#62 Nein sagen schafft Vereinbarkeit. Warum jedes Nein auch ein Ja ist

Shownotes

Sieben berufliche und drei private Terminanfragen in nur zwei Tagen. Ein Meeting hier, ein Lunch dort, eine Abendveranstaltung, die eigentlich richtig spannend wäre. Wer Karriere, Kinder und Verantwortung unter einen Hut bekommen möchte, hat irgendwann kein Zeitmanagementproblem mehr. Der Kalender ist einfach voll. Und genau dann wird ein Nein zur Voraussetzung für Vereinbarkeit.

Wir sprechen darüber, warum uns Nein sagen trotzdem so schwerfällt, welche Rolle FOMO und People Pleasing dabei spielen und nach welchen Kriterien wir entscheiden, was noch Platz im Kalender bekommt. Susi erzählt von einem beruflichen Nein, das sie wochenlang beschäftigt hat, Ines davon, warum sie heute Termine, Aufgaben und Einladungen viel konsequenter hinterfragt. Und wir sprechen darüber, warum ein Nein nicht nur Verzicht bedeutet, sondern vor allem Fokus, Klarheit und neue Energie für das schafft, was wirklich wichtig ist.

Zahlen & Fakten aus der Folge:

  • 80 Prozent sagen Ja, wenn sie um etwas gebeten werden, obwohl sie sich danach darüber ärgern
  • 85 Prozent der Jüngeren fällt Nein sagen schwer
  • Bei den Älteren sind es 77 Prozent
  • Frauen sagen bei Anfragen von Vorgesetzten häufiger Ja als Männer

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Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

Transkript anzeigen

00:00:02: Willkommen bei Vereinbarkeit Next, dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere-, Kinder- und berufliche Verantwortung zusammengehen.

00:00:11: Wir sind Ines & Susi – zwei Gründerinnen, zwei Geschäftsführerinnen, zwei Mütter, zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven!

00:00:19: Ich lebe in einer Two Career Family

00:00:21: Und ich bin allein erziehend.

00:00:23: Gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeits zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge.

00:00:29: Ehrlich, ungeschönt und ohne

00:00:31: Filter Und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch fehlen.

00:00:35: Schön, dass ihr dabei seid!

00:00:37: Wer ein Unternehmen führt oder einen Job mit Verantwortung hat und daneben private Verpflichtungen, hat kein Zeitmanagement-Problem – der Kalender ist am beiden endenvoll.

00:00:46: Das Einzige was wirklich Luft schafft, ist ein Nein.

00:00:50: Deshalb ist Nein sagen kein Rhetorikthema, es ist die Grundlage von Vereinbarkeit.

00:00:55: Hi Susi!

00:00:56: Hi Ines!

00:00:57: Wie geht's dir?

00:00:58: Gut wir sitzen gemeinsam In einem Raum!

00:01:01: Stimmt.

00:01:02: Und nehmen einen Podcast auf, das

00:01:04: ist toll.

00:01:05: Das letzte Mal wo wir das hatten war bei der OMR, das war eine sehr kurze Folge.

00:01:10: Ich kann mich Waage erinnern.

00:01:13: ich glaube es war definitiv nicht unser beste Folge und die kürzeste und ich weiß dass du sehr viel gesprochen hast weil ich nicht in der Lage war und das war auch der Morgen, wo meine Wupp zum ersten mal zwei Prozent angezeigt hat.

00:01:29: Aber das ist

00:01:31: heute anders.

00:01:31: Auch wenn wir uns heute auch noch zu einem Branchen-Treff begeben und gemeinsam dort aufschlagen werden,

00:01:37: in Wien

00:01:38: sind wir heute hier im Büro und dürfen gemeinsam eine Folge aufnehmen und zwar zum spannenden Thema Nein sagen aber davor!

00:01:48: Unser Vereinbarkeitspingpunkt?

00:01:49: Was war in der vergangenen Woche oder in der vergangenen Zeit für dich vereinbar oder nicht vereinbar?

00:01:54: Oder was möchtest du mit uns teilen?

00:01:56: also

00:01:56: Wir waren jetzt drei Wochen im Urlaub, also wir hatten jetzt drei Wochen Familienurlaub

00:02:01: und

00:02:01: wir hatten eine Woche davon oder zehn Tage insgesamt davon zu Hause.

00:02:06: Und wir haben uns fest vorgenommen wenn wir schon Urlaub zuhause machen dann gibt es keine Tutus, also keine Hecke wirklich schnitten oder sonstiges was man sonst so hat irgendwas ausräumen umräumen.

00:02:16: Wir hatten tatsächlich nach bevor's wieder losging drei Tage am Ende Zuhause und wir waren in Italien und haben wirklich extrem viel Klamotten für die Jungs geschoppt.

00:02:26: Und im Rahmen des Zusammenräumens oder auspacken und Wäsche dann verräumen, habe ich mir gedacht, ich muss Klamottenmanagement machen für die Kinder.

00:02:38: Jeder weiß, Kinder wachsen einfach schnell und gerade im Herbst, also ich hab den wirklich total ausgemistet bei den Jungs.

00:02:43: Ich hab alles probieren müssen, passt das noch?

00:02:46: Passt das nicht mehr?

00:02:48: Das

00:02:49: haben sie gemacht!

00:02:50: Es war wirklich total effizient und es war echt gut.

00:02:56: Jungs Kästen ausgemistet und umgeräumt.

00:02:59: Und es hat sich total gut angefühlt, dann war ich mega, mega stolz!

00:03:03: Dann war ich so im Flow... ...und dann habe ich meinen Kleiderkasten auch noch gemacht.

00:03:07: Ich hab wirklich alles was in diesen Schrank war rausgenommen.

00:03:13: Also wirklich alles.

00:03:15: Und hab dann jedes einzelne Teil wieder angegriffen und hab das radikal ausgemisstet.

00:03:19: Das ist Sparkjoy, hast dich das auch gefragt?

00:03:23: Amerikondo-Style?

00:03:24: Ja, so ähnlich.

00:03:26: Ich hab dann auch tatsächlich nochmal total viele Bücher gelesen, wie man wirklich ausmistert und dann habe ich noch mal eine Giacchi-Bitig-Funk und dann hat Nick gesagt – alles raus!

00:03:37: Alles was irgendwie kaputt ist, was nicht mehr passt, was Flecken hat wird weggeschmissen.

00:03:44: Dann gibt's nur das, was verkauft wird.

00:03:46: Muss mindestens dreißig Euro wert sein sonst zahlt sich der Aufwand nicht aus.

00:03:49: Dann haben wir gedacht na sie ist mal sowieso so ein Ding.

00:03:51: und dann gibts noch die Spendenverschenkending.

00:03:54: Aber es gibt keinen viel Leichthaufen Und ich hab wirklich alles weg da, was ich seit zwölf Monaten nicht mehr anhörte Außer dir in der Kleide oder so vielleicht.

00:04:04: Und Chatchi bittiert mir danach gesagt Wenn du morgen einen Anlass hättest wo du genau das anziehen würdest würdest du das ansehen?

00:04:11: Oder etwas anderes.

00:04:13: Und dadurch habe ich total viel weggeschmissen.

00:04:16: Und mein Kleiderschrank ist jetzt tatsächlich ziemlich gut übersichtlich.

00:04:20: Super!

00:04:21: Ja, und es hat mich so gefreut, weil ich nehme mir mal der Zeichlicht seit Monaten vor, dass ich das mache und jetzt habe ich's gemacht... Es ist so ein Heiler, dass er einfach in meinen Parkheitsbingpong rein

00:04:30: muss.

00:04:31: Ich bin sehr neidisch, will auch schon lange machen.

00:04:37: benutze oder brauche, dann muss es eigentlich weg.

00:04:39: aus dem Sinn ein paar sehr hardcore Lieblings-Teile.

00:04:41: Also das ist Parkjoy und wir müssen sie wieder bringen.

00:04:44: aber ich merke hat dass sich so viel ankäuft hat nämlich auch von wie du sagst so Level diese Schlaf-Lever.

00:04:51: Ich bin ja nicht zu dieser...ich habe nicht diesen schönen Bitscharm oder sonst was?

00:04:54: Ich weiß von der INSY hat das übrigens Aber ich hab sowas nicht!

00:04:58: Ich schlafe mit einem abgeranztesten alten Level das nur irgendwie gibt wenn man den nur schlafen.

00:05:05: Aber,

00:05:06: jetzt weiß ich dein Weihnachtsgeschenk schon.

00:05:07: Danke!

00:05:09: Ich habe davon einfach einen Riesenstapel von diesem Labor und ich glaube da muss man durch.

00:05:13: Da muss ich dich nicht radikal aussozieren.

00:05:15: Einfach alles?

00:05:16: Also ihr habt dann echt so Sachen und sagt, ich hab's einfach so Ewigkeiten nicht mehr ankauft.

00:05:21: Und wenn es morgen der Anlass wäre, würde das dann morgen anziehen.

00:05:25: Und dabei aber ganz viele Sachen nach.

00:05:27: Und ich bin dann oft so ein... ...ich kauf den ein, weil mir denkt mal, das brauche ich.

00:05:32: Und ich brauch's aber nicht.

00:05:33: Es gab auch wirklich Sachen weggegeben, die ich noch nie anhatte, wo nur das Magger drauf

00:05:39: war,

00:05:40: die er mir dann hergeschenkt.

00:05:43: Was war bei dir?

00:05:45: Ich hab zwei Dinge.

00:05:48: Thema Nummer eins ist ... Ich habe jetzt endlich ... Ich hab in diesem Sommer an einem Buch gelesen, dass einfach so umfangreich war.

00:05:54: Aber es ist eine Wahnsinnsgeschichte über Jahrzehnte hinweg der Donau entlang unterschiedliche Schicksäle von unterschiedlichen Familien, die dann aber doch irgendwie zusammenführen.

00:06:05: als Buch heißt Zeit der Mutigen ist sehr zu empfehlen.

00:06:07: Aber es ist auch

00:06:08: sehr schwer teilweise.

00:06:11: Ja schon toll.

00:06:12: nur habe ich gemerkt Ich hab so eine Bücherziel pro Jahr wo ich sage so viel möchte ich ungefähr lesen und jetzt angeschaut und seit drei vier Jahren track ich das.

00:06:27: Und beim ersten Jahr waren es so viele, dann war es schon zwei weniger, dann wieder zwei weniger und im letzten Jahr wieder zwei wenige.

00:06:32: und die haben gedacht, es gibt's nicht!

00:06:34: Es kann ja nicht immer sein dass sie mal in zwei bischen weniger wird, das soll eigentlich mehr werden.

00:06:37: Ich habe mir gedacht, wohin liegt es jetzt eigentlich?

00:06:43: Dass es weniger wird.

00:06:45: und ich merke, dass ich schiebs jetzt auch einmal auf dem Thema alleine ziehend Weil ich habe eine Freundin, die hat ein Buchclub gegründet.

00:06:53: Uhr toll!

00:06:54: Ich wäre urgen dabei, die so ja und in zwei Wochen treffen uns.

00:06:57: Ja passt?

00:06:57: Ich hab das Buch noch nicht gelesen.

00:06:59: Aber ich besorg's mal geschwind und ... In einer Woche hab ich es eh gelesen und ich denke mir... Ja ich kann auch Bücher in einer Woche lesen, schaffe ich auch manchmal aber nicht in diese Regelmäßigkeit wie die das tun.

00:07:09: Das heißt sie sind auf einer ganz anderen Bücherzahl als ich das bin.

00:07:14: Das gibt es ja nicht.

00:07:16: Was ist der Unterschied?

00:07:17: Ich bin eine absolute Bücherratte, immer schon gewesen.

00:07:20: ich weiß du bist das auch.

00:07:21: Ja.

00:07:21: Ich gebe früher in Lebensläufen oder wo man früher in diesen Tagebüchern oder einen Freundschafts-Bücher immer reingeschrieben hat Hobbies ist bei mir immer langweiligst lesen.

00:07:30: Bei mir auch immer noch.

00:07:31: Ja und es ist so Hä?

00:07:33: Sei kein Hobby aber irgendwie...

00:07:37: Da folgt mal mega Geschichte, muss ich da gleich erzählen!

00:07:39: Und die ... ja ich schiebs jetzt einmal auf dem Thema Alleinerziehung.

00:07:43: Ich bin so arm, ich kann nicht mehr lesen.

00:07:47: Das ist Punkt Nummer eins.

00:07:49: Vielleicht liegt es auch an anderen Dingen.

00:07:50: Punkt Nummer zwei ist das meine Kids meinen Wochenende gekapert haben gefühlt.

00:07:55: Ich wollte überhaupt nichts social leisen.

00:07:56: Irgendwie großartig.

00:07:57: Ich wollt's ruhig haben.

00:07:58: was haben sie gemacht?

00:07:59: Sie haben die Idee geboren einen Eisstand zu gründen und zu machen.

00:08:03: also sie über haben sich hervorgestellt.

00:08:04: Sie eröffneten jetzt ernsthaft ein Geschäft und haben Flyer gemacht wo Öffnungszeiten von Freitag Samstag Sonntag um die Uhrzeitentrennung stand.

00:08:13: Wenn ihr das macht, dann ist es eine einmalige Pop-up Eisstandgeschichte.

00:08:18: Und ja sie haben selber gesagt ich helfe euch nicht weil schaut sicher nur aus.

00:08:22: Ich habe dann die ganze Hacke Ihr baut seinen Stand am Morgen interessiert sich nicht mehr und so weiter.

00:08:28: Sie haben gesagt nein sie ziehen das durch.

00:08:29: Sie haben ihr eigenes Geld investiert um die Zutaten zu kaufen.

00:08:32: Sie haben das Eis tatsächlich selber gemacht.

00:08:35: Ich hab so eine Eismaschine auch Zuhause vom Hofer von vor ewigen Zeiten Und haben den stand gebaut sind dann am Sonntag vor die Kirche gegangen und haben dort Flyer verteilt, was ich ursmart finde.

00:08:47: Weil sie selber draufkommen sind.

00:08:48: Am Sonntags ist ja die Kirchen- und am Vormittag ist die Austage in die Leute raus.

00:08:52: Da tun wir ihnen keine Flye an die Hand drücken.

00:08:54: Das war als Marketing und Sales Sicht weil ich insgeheim ist nicht stolz um

00:08:59: Sie.

00:09:00: Und gleichzeitig haben wir nach dem Nachhinein gekommen.

00:09:02: Ur viel Leid durch hab's ich auch der Familie usw.

00:09:05: weiter geleitet.

00:09:05: Die sind natürlich noch alle kommen aber es sind wirklich einige aus einem Ort gekommen.

00:09:09: Weil die alle dachten wirklich das so ein professionelles Eisgeschäft, Pop-Up da bei mir vom Haus.

00:09:14: Das ist

00:09:15: richtig, richtig cool!

00:09:16: Aber natürlich hatte ich dann auch Samstag keinen ruhigen Sonntag und musste am Sonntage vor allem viel Social-Laisen auf das ich gar nicht eingestellt war.

00:09:24: aber unternehmerische Sicht muss ich sagen haben sie es wirklich großartig gemacht und darf ich mich eigentlich nicht beschweren.

00:09:33: Also

00:09:34: immer sagen Ich bin ja von außerhalb sehr stolz auf seine Jungs, ich finde das eine unternehmerische Glanzleistung in diesem Alter.

00:09:41: Also richtig, richtig cool und es ist eigentlich sehr gut dass du hier nicht nein gesagt hast.

00:09:48: Ja!

00:09:49: Gute Überleitung!

00:09:52: Und

00:09:54: ich muss ehrlich zugeben... Ich habe zuerst Nein gesagt aber ich konnte es nicht halten und ich hab es erkannt.

00:10:02: gute Ideen.

00:10:03: Und die haben sich ja auch in den Sommerferien mega gut selbst beschäftigt, also eigentlich ein super Ferienprogramm!

00:10:09: Ja

00:10:09: und sie haben sehr viel Kohle verdient.

00:10:13: Also Themen einsagen war gut dass ich nicht eingesaugt

00:10:17: habe.

00:10:17: Warum

00:10:18: reden wir heute überhaupt über dieses Thema?

00:10:20: Was hat uns denn auf das Thema gebracht?

00:10:22: Ehrlicherweise hab ich uns aufs Thema gebracht weil ich einen Podcast gehört hab dem wir beide lieben nämlich Fast and Curious und die haben es sich diesen Thema angenommen.

00:10:31: Wir handeln das Thema Nein-Sagen aus der Unternehmerinnenperspektive, die wir natürlich auch haben.

00:10:38: Aber Nein sagen ist auch eine wesentliche Grundlage für Vereinbarkeit.

00:10:44: Und ehrlicherweise hätte ich keine Kinder, würde ich egal ob private oder beruflich zu viel mehr Dingen ja sagen und deswegen finde ich gehört es in unserem Podcast sprachen!

00:10:56: Voll gut.

00:10:57: ebenso insofern voll wichtig weil ab dem Zeitpunkt wo man Kinder bekommt eben beides versucht zu vereinbaren oder beides vereinbart, merkt man dass man nicht alles haben kann finde und vor allem zur gleichen Zeit.

00:11:11: Und das ist einfach voll voll schwierig, dass man dann auch wirklich absteckt was man noch machen kann weil alles auf einmal geht einfach nicht und irgendwo hat man ein Verzicht.

00:11:22: und da es finde ich ganz ganz wichtig dass man sich auch bewusst wird wozu sagt man in gewissen Lebensabschnitten tatsächlich Nein,

00:11:32: absolut richtig.

00:11:35: Und

00:11:35: gleichzeitig fällt es einem ja auch nicht immer leicht oder ich glaube keinein sagen ist einer der schwierigsten Dinge die man so im zwischenmenschlichen haben kann.

00:11:44: oft und das Belegen ja auch zahlen, nämlich in dieser Folge werden Zahlen genannt.

00:11:49: Das heißt okay es sind jetzt Zahlen über Dritte aber ich gebe sie trotzdem wieder.

00:11:53: Nämlich achtzig Prozent sagen Ja wenn man sich um etwas bittet.

00:11:55: Auch wenn Sie sich hinterher ärgern, kenne ich nur so gut dieses... Man hat ja ich sage jetzt Ja aber eigentlich ärgert mich der Situation gesagt habe.

00:12:03: Habe ich sicher einmal in der Woche.

00:12:05: Warum habt ihr ja gesagt?

00:12:08: Sagt das Jahr und dreht sich um und denkt sich Verdammt!

00:12:11: Oder ... oder ... und wenn Vorgesetzte um etwas bitten, sagen Frauen deutlich öfter ja als Männer.

00:12:24: Auch spannend?

00:12:25: Ja!

00:12:26: Und genau das sind die spannenden Zahlen dazu.

00:12:30: und deswegen haben wir uns auch die Frage gestellt wie viele Anfragen kommen denn bei uns so regelmäßig rein?

00:12:40: Wie viel kommen wir denn bei dir rein?

00:12:42: Ich habe mir das angeschaut, es ist eigentlich super unterschiedlich und kommt darauf an auch wie man jetzt eine Anfrage definiert.

00:12:48: Ich hab's jetzt einmal definiert für... Es ist jetzt ein Termin!

00:12:51: Und ich glaube in der Folge sprechen wir noch über anderen Nines.

00:12:53: aber Terminen fragen und ich habe jetzt nur die letzten zwei Tage drauf geachtet und da waren es sieben berufliche und zweit, zweieinhalb sind mal drei Privatte.

00:13:03: und jetzt wo ich das beobachte finde ich das richtig arg weil es war nur zwei Tage Und es ist eigentlich eine ruhige Woche, weil noch viele im Urlaub sind und das zeigt mir eigentlich gerade wie viel Zeit ich für die Bearbeitung dieser Anfragen eigentlich aufwende.

00:13:16: Obwohl ich sogar für Termine mittlerweile ja meinen Google-Kalender so eingestellt habe dass man sagt hey hier sind wir nicht... Weil diese sich auch so dieses Termin ausmachen.

00:13:25: Es geht hin und her und wenn hast du Zeit dann kannst du und wo gehen wir hin?

00:13:29: Ich hab das in meinem Kalender.

00:13:30: Hey!

00:13:30: Das ist ein Slot entweder jetzt um Frühstück oder Lunchten gehen oder es geht um einen Call oder sonst was.

00:13:37: Dann gibt es unterschiedliche Links, die schicke ich aus und dann sucht er einfach einen Slot um Buch hin.

00:13:41: Weil dieses Hin und Her hast du da Zeit, dann geht's bei dir eher da.

00:13:44: Und wo gehen wir hin?

00:13:45: Denn in diesem Link steht auch drinnen bei Frühstück oder Lunch.

00:13:48: Standard ist dieses Lokal wenn du woanders hingehen willst, sagst mir.

00:13:53: Da steht der

00:13:53: drin!

00:13:54: Jetzt bin

00:13:54: ich eigentlich ganz froh dass ich mehr den Wien wohl so eine Insights packe.

00:13:58: Und das ist bei uns nicht der Fall.

00:14:00: Wie?

00:14:00: Dass man sich eine lokale Aussucht zum Essen gehen oder was?

00:14:02: Ja, ich würde mir schon gerne meine Lokal-Aussuche mit dir gemeinsam und brainstormen, wo es nett wäre und

00:14:07: halt... Wofür habe ich keine Zeit?

00:14:09: Nein!

00:14:10: Alles klar.

00:14:11: Alles klar!

00:14:12: Na, voll gut.

00:14:13: Aber ja, es ist vorwichtig, dass man... ...dass man nein sagt.

00:14:18: Ich hab jetzt zu diesen Fragen von denen, glaub' ich, nur zu zweien gesagt.

00:14:21: Das waren auch wichtige Anfragen.

00:14:23: Ich will die auch machen.

00:14:25: Aber es geht Zeit drauf.

00:14:26: Die Zeit in zwei Tagen.

00:14:29: Ich müsste eigentlich, ich bräuchte gerade ziemlich viel Fokuszeit.

00:14:31: Da kommen später drauf.

00:14:32: Make-A-Time Manager Time.

00:14:33: aber ja wie ist es bei dir?

00:14:36: Ich habe jetzt nicht darauf geachtet weil deine Bitte dass sich darauf achten soll kam einfach zuspannend waren und wie gesagt bei mir sehr auch wirklich die allerersten erste Woche nach meinem Urlaub.

00:14:48: Aber ja bei mir kommen schon viele Anfragen rein Und ich bewertet sie auch unterschiedlich.

00:14:58: Sie machen was unterschiedliches mit mir.

00:15:01: Und ich merke dann schon bei mir, dass ich grundsätzlich gerne immer möchte... Also ich nehme mir gern Zeit für alle Menschen und merke aber dann das ich für mich keine Zeit mehr habe und hab' dann wirklich auch angefangen, dass es freie Tage gibt bei mir also es gibt Meeting-freie Tage und als sie was außerhalb von diesen Meetingtagen ist sage ich Grundsätzlich mal Nein.

00:15:27: oder ist es wirklich wichtig oder relevant?

00:15:30: Und ich weigere mich immer noch, dass sich meinen Kalender eben freigebe.

00:15:35: Weil ich das nicht möchte, dass ich gerne herin bin meines Kalenders.

00:15:39: Also ich mag das gar nicht wenn irgendwer in meinem Kalender reingeht und mir da irgendeinen Termin einträgt selbstverständlich außer ich sag passt bitte trage mir diesen Termin ein.

00:15:49: also total ambivalent weil auf der Anseite denke mal schau ich mein Kalendertrag im Termin an.

00:15:53: warum soll ich das machen?

00:15:54: und auf der anderen Seite Warum trägst du mir einen Termin ein?

00:15:59: Also das muss ich ein bisschen in meinem Kopf klarklingen.

00:16:04: Ja, dass es bei mir ziemlich mit diesen Timeslots für diesen unterschiedlichen Anwendungsfällen hinterlegt.

00:16:10: Aber sag so viele Termine auch ab!

00:16:15: Ich sage viele Terminen ab weil ich mir einfach denke... Es passt nicht in den Zeit.

00:16:18: also ganz schlimm finde ich immer wenn man wäre ein Termin eintraugt über dem Termin drüber und die Sorge dann auch.

00:16:25: Also ich sag schon viele Termine ab.

00:16:27: Und ich hinterfrag auch Termine, also wenn ich jetzt im Team... Also wir haben so bei Weeklys und Weeklys mit meinem Management-Team und da frage ich dann schon noch Hast du für heute was oder hast du für morgen was?

00:16:40: Brauchst du etwas?

00:16:41: Oder wollen wir einfach nur kurz austauschen und raten oder brauchst du tatsächlich was?

00:16:45: Oder kann man einfach absagen?

00:16:47: Also ist es einfach irrelevant dass wir uns jetzt treffen und da sage ich schon ob oder ich gar oft Zum Beispiel hast du heute noch kurz Zeit für mich.

00:16:59: Und dann denk ich mir so, ja okay geht's um was Dringendes?

00:17:01: Geht es um was Wichtiges oder gehts um irgendwelche Befindlichkeiten?

00:17:06: also ist das jetzt wirklich relevant dass sich mir meinen Tag dadurch eben auch verbauen.

00:17:12: und da sage ich schon immer, also da gibts von dir die Regel so sag mir um was es geht weil ansonsten kriegst du mal einen Nein.

00:17:18: Ja.

00:17:19: Ist richtig gut!

00:17:20: Ich nehme aber... Voll voll gern Zeit, also um das geht's gar nicht.

00:17:24: Und ich weiß auch, dass es meine Aufgabe ist in meiner Rolle aber eben für relevante Dinge und nicht für... Ich gebe jetzt noch meine Meinung zu irgendetwas dazu.

00:17:36: Das ist schon ganz relevant.

00:17:37: Also das sage ich schon gerade beruflich!

00:17:40: schon auch viel Nein zu terminen.

00:17:42: Also ich sage wirklich tatsächlich viel Nein, weil ich Termine hinterfrage.

00:17:46: Weil ich einfach das Gefühl habe in unserer Zeit wir mieten soviel und da sind so viele Leute drin und also gerade wir sind ein Zutritt in der Geschäftsführung und sagen so ist es relevant dass da jetzt zwei Geschäftsführe in diesen Meeting sitzen oder da reicht doch einer oder eine und gibt's einfach Termine wo dann sagt na nehm ich mich bewusst raus Das bringt jetzt überhaupt nix, dass wir zur Zweitzutritt drinnen sitzen und also diese Zeit ist Geld.

00:18:12: Und wir haben einfach echt auch andere Dinge zu tun und das sage ich schon sehr oft nicht.

00:18:16: Also ich nehme mich oft aus Meetings raus und sag einfach braucht es mich dann komme ich gerne dazu.

00:18:21: aber wenn nicht dann nehme ich mich auch super gerne raus.

00:18:25: Wichtig bei dir?

00:18:27: Ich lässt sich nie so über Schalbe antworten weil ich tendenziell schon auch eher ein Ja sagen und ich sehe es jetzt gar nicht so bei den Intentaminern.

00:18:36: Sie ist ähnlich,

00:18:36: das verstehe ich.

00:18:39: Hat doch was mit Delegieren und Kontrolle abgeben zu tun und das glaube ich ist kein Problem von mir.

00:18:44: Aber grundsätzlich lebe ich ja nach dem Motto von der Tina Fey sehr yes and figure it out afterwards.

00:18:50: Das

00:18:52: bezieht sich zwar mehr auf Opportunities als auf Termine aber für mich sind Termine halt auch oft Opportunities.

00:18:57: Und ich würde daher sagen... Ich wege dann immer ab nach unterschiedlichen Kriterien.

00:19:01: macht es mir Spaß oder mag die Person und mag sich so sehen.

00:19:07: Passt zu meinen Werten und Zielen, ergeben Sie sich daraus vielleicht neue Möglichkeiten?

00:19:11: Tut's mir gut oder tut es der Person gut die mich um ein Jahr gebeten hat?

00:19:16: also wenn wir jetzt nicht nur beim beruflichen bleiben sind aber den Kindern auch stichwort Kinder die gerne um zwanzig Uhr noch ein Jahr von mir gehabt hätten so dürfen wir noch länger schauen.

00:19:24: dann gibt es halt eher einen nein weil tut dir nicht guten lieber.

00:19:29: Und auch wer muss darunter leiden, wenn ich ja sage?

00:19:31: Sage ich zu einem beruflichen Termin.

00:19:33: So wie heute sind wir gemeinsam auf einen Abendtermin, sag' ich dazu Ja!

00:19:36: Dann ist es bei mir der Fall dass ich meine Kinder extern irgendwo hingeben muss weil ich zu spät heim komme.

00:19:44: das heißt entweder kommt jemand und schläft bei uns oder sie fahren irgendwo anders hin Großeltern oder wo immer und schlafen.

00:19:50: dort muss alles organisiert werden.

00:19:52: Wenn Sie das gerade nicht möchten oder es so oft war dann leiden die drunter.

00:19:55: Das heißt Wer muss darunder leiden wenn ich Ja sage Ist es organisatorisch überhaupt möglich, dass ich das organisiere?

00:20:02: Und steht eine weitere Zusage im Verhältnis zu anderen Zusagen, die ich bereits innerhalb der Woche oder in so ein zwei Wochen habe getroffen habe.

00:20:10: Wie viel ist es insgesamt?

00:20:11: Seht nicht, dass dann noch eine Anfrage daherkommt und ich hab diese mega Opportunity oder so... Dann macht's trotzdem keinen Sinn wenn ich zu allen Sachen schon lange ja gesagt habe und das nicht reinpasst.

00:20:21: Genau!

00:20:22: Du hast auch Gäterren, oder?

00:20:23: Bei mir ist das genau gleich.

00:20:24: also gerade als immer wir jetzt im beruflichen Kontext bleiben ich hab voll oft das FOMO-Gefühl.

00:20:30: Also, ich kenne dieses FOMOGefühl so arg und es ist ganz, ganz schlimm.

00:20:35: Also gerade bei Events oder bei Abendveranstaltungen oder insgesamt bei Veranstaltungen, wo ich einfach voll gerne dabei wäre.

00:20:42: Oder ... Ich bin ja auch seit Anfang des Jahres im Vorstand von den Salzburger Medienfrauen.

00:20:47: Und das war schon auch für mich so, wenn man dachte, puh, sag' ich da Ja?

00:20:51: Oder sage ich dann Nein?

00:20:53: Da haben wir mal ganz genau überlegt, ob er das wirklich macht.

00:20:56: aber grad bei bei Abendveranstaltungen oder eben so wie heute komme ich nach Wien für ein Abendevent, schaffe das und ist sonst noch etwas in dieser Woche.

00:21:07: Man hat jetzt insofern gut getroffen wegen Kundentermine die auch jetzt in Wien organisiert sind aber... Ich muss oft nein sagen obwohl ich gerne ja sagen würde einfach weil es sich zeitlich nicht ausgeht und weil's eben der Familie insgesamt dann nicht gut tun würde.

00:21:23: Nicht alleine würde er es schaffen.

00:21:27: Aber das

00:21:29: Gesamtkonstrukt würde drunter leiden.

00:21:31: Also würden wir jetzt von der Inners vor zehn Jahren reden, wäre die wahrscheinlich bei jedem Unterschlagen dabei und überall anzutreffen.

00:21:38: aber es geht halt nicht mehr weil ich dann einfach merke ich schaff den Rest nicht mehr.

00:21:44: auch wenn ich schaffe dass ich dann das mit den Kindern noch gut organisiere und auch die Zeit mit den Kinder noch gut organisiere bleibt einfach sonst noch voll viel hängen

00:21:52: und

00:21:52: dann irgendwann strudelt's mir und dann stressts mich und dann geht auf die Gesundheit.

00:21:55: Das ist das auch, wo du dann merkst, dass du zu viel Ja gesagt hast oder?

00:21:58: Dass

00:21:58: ich zu viele Ja gesagt habe und deswegen sage ich bewusst Nein.

00:22:02: Ja bei mir ist es auch so wenn ich zuviel ja gesagt hab also wenn ich nicht genug Dinge abgesagt habe, dass ich merke, dass mein Nervenkostüm dann einfach blank wird.

00:22:12: Ja

00:22:13: die Zündschne wird super kurz!

00:22:15: Und das trifft ehrlicherweise dann auch oft einfach so unnötig in unnütigen Situationen wo du denkst hey bitte... Es muss jetzt gar nicht sein.

00:22:25: Ja, da merke ich jetzt.

00:22:28: Jetzt ist es zu viel.

00:22:31: Aber was gibt's bei dir so ein berufliches Nein in der letzten Zeit?

00:22:37: Also das schwerste berufliche Nein?

00:22:40: Ich habe tatsächlich gerade erst ein sehr schweres berufliches Nein zu einer Opportunity getätigt und das ist mir wochenlang, hab mich das begleitet mit viel Bauch wie viele schlaflosen Nächte und ich war irgendwie gelehmt, weil ich Angst hatte die falsche Lebensentscheidung zu treffen.

00:22:58: Und dann hat der Mentor zu mir gesagt du kennst die Antwort schon?

00:23:02: Du willst nur nicht das Pflaster abreißen, weil es kurz weh

00:23:04: tut.

00:23:05: Mach's jetzt einfach!

00:23:08: Ohne ein anderes Satz den ich im Podcast mit der Verena Paustrande Leo-Sophie Kramer eben gehört hab eh fast in Curious habe mich auch doch nochmal bestätigt, weil manche Dinge kann man nicht vordenken, die muss man erleben.

00:23:17: Ich finde dass ist ja beim Nein sagen man denkt so.

00:23:20: aber wenn ich Nein sage... Es gibt ja diese Two Door Decisions oder es geht wieder auf und zu.

00:23:25: Du kannst durchgehen, dann hast du dich entschieden, kannst wieder zurück gehen... ...oder du gehst durch und dann ist die Tür zu?

00:23:30: Dann kannst du nicht mehr zurück!

00:23:31: Und für mich war das so... Ich kam wie gelehmt und diese zwei Sätze haben mir noch gedacht.. Ja ich spiel zum Beispiel auch gern Schach und hab mir gedacht.... Ich fühl mich wie beim Schachspiel und wenn ich jetzt diesen einen kann diesen nächsten Zug nicht machen weil ich das Gefühl habe, wenn ich den jetzt mache, dann verliere vielleicht das Spiel.

00:23:51: Und beim Schachs sitz ich persönlich, mir spielt das nie mit der Uhr.

00:23:56: Sitze schon lange mal vor dem Zug und das hat mich einfach unglaublich gelehmt.

00:24:02: aber sobald es gemacht habe ging's mir so viel besser und ist gleichzeitig ja auch ein Jahr zu einer anderen Opportunity gewesen die jetzt ganz klar verfolgen kann ohne im Zweifel hin- und hergerissen zu werden.

00:24:15: und daher kann so einen Nein eigentlich auch wahnsinnig befreien sein und richtungsweisen sein um eben ein Jahr an einer Stelle voll auszulehnen und voranzutreiben.

00:24:23: Vor, es klingt sehr gut!

00:24:24: Wie lange hast du dann gebraucht, dass du es tatsächlich ausgesprochen hast?

00:24:29: Wochen.

00:24:32: Also ich glaube das ist wirklich ein Extremfall bei mir.

00:24:34: Normalerweise bin ich eine die schnell entscheidet

00:24:37: Aber...

00:24:38: Vielleicht haben

00:24:41: wir da auch geredet

00:24:43: und beraten.

00:24:44: Ich hab mich eh beratend mit Freunden, Freundinnen, Leuten die mich um mein Leben, meine Lebensumstände auch gut kennen.

00:24:51: Mentoren, Menschen, die in ähnlichen Situationen waren aber gleichzeitig nicht zu viele weil sonst wird es auch zu müssen zu viele Meinungen.

00:24:59: Und ich habe absolut nicht meinen Eltern gefragt.

00:25:02: Generell frage ich meine Eltern nicht so, seitdem ich erwachsen bin eigentlich nicht zu viel.

00:25:06: Aber mein Vater hat mitbekommen dass ich grüble, so irgendwo stimmt und wollte mehr wissen.

00:25:12: Und von ihm weiß ich das er einfach komplett anders tickt und viel viel Risikoerwärter ist.

00:25:17: Und den hat es wirklich beschäftigt.

00:25:19: Ich hab gemerkt mal gut ist das, dass ich ihm das nicht früher gesagt habe, dass eben der eine Entscheidung sagen konnte und nicht einen.

00:25:24: übrigens auch überlege ich noch seit Wochen weiter Setting glaub' ich acht mitgenommen.

00:25:29: Was

00:25:30: hast du befürchtet?

00:25:31: Dass ich durch das Ansprechen, dass Nein es ist richtig realisierend, dass ich falsch liege.

00:25:36: Weißt du was ich mein?

00:25:37: Erst wenn man's ausgesprochen... Also man denkt sich jede Situation durch und denkt sich ja dann sage ich dann naa Dann passiert das oder es passiert das Oder es passiert Das.

00:25:46: Aber natürlich heißt es auch, dass kein Best Case auch rauskommt Den du dir durch denkst Und dann sagst du zu dieser Opportunity Nein und dann kommst du drauf Fuck Ich hab so falsche Opportunities Nein gesagt.

00:25:59: Jetzt liege ich wirklich falsch.

00:26:00: Und manchmal, wenn man es erst ausspricht, kriegt man die Folgen so mit.

00:26:04: aber es stimmt ja eigentlich gar nicht weil das kam auch irgendwo her.

00:26:09: irgendein Zitat gibt den Fuß aus der Tür im Decisions-Tutor, weil nur dann kannst du losrennen und das hat mich auch noch einmal befreit.

00:26:22: Also es war keine richtige Bauchentscheidung.

00:26:24: also ich bin eine Totalbauchentsscheider.

00:26:25: Es

00:26:26: war total ne Bauchentscheidung eigentlich.

00:26:28: Das hat mich ja so wahnsinnig gemacht.

00:26:29: Weil ich nur meinen Bauchgefühl gefolgt bin und nicht den Zahlendatenfakten, die auch ... Die hab' ich aufgelegt auf tausend mit Exeltappellen aufgemacht

00:26:39: etc.,

00:26:40: und bin dann trotzdem mit dem Bauch gefühlt gegangen und habe gedacht, warum gehe ich mit dem BAuchgefühlen?

00:26:45: Und gleichzeitig ist das das Wichtigste, dass wir glaube ich haben!

00:26:47: Ja,

00:26:49: glaube ich auch.

00:26:50: Hat dich das Nein etwas gekostet?

00:26:52: Also

00:26:52: teilweise die Möglichkeit auf mein Geld Aber in der Long Run sollte ich das mit dem Jahr zur anderen Möglichkeit wetten machen.

00:26:58: Also es soll sich hoffentlich die Waage halten.

00:27:00: und ja, also natürlich weiß ich noch nicht was die größeren Folgen sind.

00:27:06: Ich hoffe nicht, dass es mich viel überwindet.

00:27:12: Wie ist das bei dir?

00:27:14: Du so eine wahnsinnig spannende Geschichte wie du habe ich jetzt nicht.

00:27:19: Gott sei Dank!

00:27:21: Aber ihr bei mir einen Wert Test gemacht, um herauszufinden welche Werte mir tatsächlich wichtig sind was total spannend war.

00:27:30: Weil rausgekommen bei den Top des gestern quasi Output ist.

00:27:34: die top drei Wörter und einer der drei Wärte war Harmonie.

00:27:40: Genau.

00:27:41: Und Harmonie-Vereinbarkeit, Nein sagen das matched jetzt nicht ganz so gut und ich bin ja so ein kleiner... Ich bin in gewissen Situationen a People Pleaser was man gar nicht sagt.

00:27:54: Also allein die Tatsache, das zu wissen finde ich total unattraktiv an mir selbst.

00:27:59: Aber ich bin es tatsächlich.

00:28:00: und weil mir einfach die Harmonie so wichtig ist also... Das ist jetzt im beruflichen Kontext aber auch im privaten Kontext.

00:28:06: Ich muss es ja am liebsten wenn sich jeder miteinander gut versteht um.

00:28:09: wenn jeder meine Entscheidungen sagt Herr Inner Superentscheidung verstehe ich voll hast du gut gemacht oder

00:28:15: total nach... Genau so ist es immer!

00:28:17: Genauso!

00:28:17: Total nachvollziehbar diese Entscheidung und ja mega toll und wir bekommen einen Schulterklopfer dafür.

00:28:23: Das war mir das allerliebste.

00:28:25: Aber wir wissen alle in gewissen Rollen im Leben, man muss einfach Entscheidungen treffen oder man trifft Entscheidungen aus der Rolle raus oder für die Rolle oder in der Rolle, die absolut richtig sind und wo.

00:28:41: ich weiß sie sind absolut die richtigen Entscheidungen.

00:28:44: und das Einzige was wirklich richtig ist und weiß aber ganz genau es wird nicht allen Leuten gefallen und mit dem habe ich ein Problem.

00:28:53: Und da gibt es schon auch Themen und ich bin dann immer gewusst, okay, da werde jetzt mit jedem reden.

00:28:59: Da werde die jeden Einzelnen versuchen abzuholen oder so.

00:29:02: Eine Coaching hat mir gesagt in der Schau ist nicht ... Die Rolle ist nicht da um geliebt zu werden.

00:29:09: Also deine Aufgabe ist das nicht quasi geliebt zu werden sondern respektiert.

00:29:15: Respektiert wirst du für die richtigen Entscheidungen!

00:29:20: Vor Jahren auch gelernt, nicht wirklich einfach fest hinter meiner eigenen Entscheidung zu stehen und die auch festzukommunizieren.

00:29:29: Und auch ein Nein ganz klar auszusprechen also jetzt an den... anderen das Gefühl zu geben, also gerade jetzt im beruflichen Kontext so.

00:29:37: Ja okay dann hat es einen gesagt aber dann komme ich halt nochmal um die Ecke und dann kommen wir mit fünf Argumente wo ihr was sie würde gerne hören und dann wird aus dem Nein vielleicht doch ein ja oder ein vielleicht oder so.

00:29:49: und da habe ich schon für mich auch gelernt klar in meiner Entscheidung zu bleiben.

00:29:55: wenn nicht weiß sie ist richtig Und ich überlege mir das ja lange, ob sie richtig ist oder nicht.

00:30:02: Wenn sie dann doch falsch war, bin ich die letzte, die sagt, ich bestelle jetzt drauf.

00:30:05: Sondern revidiere sie auch.

00:30:07: aber grundsätzlich und das ist schon was, was ich für mich einfach vollklärend hab.

00:30:14: Aber

00:30:15: hast du eigentlich dieses Thema ... Dieses Nein-Sagen ist oft wenn man Dinge gefragt, wo man sich denkt... Wieso fragst du mich jetzt eigentlich?

00:30:26: Ich sage jetzt, nein.

00:30:26: Weil eigentlich könnte ich das ja selber machen.

00:30:29: Das Thema Delegieren... Ja

00:30:31: klar!

00:30:32: Also es gibt's natürlich auch.

00:30:34: also gerade im Ding, wo man sagt okay gut wer macht die Präse oder wer macht das oder so.

00:30:40: und dann sage ich ja gut ich mache sie vielleicht auch einmal oder ich übernehme jetzt diesen Paar da was nächstes Mal und sage dann bewusst Herr Ebersetz-Themae gemacht jetzt bitte du dran.

00:30:49: Das ist schon sehr oft und dort habe Ab und zu habe ich ganz am Anfang auch oft das Gefühl gehabt, so werde ich jetzt gefragt.

00:30:58: Weil ich vielleicht die Frau bin oder weil ich einfach so ein gutes Design-Gefühl hab?

00:31:05: Oder weil ich es einfach besser kann oder aus Bequemlichkeit?

00:31:09: Also ich werde schon oft gefragt, kommt mir vor und mittlerweile aber nicht mehr.

00:31:13: Ich hab das ja ganz klar auch.

00:31:15: Intelligierend bin ich schon auf alles gemacht, weil man dachte, eben um ...

00:31:20: Es war ein super Sneaky Move von Leuten, wenn sie es gecheckt haben.

00:31:23: Ich glaube das ist nicht einmal absichtlich gemacht oder?

00:31:26: Aber dass man zum Beispiel so sagt ja man geht in die Meeting gemeinsam durch und sagt dann so Ja da sind hier Aufgaben die dann drin entstehen und dann kommt ihre Tour dann so ja und das und das macht das dann du!

00:31:38: Und ich ernst diesem... Es gibt ja auch die Studien wenn man was konkret gefragt wird, dass man sich EU-Schwer tut allein zu sagen Ur oft und teilweise.

00:31:47: Ja, ja ich mache das dafür, machst du den ganzen Rest oder sonst was?

00:31:50: Einfach um nicht zu zeigen so hey mach da jetzt nix.

00:31:53: Und dann denke mir dass ich da teilweise Projektarbeit gemacht habe die nicht in meinem Umfang war und das mache mittlerweile nicht.

00:31:59: Und wenn es so macht das dann du sagst nein das machst du.

00:32:04: Ohne eben ein schlechtes Gewissen dazu zu haben sondern auch... Ich würde dich bitten, dass

00:32:08: du das bitte machst!

00:32:10: Ich

00:32:11: bin mir gesagt, wir machen das.

00:32:12: Dann sage ich nein ihr macht's das oder du machst es das und bitte zeigst mal dann, ich würde es gerne noch sehen am Ende des Tages aber einfach dieses ja... Nein!

00:32:21: Ich mache jetzt nicht.

00:32:23: Was auch oft ein Thema ist, ein Ja zu einer Sache oder eben kein Nein kostet uns tatsächlich etwas.

00:32:29: und wir waren bei Terminen Und Es gibt ja den sogenannten Maker Schedule und den Manager Schedule Besteht ja viel aus Terminen und da geht man rein.

00:32:41: Nicht so tief in ein Thema rein, hört sich das an, macht eine Entscheidung, geht wieder raus oder wie auch immer.

00:32:46: Der Maker-Schedule braucht große freie Blöcke weil

00:32:51: du

00:32:51: musst den Flow kommen, musst wirklich etwas eintauchen, musst in die Tiefe gehen, musst was erschaffen sozusagen.

00:32:57: Wenn einer geht es um was entscheiden oder was voranbringen, bei einem anderen ist er wirklich besser erschaffen.

00:33:02: Maker & Manager Schedule Und gerade Termine sind ja Manager.

00:33:07: Und jetzt ist es ja oft so, dass man zu irgendein Termin stelle vor, das ist ein freien Tag und dann kommt so hey geh mal schnell auf einen Lunch oder machen wir schon den Call.

00:33:16: um vierzehn Uhr hast du Zeit.

00:33:18: Oder?

00:33:18: Und da hättest du dich so gefreut wo der eine Tag, der so frei ist aber diese eine halbe Stunde Terminkapitäse wurscht, machen wir denn?

00:33:26: wie geht's dir damit wenn du so einen Termin drinnen hast und sagst du zu so einem Termin Ja oder Nein?

00:33:30: Ich sage Ja Wenn Es Laut Eisenhower Matrix super, super wichtig und dringend ist.

00:33:40: Also wenn ich wirklich weiß okay das ist jetzt wirklich wichtig und trinkend dann ja.

00:33:46: ansonsten sage ich nein.

00:33:48: also für mich ist es mein Terminkalender dass... Ich versuche wirklich alle vierte Jahre wieder alle meine Termine neu zu strukturieren und wieder zu schäpen weil ich definitiv einen Maker-Schedule haben möchte.

00:34:03: Und wenn mir das wahnsinnig wichtig ist, und ich hab zum Beispiel einen den Meeting-Dienstag.

00:34:09: Wenn wir sind alle wirklichs bei wirklichs... Ich versuche alles an diesen Dienstag

00:34:12: uns bei uns der Donnerstag.

00:34:13: Ja es bei

00:34:14: mir der Dienstag und da versuch' ich wirklich alles da rein zu packen und da ist's mir egal wann ihr von Abendtermin zum nächsten Hubs und am Ende des Tages bin ich super durch und geschlaucht und dann habe ich denk immer so boah halt war wirklich Manager aber dafür sehns alle anderen Tage nicht und das ist mir voll wichtig.

00:34:30: und ich merke auch mal Und das werde ich immer, also immer wieder nachlässig.

00:34:38: Dann mache ich dort dann Termin und da an Termin, weil man hat ja auch eben Kundentermine, andere Termine wo man hinfliegt oder auswärtstermine... Also die Tage sind ja nicht freides Klingel, so wie wenn ihr dann restliche vier Tage einfach Manager-Schedule hätt.

00:34:50: zu ist es leider nicht.

00:34:52: Aber ich versuche schon einen Tag in der Woche so zu haben oder zumindest halbe Tage Und wenn ich das nicht habe, merke ich, dass ich einfach an den großen Dingen nicht arbeiten kann.

00:35:02: Genau!

00:35:02: Man kommt bei den großen Dinge einfach nicht weiter

00:35:04: und deswegen sage ich da bewusst ein und ich verschiebe auch Sachen und eben... Deswegen erwarte ich mir auch von meinen Leuten oder von meinen Kollegen und Kolleginnen mich einfach zu sagen um was geht's denn?

00:35:14: Ein Kollege sagt ja, es ist doch der Job, dass sich da immer da bin.

00:35:19: Nein, ist es nicht.

00:35:20: Mein Job ist es am Unternehmen zu arbeiten und nicht im Unternehmen und das sehe ich einfach schon so weil ansonsten bin ich einfach ein Verwalter.

00:35:30: Und das möchte ich nicht sein, so sehe ich mich nicht.

00:35:33: Bist du dir?

00:35:34: Ähnlich!

00:35:35: Ich habe auch meine Versuche generell eher den Mittwoch-Mitting frei zu halten.

00:35:40: Das gelingt auch nicht immer aber wir versuchen es und für mich ist der Donnerstag der große Meetingtag und der Dienstag gerne der Tag wo ich diese ganzen Lunch & Breakfasts und Termine hab' und so habe ich das aufgeteilt.

00:35:54: dann habe ich drei Tage wo ich wirklich versuche Stunden geblockt zu haben, dass der ganze Tag völlig frei bleibt.

00:36:03: Ist utopisch.

00:36:04: Es wäre das Schöne aber ist nicht so.

00:36:07: Gibt es etwas wo du schwach wirst?

00:36:12: Also wo du ja sagst obwohl du's besser weißt?

00:36:14: Ja!

00:36:16: Vorträge.

00:36:17: Das auch, da bin ich auch.

00:36:20: Also gerade im beruflichen Kontext, nämlich sind es Events und Vorträge.

00:36:25: Also Ines magst du das Event hosten?

00:36:28: Ja natürlich unbedingt!

00:36:29: Das machen wir, sie ist in einem halben Jahr, geht's ja alles super aus.

00:36:32: Kannst du einen Vortrag halten?

00:36:33: Ja

00:36:34: voll voll!

00:36:34: Und wann passiert der Vortrecke mit einer Woche oder Tage davor gemacht?

00:36:38: Ich habe tatsächlich einen Vordrag oder eine große Keynote in Salzburg im November auf der OMX, auf die ich mich schon sehr freue Und die haben das tatsächlich eingefordert und es ist so super schlau, dass du das lange vorher abgeben musst.

00:36:55: Dass du lange vorher der Wertscher den Termin bekommen.

00:36:57: Wann sprechen wir darüber?

00:36:59: Ich denke ich muss erst in zwei, drei Monate... Ich weiß noch nicht einmal irgendwie wie das aufbaue und eigentlich muss ich in einem Monat den Aufbau liefern.

00:37:07: also die Kontrollieren das richtig was total sinnvolles wenn man dazu gezwungen wird.

00:37:12: aber ansonsten mache das ja eine Woche vorher fertig.

00:37:14: wann überhaupt wenn nicht sogar in der Nacht vorher?

00:37:18: Dann ist der Output nicht gut.

00:37:21: Und da denke ich mir jedes Mal wieder, warum hast du das so schnell ja gesagt?

00:37:24: Aber mein Bauch schreit dann immer... Ja!

00:37:27: Ich möchte weil es mir Spaß macht, weil ich es geil finde und da bin ich total, total schnell im Jahr sagen oder auch sowas wie Team-Events.

00:37:38: Machen wir Team-event machen wir das, machen wir es, ja machen wir noch ein Abendessen mit dem Kunden und machen mir irgendwas super Besonderes wo ich mir denke es kostet wahnsinnig viel Zeit.

00:37:46: Und kurz davor denken wir mal so, warum habe ich ja gesagt?

00:37:49: Weil es zereist mir und es stresst mich.

00:37:52: Es passt nicht in die Woche rein mit all den anderen Dingen, die sonst noch wieder herkommen und die ich dann vergessen hab vielleicht.

00:37:59: Mir auch.

00:38:01: Vorträge sind auch etwas ... Ich kann mich gar nicht erinnern, wenn ich das letzte Mal zu einem Vortrag nein gesagt hab.

00:38:06: Also doch!

00:38:07: Da war ich auf Urlaub.

00:38:08: Da ging's nicht.

00:38:09: Aber sonst eigentlich bin ich eher so klar... Ich bin sehr gesellig.

00:38:18: Und ich habe eine Cousine, meine Cousin ist diejenige... ...die sich immer ärgert drüber wenn man irgendwo sind und alle trinken was und

00:38:27: sie

00:38:28: ist meistens dann Autofahrerin.

00:38:30: Und ihr Mann ist einer der, wenn wir dann in dieses klassische Jahr geht schon fortschauen wie Fantern jetzt oder so eins drehen wir noch.

00:38:36: Ja!

00:38:36: Ich bin definitiv diese A-Gasel ist immer noch gegangen.

00:38:41: Ich meine das jetzt nicht alkoholikermäßig, sondern einfach das Gesellige dahinter.

00:38:45: Ich bin nicht jemand der dann da steht und sagt na du mir ist es total wichtig heimzugehen, wenn ich es jetzt sowieso schon mache dass ich hier stehe um das Trink.

00:38:54: Ach Klausel ist immer noch gegangen!

00:38:56: Da darf man mich auch nicht als diejenige hernehmen.

00:38:59: Das war nämlich sehr lustig.

00:39:00: für kurz nach dich die Situation, dass ich zu einer Geburtstagsfeier gegangen bin und noch zur zweiten Person, die mitgegangen ist gesagt habe ja aber lang bleibe ich nicht.

00:39:09: Ich trinke vielleicht nur an zwei Gläser und dann möchte um zwölf eigentlich, weil morgen habe ich wichtige Termine.

00:39:16: Ich möchte das nicht ... Wir sind ungefähr eine Stunde dort und ein halbes Stunde dort.

00:39:21: schon von euch trinkt noch ein Bier und dann betätig gerne Wasser zu... Kann ich bitte den zweiten Negroni haben?

00:39:28: Und die Personen nehmen mir gesagt so naja!

00:39:30: Das war von Anfang an klar dass das so wird.

00:39:32: aber schön dass du voll geholen hast.

00:39:36: Na da bin ich anders.

00:39:38: tatsächlich Ich bin ab und zu mega gesellig, überhaupt nicht.

00:39:44: Weil ich dann oft an den Tag danach denke.

00:39:47: Und ich denk manchmal schon vorher, bevor ein Party losgeht, an den tag danach... Dann denken wir uns, okay gut das geht's ja einfach nicht aus als heißt einfach wirklich also alkoholfreie bleiben.

00:39:58: Ich muss früh ins Bett und es ist schon so wenn man Klasse trinkt, ist man einfach lustiger und geselliger.

00:40:03: Das ist meine Meinung nach so und ich bin aber sehr oft diejenige, die denn nein zu Alkohol sagt.

00:40:11: Das ist sehr, sehr...

00:40:12: Was ich auch machen muss, sonst würde ich einfach mein Leben glaube ich gar nicht schaffen so wie ich es liebe?

00:40:17: Ja, ich bin... Es war

00:40:19: mein Privatleben würde ich dann nicht schaffen.

00:40:23: Gibt's Menschen, zu denen du grundsätzlich Nicht-Nein sagen kannst?

00:40:29: Beruflich oder privat.

00:40:31: was meinst jetzt ganz konkret?

00:40:32: also wo es gibt, gibt's Menschen zu denen ich Nicht-nein sagen kann.

00:40:37: Nein, eigentlich... Eigentlich nicht.

00:40:41: Also ich habe gelernt zu allem nein zu sagen.

00:40:43: Es gab Menschen, zu denen ich nicht nein sagen könnte.

00:40:45: das betrifft vor allem meine Eltern.

00:40:47: also da haben wir ganz lange Zeit ganz schwer getan und es hat erst wirklich mit der Geburt vom zweiten Kind hab' ich dann gesagt ok jetzt muss sich einfach schauen dass es für mich alles passt oder für uns als Familie ist keine Familie alles passt.

00:41:01: und da habe ich dann gelernt auch zu meinen Eltern reinzusagen wenn's nicht passt Aber ansonsten, na.

00:41:10: Also es habe ich echt gelernt und ich muss auch Nein sagen!

00:41:13: Und das tut mir auch voll leid wenn ich auf Nein sagen muss aber es geht gar nicht anders.

00:41:17: Aber ich hab oft das Gefühl... Auch hier wieder ein bisschen anbewältigt weil man denkt so warum fragst du mich?

00:41:24: Ich möchte überall gefragt werden ob ich überall dabei bin und also das erwarte ich mir auch und das wünsche ich mir dass ich überall ja sage aus überall gefragt werde Warum fragst du mich?

00:41:38: Ich denke mir das.

00:41:39: Du weißt doch ganz genau, wie mein Leben ausschaut!

00:41:41: Wie soll ich das

00:41:42: schaffen?!

00:41:44: Würde ich aber nicht gefragt werden, wäre ich tief gekränkt und enttäuscht und traurig.

00:41:48: Tja...

00:41:49: Und so ist es halt.

00:41:52: Zu wem er nicht nein sein kann.

00:41:53: Ich kann zu dir auch Nein sagen, aber ich sage zu dir viel weniger Nein.

00:42:00: Und mein schwerstes Privates in den letzten Monaten war ja Nein zum mehr Podcast folgen im Sommer.

00:42:06: Es ist mir richtig schwer gefallen.

00:42:08: Hab er nicht durchgehen lassen?

00:42:12: Eine Woche haben wir ausgesetzt!

00:42:16: Wir haben eine Lösung dafür gefunden, die Replay-Folgen gemacht und das hat tatsächlich entlastet.

00:42:22: Das heißt es war ein Kompromiss.

00:42:24: Mein Nein hat zu einer guten Lösung geführt, der uns beide entlastete.

00:42:31: Manchmal hat man ja auch Angst, dass das gerade im privaten Umfeld, auch im beruflichen, was mit der Beziehung macht.

00:42:37: Ich glaube aber nicht, dass es unsere Beziehungen geschadet hat.

00:42:40: Nein, auf gar keinen Fall!

00:42:42: Aber ich habe mir bemüht ... Dass ich denn nein nicht akzeptiere weil ich einfach ...

00:42:47: Na du hast es schon

00:42:49: akzeptiert?

00:42:49: Ja, ich hab's akzeptert.

00:42:53: Ich habe sie respektiert, aber nicht akzeptiert.

00:42:55: Die habt ihr in der Nösung gesucht!

00:42:57: Das ist wieder passt.

00:42:58: Aber es stimmt.

00:43:00: Aber bei mir ist... ich hab's wirklich hart gelernt, nein zu sagen und früher habe immer ja gesagt.

00:43:06: eben mein Peoplepleaser kommt dann immer durch und ich hab überall ja gesagt und hab dann eben nacheinander abgesagt.

00:43:12: Ja, das war dann auch uncool.

00:43:14: Ich will nicht der Mensch sein, der absolut unzuverlässig ist, weil ich vorher aus tiefsten Herzen ja sage, obwohl ich eigentlich im Hintergrund schon weiß dass es ein Nein hätte sein sollen und deswegen sag' ich jetzt lieber vielleicht, wo denn eh schon alle wissen okay es wird eher ein Nein werden...

00:43:36: Das stimmt!

00:43:38: dass ich da auch besser geworden bin, weil mich das auch dann schon genervt hat.

00:43:41: Weil ich auch angefangen habe, dann Dinge abzusagen zu denen ich vorher ja gesagt hab und das ist natürlich das Unangenehmste und ich habe eine Bekannte die das momentan noch lernen muss wo wir alle schon wissen.

00:43:51: Wir treffen uns in einer Runde und sie wird ziemlich sicher kurzfristig absagen wegen es dort so lange in der Arbeit oder Passt irgendwas nicht und sonst was.

00:44:03: Und das sind valide Aussagen, aber man weiß halt dann schon, hey, das ist immer so ... Das kann ja nicht immer so sein, weil es geht

00:44:08: auf alle.

00:44:09: Genau!

00:44:09: Und dieser Mensch war ich auch und wollte es nie sein... Ja.

00:44:14: ...und will jetzt auch nichts ein.

00:44:15: Deswegen sage ich vorher schon Nein.

00:44:17: Wahrscheinlich geht es sich bei mir nicht aus.

00:44:19: Wenn doch, dann freue ich mich.

00:44:21: Ich bemühe mich, aber es wird leider ein Nein sein.

00:44:25: Ist bei dir privat ein anderes Nein?

00:44:27: Was gibt's da mit dir?

00:44:28: Gabs da einen ... Ein Nein, was da besonders schwer fällt.

00:44:32: Den

00:44:33: Kindern gegenüber?

00:44:34: Oder stimmt nicht!

00:44:35: Eigentlich den Kindern gegenüber sei ich dauernd nein und das fällt mir gar nicht schwer.

00:44:40: in Wahrheit Ich glaube...ich kann es gar nicht sagen ob mir ein berufliches oder ein privates Nein schwerer Feld.

00:44:46: aber wo ich mich mehr rechtfertigen muss gefühlt ist bei den Kindern weil da wird alles diskutiert.

00:44:54: Wo Erwachsene vielleicht das nicht so tun Ist es bei den Kindern, da musst du schon mal ... Genau.

00:45:02: Das ist für mich auch so.

00:45:03: Also die Kinder, da fällt's mal... Es fehlt mir nicht schwer, Nein zu sagen aber es fehlt mir oft schwer beim Nein zu bleiben weil es mich so viel Energie kostet.

00:45:12: Weil mich das Nein so viel energie kostet.

00:45:15: was ich gerade im privaten schon auch gelernt habe in den letzten Jahren ist, Nein sozusagen zu treffen mit Bekannten.

00:45:27: Also ich habe einfach so wenig Zeit und wie gesagt, in erst vor zehn Jahren würde es sich ununterbrochen mit allen treffen um mit allen vernetzen.

00:45:37: Und dort der Kaffee, da Kaffeeschall und dort mal nett und da auch mal nett dabei sein was ich jetzt nicht mehr tue.

00:45:43: also wenn es zum Beispiel... Wenn mich jetzt Herzensmensch fragt hier machen wir Erwanderung und übrigens kommt noch eine Freundin von mir mit und ich denke auf diese Freunde habe ich aber keine Lust dann sage ich nein weil mich das nicht erfüllt.

00:45:55: Oder Kindergeburtstage hätte ich früher alle Familienmitglieder eingeladen.

00:46:01: Obwohl,

00:46:02: ich eigentlich weiß die verstehen sich gar nicht alles so gut und das wird dann vielleicht kein lustiger Nachmittag.

00:46:07: oder ja es kostet mich Energie das harmonisch zu gestalten.

00:46:12: dann sage jetzt auch nein ihr könnt nicht alle kommen sondern gibt's halt entweder zwei feste oder einmal du einmal du oder organisiertes euch.

00:46:20: Und also da bin ich viel radikaler geworden in den letzten Jahren.

00:46:25: Also hätten wir diese Folge vor zwei Jahren aufgenommen, würde sie anders ausfallen?

00:46:30: Wenn meine Reaktionen anders...

00:46:32: Was hat sich Ihnen in zwei Jahren geändert?

00:46:33: Warum bist du radikaler geworden?

00:46:35: Weil ich einfach für mich gemerkt habe das es mir nicht gut tut.

00:46:40: Dass ich überhaupt keine Zeit mehr gehabt hab und dass man einfach Energie gekostet hat.

00:46:45: Das ist meiner Familie Energie gekastet hat Und ehrlicherweise auch eben dieses Vorhersehbare, dass ich dann einfach das immer viel von Anfang an aufgeladen habe.

00:46:56: und wo dann schon mein Mann gesagt hat naja wir wissen eh alle, dass spätestens beim dritten Termin dieser Woche das eh nicht mehr machst weil es strengt die Ahnung.

00:47:05: Du schaffst es einfach nicht!

00:47:07: Dann sagst du eh ab.

00:47:09: Das hat er mir dann so oft gesagt.

00:47:10: und dann hab ich gedacht, das klingt einfach total cool und das klingelt nicht nach dem Menschen der ich gern sein würde.

00:47:15: und deswegen sage ich von vorher rein nein

00:47:19: Das klingt gut.

00:47:19: Wir sind schon recht vorgeschritten.

00:47:21: zum Abschluss die Frage, was hast du durch ein Nein tatsächlich in den letzten Monaten gewonnen?

00:47:29: Fokus auf das, was mir tatsächlich wichtig ist!

00:47:36: Es ist wirklich so dass ich mir denke, ein Nein ist ja ein Ja zu etwas anderem und wenn ich zu irgendwas ganz klar Nein sage dann ist es einfach Fokus Was immer am Jahresanfang zum Beispiel.

00:47:51: Also ich habe da mein schlaues, schwarzes Buch und das schreibe mir schon rein was sich gerne erreichen möchte in diesem Jahr.

00:47:58: und ein Nein zu diversen Sachen spontanen Dingen bedeutet einfach ein Ja zu Themen die dort draufstehen und wo ja einfach meinen Fokus hinrichte.

00:48:12: Ja, ähnlich Klarheit und neue Energie hätte ich jetzt gesagt.

00:48:15: Also jeder, so wie du sagst das ist ein Jahr.

00:48:17: dann zu anderen Dingen und das ist auch Klarheit.

00:48:19: alles was den... Ich bin neige ja zum Ruminaten, wie es so schön heißt also alles zu zerdenken und nochmal von vorne anzufangen.

00:48:30: aber wenn da noch mal das Nein da ist, dann ist es Klarheit.

00:48:33: Das ist gut.

00:48:33: Klarheit für mein Umfeld?

00:48:35: Klarheit!

00:48:36: wenn sie privaten ist für Kinder, Freunde und Familie.

00:48:39: Wenn es beruflich ist für Partner, Mitarbeiter oder Kunden.

00:48:43: Und neue Energie mit einer neuen Energie loszustarten.

00:48:47: Deswegen finde ich dieses Bild, das ich vorher schon gebracht habe.

00:48:50: Wenn du dich entscheidest, egal ob ja oder nein, dann nehmt den Fuß aus der Tür.

00:48:54: Weil man hat noch nie jemanden gesehen, der mit dem Fuß in der Tür gut losrennen kann.

00:48:59: Das ist für mich ein Nein.

00:49:02: Voll!

00:49:03: Ich find auch, was voll wichtig ist... Wenn es ein Ja ist, obwohl man weiß.

00:49:09: Es raubt einem Energie dann mach einen Nein raus.

00:49:12: Also einfach ein Nein zu Energieräubern.

00:49:16: Ob das jetzt ein Thema ist oder vielleicht auch ein Mensch sein kann im Leben?

00:49:19: Einfach nein sagen weil wir brauchen alle gerade in... wenn wir Beruf und Kinder vereinen wollen Wir brauchen einfach maximal viel Energie Und wenn dir etwas keine Energie gibt Dann mach einfach einen Nein draus.

00:49:34: Sei einfach nein Auch wenn's Man muss einfach das Pflaster ab und runter reißen.

00:49:39: Und ich weiß auch, ich bin ein bisschen pragmatischer wie du!

00:49:43: Denk nie so viel nach über die Dinge, ich mach's aus dem Bauch raus.

00:49:48: Das sind schöne Worte zum Abschluss.

00:49:51: in diesem Sinne nehmen wir noch die Frage an die Hörerinnen mit welches Nein steht bei euch aus seit Monaten?

00:49:59: Schreibt uns das gerne, schreibt uns in den Kommentaren, schreibt uns auf LinkedIn gerne beide und kommentiert sehr fleißig, das hilft uns.

00:50:07: Und wir wollen natürlich dass dieses Thema Vereinbarkeit in die Welt hinaus gerade getragen wird und gelebt wird und wir da einen Beitrag dazu leisten.

00:50:14: ich finde es wunderbar eine Podcastfolge zu zweit in einem Raum aufzunehmen.

00:50:18: Es

00:50:18: ist so wunderschön!

00:50:19: Es ist wirklich cool, es sollte man öfter machen.

00:50:21: Säugt mal öftermachen sagen wir mal.

00:50:24: Wir sagen ja jetzt nicht nein.

00:50:29: Die Realität wirds uns an ihr zeigen.

00:50:31: Gut

00:50:32: danke, tschüss zuhören und eine gute Zeit.

00:50:34: Tschüss, soba!

00:50:36: Wenn euch Vereinbarkeit nächst gefällt dann teilt dem Podcast gern mit Menschen die sich für echte Vereinbarkeit interessieren.

00:50:42: am meisten unterstützt ihr uns mit einer Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast.

00:50:46: das hilft sichtbar zu werden zu bleiben und gehört zu werden Und wir fahren uns riesig über den Austausch mit euch.

00:50:51: schreibt unser LinkedIn unter Ines Elspacher und Susanne Holzer Oder kommentiert direkt unter der Folge Bis zur nächsten Folge zwischen Mut Macht Karriere und Familie.

00:51:08: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it.

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