichtigste ist einfach mit dem Kind im Gespräch zu bleiben und auch Ansprechpersonen zu bleiben.
00:49:31: Weil die größte Sorge, die natürlich die Kinder haben ist, wenn sie jetzt was Falsches machen.
00:49:35: angenommen ist das Gerät ist wirklich gut gesperrt!
00:49:37: Und ich kriege aber trotzdem dann auf WhatsApp oder Signal irgendein grausliches Video oder irgendeine grausliche Bild.
00:49:44: Wenn die Angst da ist, dass das Handy weggenommen wird und das Internet gesperrt wird, dann gehen die von möglicherweise gar nicht mehr zu mir.
00:49:51: Da müssen Eltern leider einfach auch ein bisschen immer durchatmen lernen und sagen ich weiß es gerade nicht gut.
00:49:56: Es ist nicht gut, dass du da jetzt das gesehen hast.
00:49:59: Ich habe es versucht zu regulieren aber immerhin ist es zu mir gekommen.
00:50:04: Ich hab deine Kleine an der Eftote wenn es okay ist für die von einer Sexualpädagoge Die gerufen worden ist in eine Schule Volksschule weil Das Kind hat Bonnes angeschaut auf dem Handy von der Mutter.
00:50:17: Totales Chaos, völlige Panik.
00:50:19: was ist denn da passiert?
00:50:21: Und die Geschichte war recht einfach.
00:50:23: Die Mutter hat das Handy eingestellt und das hat ein Smartphone gehabt.
00:50:26: Das war so eingestellt dass es nichts aufmachen darf.
00:50:29: Daraufhin hat sie dann die Mutter gefragt Da haben wir ... darf ich mal kurz den Handy haben und hat den Kot natürlich gewusst Hat das Handy entsperrt und hat Sex.com eingegeben.
00:50:39: Warum?
00:50:40: Weil in einem Alter hat irgendjemand erzählt Wenn du wissen willst, wie Erwachsene sechs haben.
00:50:45: Da musst du die Webseite aufmachen und schon ist es von der Pornoseite gelandet.
00:50:49: Total unschuldig, da geht's um gar nix aber natürlich total aufgebracht hat.
00:50:53: mein Kind schaut Pornos an Und das ist halt auch so ein PC.
00:50:58: Medienkompetenzübungen quasi für Eltern Nichts.
00:51:02: auf den ersten Blick ist alles schlecht auch wenn's Org ausschaut sonst muss man leider dranbleiben.
00:51:06: Das ist halt etwas was viele vergessen.
00:51:09: Ich kann nicht auf den einen Knopf drücken, das ist alles super sauber wunderbar.
00:51:13: Ich muss mich daher mit meinem Kind täglich wöchentlich hinsetzen und diese Gespräche führen.
00:51:17: und dass es nicht mit einem Anfangsgespräch und da ist das Gerät dann unterschreibst du im Medienutzeumsvertrag und fertig erledigt sondern das sind einfach die Aufgabe die wir als Elternteil haben diese Verantwortung auch zu übernehmen.
00:51:30: Ja das Porno-Gespräch habe ich ja schon geführt also aber nicht das gegebenen Anlass sondern weil ich merke Ich will, dass die Bescheid wissen und ich will, das sie wissen über was sie stolpern können.
00:51:41: Und auch wenn Sie es mir nicht sagen, ist vielleicht einordnen können – natürlich wünsche ich mich, dass Sie mit mir darüber reden – aber auch, dass sie es einordnern können.
00:51:49: und dann merkst du so richtig, dass ich mir manchmal denke, der kleinere kriegt immer viel früher schon Dinge mit weil er halt dabei ist bei dem Gespräch mit den Großen und da muss ich das immer in einem Gesamtframe irgendwie reinsetzen.
00:52:01: Aber das ist mir einfach wichtig, dass wir wissen... was sie da sehen und sehen können.
00:52:07: Und das hört nicht, wie du sagst mit einem Gespräch auf!
00:52:12: Wir sind schon bei den Gefahren vom Internet.
00:52:14: Mir ist trotzdem noch eine und ich glaube wir können stundenlang mit dir reden.
00:52:17: Ich glaube es wird eine lange Folge aber... Ich habe noch diese Frage von okay wir haben die kleineren Kinder?
00:52:23: Wir haben die Volksschuldkinder?
00:52:24: Wir sagen ungefähr bis zwölf und sagen okay ab zwölfe so eine Stunde.
00:52:28: Wie geht's denn dann
00:52:28: weiter?!
00:52:29: Also, wie ist es dann mit den Jugendlichen?
00:52:32: Wie gibt's da irgendwelche Orientierungen?
00:52:37: Gehts denn immer weiter rauf?
00:52:39: oder sagt man so bis achtzehn oder bis sechzehn.
00:52:42: Oder bis vierzehn?
00:52:43: Gibt's da eigentliche Vorschläge?
00:52:46: Solang Sie zu Hause leben, gibts kein Handy!
00:52:50: Das finde ich schon mal
00:52:51: gut.
00:52:52: Meine Kinder sagen mir sie bleiben für immer Zuhause.
00:52:55: also das passt die Regel für mich.
00:53:00: Nein, aber je älter die Kinder werden, desto eher wird man natürlich nicht mehr so viel eingreifen können.
00:53:05: Auch was Bildschirmzeit angeht und das ist ja auch ein bisschen etwas auf der Legislativer Ebene gerade passiert.
00:53:11: Das sagt mir scherz sein geschwone Anders kinder vierzehn fünfzehn soweit sind dass sie quasi keine zeitliche Einschränkung benötigen sondern dass sie einfach in dieser wie sagt wir denn im Alltag so eingebettet sind, dass sich hier nicht mehr ausgeht.
00:53:27: Und die Gespräche habe ich jetzt auch mit ein paar Kolleginnen geführt, dir doch ein zehn- und vierzehnjähriges Kind weil auf EU-Ebene versucht man gerade zwischen drei zu fünfzehn glaube ich zu regulieren das maximal eine Stunde sozial in der Zwerge genutzt werden dürfen.
00:53:42: Wie gesagt, es ist schon arg, dass sie warum eine Stunde an Sesam Matthias sehen wollen?
00:53:45: Das geht sie gar nicht mehr aus!
00:53:46: Die Kinder sind in der Schule, sind unterwegs also da ist dann schon gar nichts mehr.
00:53:50: so viel Möglichkeit wirklich bewusst sich mit den Erzwerken zu beschäftigen.
00:53:55: Die Realität des Geners sagt, du siehst die Teenager-Alter ist dann einfach ein ganz anderes Level.
00:54:01: nochmal weil ich einfach mit dem Kind da keine neuen Gespräche mehr erstarten werde was Mediennutzung angeht.
00:54:08: Da geht es nur noch darum dass das Kind hoffentlich der Forschung genug mitbekommen hat, dass es dann auch das Vertrauen hat Betrugsperson gehen wird, wenn es Probleme hat und das bist im Regelfall nicht mehr du.
00:54:20: Sondern irgendjemand teilweise auch wirklich oft ins Lehrrennen, Pädagoginnen die dann erst Gesprächspartner sind.
00:54:28: Wenn mein Kind zu mir und das ist zum Beispiel dann das Thema Cybermobbing was da auch oft immer Thema ist Wenn mein Kind zu mir kommt, muss man sich auch dessen bewusst sein.
00:54:36: Das hat schon sehr viel vor allem Selbstversuch zu lösen.
00:54:39: Also das Kind hat schon in dem Alter versucht selbst die Probleme in den Griff zu bekommen und bei mir ist es dann wirklich nur ein Last Result.
00:54:48: quasi jetzt ist kurz verändernd sie sieht sich gar nicht oder ja sieht sich garnicht mehr raus.
00:54:53: ich glaube da muss man einfach ehrlich sein und sagen da bist du dann nur noch da für das kind.
00:55:01: Meine Kollegin, die Barbara Buchrecker bei der Gurgelsche Leiterin von SAFE Internet sagt auch selbst wenn du herausfindest dass dein Kind der Täter oder die Täterin ist das Allerwichtigste in der Phase kann nur sein dass du zu deinem Kind stehst egal was passiert ist.
00:55:16: Das ist mal das aller wichtigste und danach gemeinsam aufklären muss arbeiten zu lassen und zu schauen was es wirklich passiert zu dokumentieren und dann wirklich auch, wenn es zum Beispiel in der Schule dann ein Problem gegeben hat mit den Klassenlehrerinnen einmal mal sprechen.
00:55:32: Und die sind oft schon recht gut geschult.
00:55:34: also das wird wohl nicht der erste Vorfall gewesen sein möglicherweise und die haben dann auch schon eine Ahnung was man tun kann.
00:55:42: Generell zu dem Gefahren im Internet bei mir gibt's einerseits YouTubegefahr.
00:55:51: Bei mir, ich mag YouTube ja überhaupt nicht und das ist tatsächlich bei mir auch wieder mal gesperrt.
00:55:56: Ich bin so die böse Mama, bist zu Hause gesperrt oder wenn dann dürfen sie ... Ich hab's letztens aufgemacht und gesagt, du darfst Checker Tobi schauen weil ich das finde eine sinnvolle Sendung aber auf gar keinen Fall YouTube-Shorts.
00:56:07: Und ich bin letztens über einen Beitrag von Hell mitgestolpert Das sind ja auch so engagiert sozusagen So wie hell me fürs Internet zu sein und haben gesagt, dass es ja diese auf YouTube-Kits einfach Videos gibt.
00:56:24: Die zwar ausschauen wie eine ganze Folge Peppa Wutz und die ersten zwölf oder dreißig Sekunden ist das auch so?
00:56:31: und das Forschungsbild passt und danach kommt irgendeine Gewaltszene oder Pornos oder was auch immer.
00:56:35: Und das ist YouTube Kids!
00:56:37: Das ist so eine Gefahr.
00:56:39: dann bin ich konfrontiert mit Roblox natürlich wo ich sage ich mag überhaupt nicht.
00:56:43: wenn sie übermieder haben Gibt's das auch nicht, aber bei Robo am Laptop wird es schnell einmal in Roblox eingestiegen und dann wird Robox gespielt.
00:56:50: Wo ich auch immer sage auf gar keinen Fall in den Kiforen mit niemanden schreiben
00:56:54: etc.,
00:56:54: aber du weißt ja auch nicht im welchen Server-Game du da irgendwie gerade landest.
00:56:58: Ich hab lang diskutiert wann Fortnite bei uns zuhause gespielt werden darf Und es ist ab zwölf, wie man gesagt erst ab zwälf.
00:57:05: er durfte es dann ab elf ein halb weil das dann... Wirklich nicht mehr ging anders.
00:57:10: Und er musste mir sagen, was die Gefahren sind und was die Vorteile sind.
00:57:14: Er musste mir das pitschen sozusagen!
00:57:16: Und Minecraft ist natürlich auch so ein Thema wo ich aussage ja darf Minecraft spielen aber eben genauso in keine Formen etc.
00:57:24: rein.
00:57:25: Was genau?
00:57:25: Wo sind die Gefahren da drinnen?
00:57:28: Was kann ich besser machen?
00:57:29: Was können wir
00:57:31: verkacken?!
00:57:33: Sondern, dass es so?
00:57:34: die Antwort kann ich dir nicht geben.
00:57:35: Aber ich kann dir ein Teilaspect beantworten weil das ist so eine große Frage.
00:57:39: da könnte man wahrscheinlich eine Vorlesungsreihe dazu gestalten.
00:57:44: aber einen Teilaspekt und ich glaube das ist eines der größten Hebel die es gibt.
00:57:49: sie ist wirklich das Thema was mache ich wenn fremde mich anschreiben?
00:57:52: ja wie gehe ich damit um?
00:57:53: Weil alle diese Spiele und Tools die du als genanzt hast haben die Möglichkeiten wenn ich jetzt kein Kinder Account habe oder möglicherweise für ein falsches alte angegeben hat, dass ich angeschrieben werde.
00:58:04: Vorweg viele soziale Netzwerke und viele Plattformen sind mittlerweile so, dass sie wirklich wenn die Kinder jünger sind, also Plattformens zum Beispiel ab dreizehn dann schon erlaubt oder Accounts ab zwölf möglicherweise Wenn die das alte richtig einstellen, dann wird automatisch deaktiviert, dass sie angeschrieben oder angesprochen werden können.
00:58:22: Befolgt nicht war es sehr lange Zeit nicht so, da war sich dann wirklich so das zu auch wenn er das Headset anhat, dass das zu von irgendwie beschimpft werden konnte ist ja.
00:58:30: Aber ich glaube das ist eines der größten Hebel weil die Kinder werden im Internet mit Menschen in Kontakt kommen die sie nicht kennen und es gibt leider halt daraus auch Menschen die das ausnutzen wollen oder würden Und der Begriff darunter fällt zum Beispiel Cyber-Grooming.
00:58:47: Also wirklich, wenn sich vor allem männliche Erwachsene Männer an Minderjährige ranmachen, nackt Fotos
00:58:52: z.B.,
00:58:53: zu erpressen oder Schlimmeres und ich glaube da ist es wichtig einfach mit den Kindern über dieses Phänomen mal zur Sprechenzusammenscheiß wird dich jemand anschreiben wie reagierst du drauf?
00:59:02: Und da gibt's eine nette Kurzgeschichte aus einer Volksschule.
00:59:06: Da haben wir dann auch so hier Was macht sie denn?
00:59:08: Und sagen Sie an Mädchen so die Hand hoch ja also Ich sage dann immer mein Vater als Polizist Der Chat ist vorbei.
00:59:16: Also das sind so ganz einfache Mechanismen, die meine mitgeben können und man muss nicht mit den Leuten online reden ja?
00:59:24: Und vielleicht... und dass es auch etwas was halt an den Eltern liegt diese Kinderspiele oder diese Spiele nicht einfach starten lassen, sondern wirklich gemeinsam, vielleicht auch in einer Content richten, gemeinsam die Einstellungen vornehmen und gemeinsam einmal anschauen, was ist möglich und was ist nicht möglich.
00:59:41: Dann zeigt es auch ein gewisses Wie sagt man Interesse an diesen Dingen auch, wenn man sagt, das packe ich gar nicht.
00:59:50: Der was seinen Roblox gespielt wird dich selber auf ein paar Mal ausprobieren.
00:59:54: Das ist ja so gar nichts meins.
00:59:55: aber es ist super interessant und da kann man wieder ansetzen.
00:59:58: Das is klassische Medienarbeits zu Hause.
01:00:01: Was interessiert Dich dran?
01:00:03: Warum machst Du das?
01:00:04: Sind vielleicht deine Freundinnen dort oder ist es einfach nur lustig?
01:00:06: und dann kann man nämlich auch überlegen gute Alternativen dazu.
01:00:10: Und diese Aufgabe liegt leider bei den Eltern daheim und die muss man einfach annehmen, da muss man sich halt dann auch ein bisschen bilden in die Richtung und schauen was sind die Alternatifen?
01:00:22: Voll voll wichtig.
01:00:23: aber es hat uns leider keiner gesagt beim Kinderkriegen dass das einfach Erziehungsarbeit so vielschichtig ist und teilweise auch ja.
01:00:32: also ich finde es total schwierig oft das Richtige zu tun weil jeder Jeder und jede einzelne wir wollen ja alle nur das allerallerbeste für unsere kinder.
01:00:42: Und dass aber ja es gibt einfach so viele unterschiedliche themen mit dem uns beschäftigen müssen.
01:00:50: Ja, gibts
01:00:51: etwas was du sagen würdest okay?
01:00:54: Das ist einfach das Thema am Küchentisch heid am Abend.
01:00:59: Was soll man mitnehmen, wenn es ums Thema Screen Tank gibt?
01:01:02: Also was ist mein Hebel in meiner Situation.
01:01:06: Wie kann ich starten?
01:01:07: Also wie gehe ich rein?
01:01:08: Gibt's da sowas?
01:01:09: oder wie machst du das?
01:01:11: Wie ist das bei euch aufgesetzt?
01:01:13: Das freut sich nicht!
01:01:17: Mehr dazu in der nächsten Folge!
01:01:21: Nein, tatsächlich ist es so.
01:01:22: Also diese Regelmäßigkeit, ich hab's jetzt erst erzählt.
01:01:24: Das ist halt beim Haare-Cammen, das ist ein bisschen passiert aber es passiert nicht jeden Tag.
01:01:29: Das heißt zum Beispiel wenn jemand anderes tut dann gibt's kein Album anschauen und da wird auch kein Video angeschaut, sondern das ist wirklich dann so.
01:01:37: Aber z.B.
01:01:38: im Wochenende darf man auch mal mit dem Tablet oder Pappabots Sendung mit dem Elefanten angeschaut werden von der größeren.
01:01:44: Das ist auch voll okay, weil warum sollen wir jedes Vom Messen?
01:01:47: Das macht doch Spaß, das taugt ja ja und ich rede mir einzulernen noch ein bisschen was dabei.
01:01:52: Natürlich ein schlechtes Gewissen aber es ist ok.
01:01:55: die Stunde mittels Pause schlaft die Kleine und die Große davon.
01:01:57: Bittelfernse.
01:01:59: Ich glaube dass was wir einfach so zum Start mitgeben wollen ist nicht jede Stunde vor den Bildschirmen ist gleich.
01:02:05: Es gibt schon auch unterschiedliche Nutzungsformen und Arten vom Bildschirmzeit Und es ist weniger die Frage der Zeit als ob die Frage beantworten, ob die Medienutzung all das gerecht ist.
01:02:19: Ja und... Das
01:02:20: ist eine Frage des Inhaltes
01:02:21: mehr?
01:02:22: Das ist auch die Form was ... Was ist denn überhaupt der Anspruch, was ich damit habe?
01:02:28: Was bezwecke ich jetzt mit der Bildschirmzeit?
01:02:32: Also das ist ja auch etwas, was mich als Erwachsener beantwortet muss.
01:02:36: Brauche ich mal Auszeit?
01:02:38: Voll nachvollziehbar, voll okay.
01:02:40: Aber kann ich das vielleicht auch anders bewerkstelligen?
01:02:44: Gibt es vielleicht Möglichkeiten wie die Droni-Box, gibt's den Tipta Stift, gibt´s ein Keyboard mit Kopfhörer, keine Ahnung!
01:02:51: Also es gibt ja Alternativen wenn man möchte... Ich weiß es ist alles super...
01:02:55: Also der vierjährige wünschte sich eine DJ-Box.
01:02:57: jetzt bin immer gerade nicht sicher was sie besser finden.
01:03:01: Mit Kopfhörtern!
01:03:05: Hier sind die Kopfhörer
01:03:06: im DJ Box
01:03:08: Und ich glaube, man muss es einfach auch ein bisschen mit dem Familienalltag abgleichen.
01:03:11: Also dass man das nicht jetzt sagt okay, dass du jetzt jeden Tag dieser Stunde Computer spielst?
01:03:19: Nein, muss nichts sein.
01:03:21: und ich glaube so lange mal mit dem Kind dieses Gespräch führt ist es auch gut anbleiben.
01:03:28: Ich glaube, ich nehme auch mit.
01:03:29: Es ist so das eine ist ja das Inhaltliche aber auch trotzdem ... Das kann noch der pädagogisch hochwertigste Inhalt sein oder sonst was.
01:03:38: Trotzdem sind keine drei, vier, fünf Stunden Screenshot.
01:03:41: Ich weiß nicht, es gibt Leute die irgendwo war das jetzt.
01:03:44: Der hat geschickt einen Screenshots.
01:03:46: der und der, der darf.
01:03:47: War heute neun Stunden Handyzeit und war total stolz drauf.
01:03:52: Das war ein Schulkollege von einem meiner Kinder.
01:03:55: Und das war mein Kommentar dazu.
01:03:58: und halt den Blick drauf zu haben zum Abschluss, weil wirklich ich könnte noch im Fall nur das andere Sachen rein.
01:04:06: Aber wir bringen es zum Abschuss.
01:04:09: wo finden Eltern gute kostenlose Unterstützung wenn sie unsicher sind?
01:04:14: Also kostenlose Unterstützung gibt es natürlich bei uns SafeIntern und der Tee.
01:04:18: Wir haben über zwei Hundert FAQs zu genau den Themen, die wir besprochen haben wo wir versuchen auch ganz konkrete einfache Tipps zu geben.
01:04:28: Ein Thema, das man auch immer vergisst ist.
01:04:30: Wenn ich schon in einer wirklich schwierigen Situation stecke, kann ich mich auch an Fahrt auf Draht wenden.
01:04:35: Die arbeiten ja auch ganz eng mit uns zusammen die auch wirklich Praxistips haben.
01:04:39: Die haben zum Beispiel mit der Elternseite Punktartier ein Format geschaffen wo ich mir kostenlose Unterstützung holen kann zu einem gewissen Zeitpunkt.
01:04:46: Wo ich dann mit Expertinnen einfach mal über den Familienalltag sprechen kann wenn ich z.B.
01:04:51: merke mein Kind ist von selber mal auf jeden betroffen oder ich habe Angst mein Kind schaut sich irgendwelche komischen Dinge an.
01:04:56: Und ansonsten, die deutschen Kollegen klickself.de sind auch ganz großartig, haben eben viele Themen mit den Nutzungsvertragern weiter Tools erarbeitet an dem man sich recht gut orientieren kann und darüber hinaus glaube ich.
01:05:10: Ich hilf es einfach wenn wir mal in YouTube reingibt Minecraft für Kinder und einmal schaut wie schaut das wirklich aus?
01:05:17: Dann gibt's auch ganz viele Tipps und Blogs von Elterntischen versuchen da auch Infos zu geben.
01:05:24: Super, voll gut.
01:05:25: Ich muss trotzdem... ich weiß, ich habe gesagt, dass die letzte Frage nur eine eingefangen ist und jetzt wirklich persönlich noch beantwortet brauche!
01:05:31: Wann erkenne ich das es zu viel ist für mein Kind?
01:05:35: Dazu haben wir vor, glaube ich, sechs Jahren eine ganz gute Studie gemacht.
01:05:38: Die Kinder können das meistens recht gut benennen wenn man sich ein bisschen da unterstützt.
01:05:42: aber Wenn Sie zum Beispiel umrücken werden, aber nicht vom Bildschirm weg kommen.
01:05:46: Wenn sie ganz konkret sieht dann anfangen und wenn sie Kopfwebe bekommen, wenn sie wirklich körperliche Symptome zeigen also das sieht man da ist es wirklich schon zu viel.
01:05:54: Man merkt auch wenn's zuviel ist, wenn z.B.
01:05:58: die Offland-Aktivitäten, also konkret die Treffen mit Freundinnen und Freunden drunter leiden Wenn ich einfach merke, und wieder diese vierundzwanzig Stunden neu kann das nur wiederholen.
01:06:07: Das ist wirklich großartig dieses Tool weil es ist super einfach.
01:06:10: Das kann man sich wirklich aufzeichnen daheim machen einfach mal einen Handtessen aufzeigen.
01:06:14: Aha schau so viel!
01:06:15: Und dann ist nix mehr anderes möglich.
01:06:18: Ganz konkret merkt man es bei den Älteren auch, wenn dann die schulische Leistung drunter leidet und sie dann benennen uns.
01:06:23: Meistens sind ja auch schon die über Pädogucken und Pädagoginnen.
01:06:26: Das vielleicht etwas nicht passt, weil mein Kind die ganze Zeit müder ist.
01:06:29: Also da ist so ein bisschen ... Da merken wir schon diese Anfangssymptomatiken.
01:06:33: Man muss ein bisschen aufpassen mit dem Thema Süchtig.
01:06:36: Es Süchtige ist in dem Fall ein Begriff der wirklich ausdiagnostiziert gehört.
01:06:40: D.h.,
01:06:40: mein Kind ist im Regelfall nicht süchtig sondern nutzt vielleicht die Medien einfach zu viel.
01:06:45: Das ist auch eine gute Gesprächsbasis wieder, weil die Kinder können das wirklich gut benennen.
01:06:50: Also die wissen wann es zu viel ist.
01:06:52: du musst ihnen dann einfach nur helfen aus dem nächsten Schritt zu machen und wirklich den Bildschirm wegzulegen.
01:06:57: Und an dem schaut dann der Erwachsene auch regelmäßig.
01:07:00: Dann
01:07:00: offizielle Statement noch zum Schluss mein Kind ist natürlich nicht züchtig.
01:07:06: Das haben wir ja noch klargestellt, dass wir
01:07:08: das
01:07:09: wollte ich jetzt nur noch gut sagen!
01:07:11: Es sind
01:07:12: tatsächlich dreizig Minuten aber ja sie sind auch soviel habe ich verstanden.
01:07:17: Gut, nachdem alles klargestellt ist und alle vorläufigen Fragen mal mitgenommen wurden vielen vielen Dank für die Zeit.
01:07:26: es war extrem lehrreich und hat gut getan und so ich schwanke zwischen ich mache was richtig und ich mach viel falsch aber das ist okay So wie es, glaube ich, allen geht.
01:07:39: Aber ich find's super, dass es eine Stelle, die sich für Internet gibt, dass das überhaupt die Bemühungen gibt auch von öffentlicher Seite hier etwas zu tun und aktiv zu werden, weil ich glaube jede Unterstützung in diesem Bereich ist notwendig, weil wir dürfen die Kinder nicht alleine lassen!
01:07:55: In diesem Sinne danke für die Zeit!
01:07:58: Vielen
01:07:59: Dank,
01:07:59: dass du da warst!
01:08:01: Ebenfalls,
01:08:03: Baba!
01:08:03: Tschüss und Baba!
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01:08:25: Bis zur nächsten Folge zwischen Mut, Macht, Karriere & Familie.
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