#60 Familie mit 2 Väter. Wie 50:50 und Pflegeelternschaft funktionieren – mit Kevin Ilse
Shownotes
Kevin ist Foodstylist, Foodfotograf, Influencer – und Vater von zwei Töchtern. Gemeinsam mit seinem Mann teilt er Care-Arbeit und Familienorganisation so gut es geht 50:50. Im Podcast erzählt er, wie sich Selbstständigkeit, Projektarbeit und Familie vereinbaren lassen, warum Kinder den eigenen „Bullshit-Filter“ schärfen und weshalb klassische Rollenbilder auch dann von außen auf Familien projiziert werden, wenn sie intern ganz anders gelebt werden.
Vor allem sprechen wir mit Kevin über den Weg zur Pflegeelternschaft: von den Vorbereitungskursen und dem Matching bis zu dem Moment, in dem ein Kind tatsächlich einzieht. Kevin erzählt, warum der Kontakt zu den biologischen Eltern wichtig sein kann, wie er die Privatsphäre seiner Kinder schützt und weshalb es für echte Vereinbarkeit mehr braucht als eine gute Aufteilung zu Hause – nämlich bessere Kinderbetreuung, mehr Beteiligung von Männern an Karenz sowie Care-Arbeit und passendere politische Rahmenbedingungen.
Zahlen aus der Folge:
- Die Ausbildung für Pflegeeltern dauert 6 bis 9 Wochen, ergänzt durch einen 3- bis 4-tägigen Intensivkurs.
- Zwischen Kennenlernen und Einzug eines Pflegekindes liegen oft nur 7 bis 10 Tage.
- In Wien finden wöchentlich Matching-Termine für Pflegekinder und potenzielle Pflegeeltern statt.
- Pflegeelternschaft ist in Österreich je nach Bundesland unterschiedlich geregelt.
Hier gehts zu den Profilen: Ines' Linkedin Susannes Linkedin Social Media von Kevin Ilse
Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.
Transkript anzeigen
00:00:00: Kevin Ilze, alias the stephawk husband ist Food stylist, Futhotograph und Influencer aus Wien.
00:00:06: Sein Pseudonym ist ein Zitat aus Aura Levens Satire über perfekte Ehefrauen – sein Alltag hat mit Perfektion aber wenig zu tun!
00:00:13: Wir reden mit ihm über Kehrarbeit ohne vorgegebenen Rollenverteilung, über Pflegeelternschaft und darüber was es heißt Familie sichtbar zu machen ohne die Kinder auszustellen.
00:00:25: Willkommen bei Vereinbarkeit NEXT, dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere-, Kinder- und berufliche Verantwortung zusammengehen.
00:00:33: Wir sind Ines & Susi – zwei Gründerinnen, zwei Geschäftsführerinnen, zwei Mütter, zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven!
00:00:41: Ich lebe in eine To-career Family
00:00:44: Und ich bin allein erziehend.
00:00:45: Gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeits zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge.
00:00:51: Ehrlich, ungeschönt und ohne Filter
00:00:54: und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch fehlen.
00:00:57: Schönen, dass ihr dabei seid!
00:01:00: Hi Ines!
00:01:02: Halli
00:01:02: hallo!
00:01:03: Wie geht's dir?
00:01:05: Gut vor Schulstress kann ich nur sagen.
00:01:08: Das ist voll Schulstess
00:01:09: okay.
00:01:11: Wir sind nebenan mal am Freitag vor dem Schulstart in die Österreich-Wien, glaube ich Burgenland auf und ja es ist schon knappig muss ich sagen... wie gehts dir?
00:01:23: was war bei dir?
00:01:24: Mir geht's gut, wir nehmen eben an dem Freitag auf wo ich am gestern Abend von Wien nach Hause gekommen bin.
00:01:30: Ich war ja in Wien ein paar Tage und immer sagen irgendwas in meinem Kopf funktioniert anscheinend nicht mehr.
00:01:36: Ich hab gefühlt alles vergessen was man vergessen kann.
00:01:40: zum einen mein Geldtaschall im Hotelzimmer.
00:01:43: dann gestern am Abend bin ich drauf kommen dass meine Kindle auch immer da ist also weiß nicht wo ich den verloren habe, ob das ein Hotel ist oder ob den irgendwo im Zug oder einem Zug erwendet mit gehabt.
00:01:53: Ich weiß es nicht.
00:01:54: Auf jeden Fall mein Kind ist nicht mehr da, mein Geldtaschall ist nicht mal da.
00:01:57: und dann hab ich mir noch ausgemacht
00:01:59: dass sich
00:02:00: zwei Freunde von den Kindern zum Übernachten herhaben, sprich ich bin heimgekommen und hab dann auf einmal vier Kinder Jungs im Alter zwischen vier und acht zu Hause.
00:02:11: die sind immer noch da und das war dann vielleicht äußer bis
00:02:15: sie
00:02:16: bis sie too much.
00:02:20: Aber ja, alles ist lustig.
00:02:21: Die Kinder haben einen Mega-Spaß, die haben sich dann eingebildert.
00:02:23: sie müssen ein Matratzenlager in meinem Büro machen im Homeoffice wo wir jetzt auch gerade aufnehmen.
00:02:28: das heißt ihr habt nur Ratsfahrts als Sie wieder wegräumen müssten dass ich da überhaupt zu meinem Schreibtisch zurückkomme weil überall Matratzend liegen sind und Fussbälle und keine Ahnung was es hier jetzt als Sie mitgenommen haben in einer neuen Lager.
00:02:41: aber bei uns sind nach zwei Wochen Ferien... Ich sage es war ein Ferienlager
00:02:47: Genau.
00:02:49: Was war die Woche vereinbar und nicht vereinbar, oder?
00:02:53: Also vereinbar war jetzt das was wir gerade machen also dass ich wirklich pünktlich noch da sitze mit den vier Jungs im Hintergrund irgendwo Und die jetzt wirklich mir versprochen haben das jetzt kurz einmal draußen bleiben Fußball spielen und wirklich nur in allerhöchsten Notfall Anrufen also anrufen an leuten.
00:03:13: aber es wird funktionieren, aber das zeigt wieder wie wir.
00:03:18: Wir spannen so ein seithassel projekt wie unser podcast neben dem ganzen alltag den beruflichen alltag und den familienalltag.
00:03:25: eigentlich ist und das finde ich einfach immer so mega spannend weil man denkt ja na sicher wird das funktioniert wenn jemand dann einfach schnell noch auf das intro auf und dass noch auf und Das passt schon und das sind ja nur fünfzehn Minuten, es wird schon funktionieren.
00:03:39: Und weil wir dachten, warum habe ich nicht nein gesagt?
00:03:47: Referenz auf unsere
00:03:49: Nein-Sagefolge.
00:03:50: Genau!
00:03:51: Warum habe ich wirklich geglaubt, dass das jetzt eine super tolle Idee ist und dass das ja eh super funktioniert?
00:03:59: Was war vereinbar?
00:04:00: Ich würde gerne noch eine kleine Geschichte erzählen, weil wir zwar waren ja beim DMVÖ Sommerfest.
00:04:10: Das war ja mit ein Grund warum ich in Wien war, aber wenn ich schon in Wim bin dann haben wir natürlich zahlreiche Termine reingelegt und dann war auch noch so Ja an dem Tag ist das Sommerfest vom DMV Ö wo wir beide Mitglied sind.
00:04:23: es ist Dialogmarketing verbannt Österreich.
00:04:26: Und nach ja okay dass das nämlich auch noch Mitte war ich eh noch nie eben immer in Wien und wegen dem Festerein erfasst er auch nicht.
00:04:33: Und da gehen wir gemeinsam hin, natürlich haben wir uns vorher verratzt wie es heute so ist bei uns zwei und dann sind wir da eh paar Minuten zu spät schon.
00:04:42: und man muss sich vorstellen das Fest war ja in einer wunderschönen Wiener Barocken, also barocke Anlage im
00:04:53: Aargarten
00:04:54: Auggarten wunderschön, also für alle die nicht in Wien sind.
00:04:57: Ich bin mir so ein bisschen wie bei Bridgetten vorkommen.
00:05:00: So kann man sich vorstellen, Parkanlage und in der Mitte einen Schotterweg.
00:05:05: Wir gehen hin und merken schon ... Die Veranstaltung hat schon angefangen.
00:05:09: Die Präsidentin vom DMV Ödi hält ihre Welcome-Speechs.
00:05:14: Da gehen wir jetzt noch, das machen wir noch, da fleichen wir uns noch hinten rein!
00:05:20: Je näher wir kommen, hören wir gerade wie sie sagt.
00:05:22: Ja und die nächste Veranstaltung, die es gibt vom DNPÖ ist in Salzburg bei Valentik und Hosted von Ines Eschbacher und alle... Und da kommt sie auch von uns!
00:05:34: Alle drehen sich um und das war wirklich so.. Die Sonne geht hinter uns unter.
00:05:37: Wir beide mit den Sonnenbrillen blande Haare wallen.
00:05:39: Also ich glaube besser inszenieren, hätten wir's nicht können.
00:05:42: Und ich so... Oh Gott,
00:05:44: es ist so peinlich.
00:05:45: Und du so?
00:05:46: Hef Das passt perfekt.
00:05:49: Ich hab nur gesagt, ich hab's noch gehört.
00:05:51: Das ist voll perfekt das wir da echt erstreiten.
00:05:54: Alex hat diesen Moment gut genommen und gleich so ja... Und dann kommt die Ines Elspacher, die Host-Unternehmen, die Susi Holzer, die auch Speakerin sein wird auf diesem Event.
00:06:02: Und wie er so grüß sich lauern heißt.
00:06:04: Hallo!
00:06:06: Oh, es ist einfach unangenehm.
00:06:10: Wir haben uns gar nicht inszeniert, das war ja voll unangnehm.
00:06:15: Mit der Sonnenbrille, nämlich eine wie so Bondgirls sind wir da aufgetreten.
00:06:19: Aber ja das Gute war jeder auf diesen Event am Sommerfest wusste wer wir sind.
00:06:24: auch alle die uns noch nicht kannten, kannten uns dann und es war eigentlich wieder mal ein super Icebreaker.
00:06:30: aber wir haben es so witzig gefunden weil ich habe es eben total unangenehm gefunden.
00:06:33: und er sucht alles passt schon, jetzt kennt man sich
00:06:35: alles
00:06:35: gut.
00:06:37: Ja
00:06:37: aber es war ein schönes Fest Es war totaler netter Abend und genau hat sich meine Wien mein Wienbesuch hat sich ausgezahlt, war total schön.
00:06:48: Perfekt!
00:06:49: Bei dir?
00:06:50: Ja bei mir... Ich muss ein bisschen für mehr Realness auf Instagram und Realness in dem Podcast.
00:06:56: Bei mir ist es so dass dieser Sommerfest untertag der Vor- Danach also dieser Tag davor war mit vielen vielen Meetings course unter Zwischen die ich aber im Homeoffice gemacht habe.
00:07:09: noch Der Zwischenkind, das plötzlich sagt es packt ein Kuchen und ich so ja ja, passt schon.
00:07:15: Backenkuchen ist mir egal macht das noch ruhig?
00:07:17: Und dann irgendwie die Küche wirklich Orga ausgeschaut hat ungewöhnlich.
00:07:22: Er hat sich auch bei dem Rezept anvertahnt da musste ich zwischen zwei Meetings kurz rein.
00:07:26: muss er ein Mama kuchen irgendwie saufen.
00:07:28: Bin dann wieder in das Meeting habe mich davor noch irgendwie fertig gemacht damit für Sommerfest halbwegs passend ausschauen.
00:07:37: Für den Bondauftritt genau.
00:07:38: Ich musste dann pünktlich weg, damit ich in Büro pünklig zu einem Meeting bin.
00:07:48: Das hat im Grunde das Zuhause verlassen, im absoluten Chaoszustand.
00:07:53: Also wirklich die Küche, die Essensreste überall noch alles möglich.
00:07:57: Aber ich habe nur so go-go-go raus, die Kids auch, die woanders übernachten mussten und auch weggemusten.
00:08:02: So, ich einfach nach Wien.
00:08:04: Und ich hab dann auch wo anders übernachtet... bei dem Sommerfest und bin dann am nächsten Tag auch wieder Termine, Büro etc.
00:08:13: kommt dann heim und denkt mir
00:08:15: boah
00:08:15: schaut aus es ist so arg und kommt arbeiten und kommt dann drauf Schule fängt an Und ich muss ja eigentlich dieses ganze Hefte zeug, weil es gibt ja dann auch Lehrer, die dann sagen, ja nehmt sie den Kathi-Volkschullehrer und sagt, ja, nehm't ihr alle Hefte?
00:08:33: Und Umschläge etc.
00:08:34: sollen am ersten Schulter schon mitgenommen werden.
00:08:37: Das heißt Montag!
00:08:39: Ich sitze am Donnerstag quasi da, donnerstagabend, um siebzehn Uhr und denke mir jetzt müssen wir diese Liste mal anschauen oder mal durchschauen.
00:08:45: was haben wir denn eigentlich noch?
00:08:46: Gibt's noch irgendwelche Hefte, die man noch zu Hause hat?
00:08:49: den Status erheben.
00:08:50: Wie schauen die Federpinale aus?
00:08:52: Was sind denn dann Stiften da und nicht, diese tipperten Mahlschachteln
00:08:56: etc.,
00:08:57: pp.?
00:08:58: Aber das habe ich immer für Kind eins gemacht – für Kind zwei genauso!
00:09:01: Ich bin zweihstunden lang gesessen um nur mal den Status quo zu erhebe und dass was da ist auf Stand zu bringen und auch ein Überblick über diese tapperten Listen zu
00:09:10: kriegen.".
00:09:11: Und dann habe ich mir gedacht, das gibt es doch nicht.
00:09:13: Dass ich da mitten in diesem Chaos sitze und noch dieses Schulchaos rund um mich herum.
00:09:18: Ich weiß richtig... Es war mir zu viel!
00:09:20: Und ich bin auch nicht... Ich hasse diesen Schulanfang und dieses Einkaufen.
00:09:24: Ich werde's auch heute machen.
00:09:25: wie erledigend ist heute.
00:09:25: Wir gehen heute womit vermutlich tausenden anderen Menschen zum Müller und werden diese Dinge kaufen.
00:09:31: aber ich hasse es völlig unpraktikabel gelöst, aus der Missurteuer.
00:09:37: Also Familien die sich das nicht leisten können immer diese Schul-Sachen zu kaufen.
00:09:41: Ich glaube da gibt es zwar eh irgendeine Unterstützung für die Schule.
00:09:45: Ja genau aber ich finde es trotzdem ein Wahnsinn was man sehr immer wieder neu kaufen muss und ich find's auch... Es ist nicht gut gelöst!
00:09:54: Ich kenn Lehrerinnen.
00:09:55: eine Freundin von mir ist Volksschullehrerin Die kauft die Hefte und alles führt die Kinder schon ein zu sei, so quasi massenhaft und sagt dann an den Eltern das ist der Betrag zahlt man denn.
00:10:07: Und ja dann hat die was sie braucht und wir haben auch etwas für brauchen.
00:10:11: Ja also ich sage einfach nur so man kann das besser organisieren und es würde vereinbarkeitsmäßig vor allem Alleinerziehende entlasten.
00:10:20: Ich bin mich gestern Uhr gergelt warum muss ich das alles alleine machen?
00:10:22: Es gibt's ja nicht!
00:10:24: Egal So ist das Leben
00:10:27: Gut,
00:10:27: aber wie das Leben sonst so weitergeht werden wir hören auch von einer anderen Perspektive denn wir haben heute einen super Gast und den werden jetzt zu uns dazu holen.
00:10:36: Hallo Kevin!
00:10:37: Na hallo!
00:10:38: Schön dass du Zeit findest um bei uns im Blog... Wir haben vorhin was bloggen geredet, bei unserem Podcast mit dabei zu sein.
00:10:46: Wir haben schon gesprochen, du bist ja, wir kennen uns schon einige Jährchen eigentlich.
00:10:51: Ja, eigentlich eben noch aus der, wie man noch sagt, der Bloggerzeit.
00:10:55: Aber mittlerweile ist es ja die Influencer-Zeit.
00:10:57: Das heißt jetzt hat sich viel getan und verändert.
00:11:00: Und ich habe dich immer erlebt als einfach der Mensch, der eine ganz besondere Beziehung zu essen hat, nämlich einer, die das wirklich schön gut kochen kann – also nicht nur gut koachen kann sondern schaut auch verdammt gut aus was du immer kochst!
00:11:17: Weil du bist auch Fulsterlist Spannende Arbeit.
00:11:20: Vielleicht magst du kurz ein bisschen was zu dir sagen, wie du überhaupt da gelandet bist, wo du jetzt bist?
00:11:27: Ja also erstens ich freue mich dass ich hier sein darf und freue mich auf das Gespräch zum Food Styling und zum Essen an sich bin nicht eigentlich durch Zufall gekommen.
00:11:35: Ich habe schon immer gerne gekocht irgendwie schon als Kind und als kleines Kind hatte auch eine Putenküche zu Hause und alles Und hab dann aber beruflich ganz was anderes gemacht hat war eigentlich jahrelang als Moderedakteur bei verschiedenen Zeitschriften tätig und habe aber nebenbei irgendwie dann meinen Food-Block, ... ... und alles.
00:11:56: dann das letzte Magazin, wo ich gearbeitet hab eingestellt wurde.
00:11:59: Habe ich mir gedacht jetzt wage ich den Sprung einfach ins Food und habe mich als food stylist im Foodfotograf selbstständig gemacht.
00:12:06: Das habe ich vorher eben mal beigemacht.
00:12:08: Und das war genau zuvieligerweise so ein Knackpunkt, wo es dann so groß wurde dass es für seinen Hobby nebenbei zu viel war.
00:12:17: Und das hat dann irgendwie jetzt sehr gut funktioniert und das mache ich eigentlich eh schon seit fast zehn Jahren.
00:12:23: Wahnsinn, wie so ein Hobby eigentlich dann unerwarteterweise man hätte es nicht planen können oder?
00:12:28: Nein überhaupt
00:12:29: nicht!
00:12:29: Also ist es irgendwie so a dream come true.
00:12:33: Voll toll, ich habe ja immer auch die... Ich glaube man kann verraten dass du auch für das frisch gekocht Magazin immer wieder was machst und ich sehe dann immer so die kleinen so food styling bei oder vor Rezept bei Kevin Ilse und ich denke mir muss er scha... Das ist wieder eins für mich.
00:12:49: Und ich packe die sehr gerne, ich koche da sehr gerne was nach.
00:12:51: Ja,
00:12:51: das schraube ich sehr!
00:12:53: Warte, eins war die Rotkraut Lasagne, die war...
00:12:58: Ja, die haben tatsächlich viele Leute nachgemacht.
00:13:02: Das war ein ziemlicher Erfolg!
00:13:04: Ich finde das ist auch immer der schönste Feedback wenn Leute sagen ich habe den Rezept gekocht und es hat ursprünglich funktioniert.
00:13:08: weil ich gerade auf meinem Instagram Kanal wo ich Rezepte teile geht mir ja ganz stark darum dass sich eben Leuten zeigen bis sie schnell und frisch für die Familie kochen.
00:13:19: Wenn nicht da beheblich sein kann dann sind wir meine größte Freude.
00:13:22: Ja, das ist ein guter Überleitung zu schnell und frisch für die Familie kochen.
00:13:27: Ich glaube, dass jetzt immer Vereinbarkeit absolut
00:13:30: wichtig ist.
00:13:31: Das ist etwas was ich auch immer wieder suche!
00:13:33: Und ja, Food Styling per se ist eine Projektarbeit.
00:13:37: Das heißt es ist nicht a nine to five daily job dem man so kennt... ...und ihr habt ja auch zwei Kinder, also da hast du auch zwei Töchter.
00:13:44: Das kriegt man ja auch auf deinem Social Media Kanal Instagram und Zeitrauch mit.
00:13:48: Wie geht das mit den Kindern zusammen?
00:13:52: Ja, ich glaube so viel bei jedem.
00:13:53: Manchmal besser, manchmal schlechter.
00:13:55: Prinzipiell Selbstständigkeit und diese Projektarbeit hat dem Vorteil dass sich mir teile meiner Arbeit gut selbst ein Teilen kann und die Kinder auch mal mitnehmen können im Studio Auch wenn sie sich dort oft langweilen.
00:14:06: Aber hat halt auch den Nachteil das ein spontaner Krankheitstag der Kinder auch bedeutet Dass Ich sozusagen schwer zu Hause bleiben kann und mein Partner übernimmt Oder wenn ich wirklich einen Shooting absagen muss, wenn es gar nichts anderes geht.
00:14:22: Dass halt wirklich eine ganze Latte an Menschen sozusagen mit drin hängen.
00:14:29: Weil natürlich das verschieben von einer Fotoproduktion... Ich bin da ja nicht alleine, denn wenn ich Food-Styling mache ist ein Fotografeneset-Stylist in die Produktion vor Ort.
00:14:38: Da müssen Studios gebrucht werden sind Lebensmittel und Requisiten eingekauft und besorgt worden.
00:14:44: also Das ist oft nicht so einfach.
00:14:48: Wir haben das Glück, dass unsere Kindergosen relativ wenig krank sind also klopfervollt und halt dass wir grundsätzlich von den Großeltern auch wenn sie nicht in Wien leben ein gutes Supportsystem haben und gerade meine Eltern die am nächsten Wohnen recht schnell einbringen können und auch sehr gern tun.
00:15:04: Da habe ich gleich mehrere Fragen dazu weil das heißt das typische ohne Großelter geht es nicht?
00:15:10: Also das merkt ihr auch selbst wenn sie weiter weg sind, dass man einfach das Support-System Großeltern braucht.
00:15:17: Ja ich meine, man sagt ja immer Texas Village und da stimmt halt wirklich wie dieses Dorf und dieses Netzwerk ausschaut ist halt bei jedem anders.
00:15:27: Wir haben heute das Glück, dass die Großelten sehr motiviert sind weil unsere drei Kinder auch die eigentlichen Kinder auf beiden Seiten sind.
00:15:33: die ersten Und meine Eltern wollen in Oberösterreich und sind relativ schnell da, können tageweise einspringen oder die Kinder sind immer bei ihnen.
00:15:42: Meine Schwiegermutter aus Südtirol kommt einmal im Monat für jeweils eine Woche nach zu uns nach Wien.
00:15:47: Oh
00:15:48: cool!
00:15:49: Aber es ist ein absoluter Traum auch weil das natürlich die Woche ist, die die ultimative Entlastung bedeutet, weil sie halt den Kindern abholt Zuhauseverordnung sorgt.
00:15:59: Also wirklich etwas dass wir sehr wert schätzen uns sehr unterstützt.
00:16:05: Ja, Wahnsinn!
00:16:06: Das ist ja etwas... ich komme ja schon langsam in... also das stimmt jetzt auch nicht, wir haben gerade drüber geredet wie all unsere Kinder sind.
00:16:13: Sieht sich dass es schon so große Kinder habe aber ich merke, man gibt natürlich jälte die Kinder sind, gib mir Sachen weg und sortiert aus und auf Spielzeug das weg und so.
00:16:22: Bei manchen Spielzeug bin ich so oder bei so ganz speziellen Wann sagten die mir sehr, an denen ich hänge?
00:16:27: Das hebe ich mir noch auf für meine Enkelkinder.
00:16:29: Ich denke tatsächlich so!
00:16:31: Meine Mutter hat so viele Sachen von uns vier Kindern aufgehoben mit denen dann ihre Enkel-Kinder, also meine Kinder und auch meinen Brüdern, gespielt haben oder spielen.
00:16:42: Und das finde ich immer so schön weil es zu Generationen übergreifen ist dass ich mittlerweile schon denke ja wenn meine Kinder mal Kinder haben dann bin ich natürlich genauso allzeit bereit steht da und kommen mit Gewand und Spielzeug.
00:16:58: Das ist leider bei uns gar nichts, meine Eltern haben Spielzeug aufgehoben aber jetzt so gewandt oder so... Kleine Erinnerungsstücke.
00:17:07: Eigentlich überhaupt nicht, weil es meiner Familie sehr unzentimental war.
00:17:11: Wir haben jetzt ... Lustigenweise hatten wir das früher mit den Kindern darüber geredet.
00:17:15: Die haben so eine Box im Kinderzimmer im Schrank ganz oben wo die ersten Schuhe drin sind und bei meiner älteren Tochter, die hatte wie sie zu uns gekommen ist ein T-Shirt aus der Stirnbahn.
00:17:24: Das klingt so banal aber das haben wir halt aufgehoben und so den ersten einen besonderen Schnuller für jedem Kind und solche Dinge.
00:17:32: Also nicht nur wenn ich Dinge in meine Hände gehen will.
00:17:36: Ja, schön.
00:17:37: Aber wegen auch Arbeit und dann sagst du ja eben bei dir hängt wenn du ein Projekt absagst weil kurzfristig dann hängt einfach wirklich verdammt viel dran.
00:17:46: hat dein Mann einen, nennen wir es mal normaleren und anführungszeichen
00:17:52: Job?
00:17:52: Also mein Mann ist angestellt der arbeitet im Bildungsbereich in der Wissenschaft an der Uni Und forscht und kann sich da etwas flexibler einteilen, einfach vom gesetzlichen Rahmen her was die Vorteile von einer Anstellung mitbringt.
00:18:08: Und er hat auch zum Arbeitsumfeld unsere Chefin ein sehr entgegenkommenes und familienfreundliches Umfeld, das die Sache nochmal erleichtert.
00:18:18: Ja super!
00:18:19: Sehr gut.
00:18:20: aber was hast du festgestellt dass du vielleicht beruflich aufgeben musstest seitdem du Kinder hast?
00:18:29: Abends arbeiten?
00:18:32: Dafür habe ich nicht mehr die Energie, wenn wir mit den Kindern ins Bett gefreift haben.
00:18:35: Ja also wir haben es uns prinzipiell sehr gut.
00:18:39: fifty-fifty eingeteilt das heißt man gibt schon Stunden und einiges an Energie auf.
00:18:46: durch Kinderbetreuung und durch die Kinderprinzipel muss ich sagen... Also uns ist es wahnsinnig stressig und am meisten Tagen kommt man wirklich an seine Grenzen.
00:19:00: Irgendwie auf skurrile Art und Weise hat es mich beruflich aber auch sehr weitergebracht, weil durch den Steigenden also zum einen das Thema Familie und Kinder ist bei mir halt in meiner Influencer Arbeit dadurch erst entstanden.
00:19:16: Und dadurch muss ich ganz ehrlich sagen bin ich auch stark gewachsen in meiner Reichweite und in meiner Community Und haben viel nisch, also nischig.
00:19:25: Familienkücher sind jetzt nicht so banischig aber trotzdem ein Thema gefunden auf das ich mich setzen kann und dass mich halt auch wirklich mit Leidenschaft begeistert.
00:19:32: Das hat es mir halt gebracht und meine Belastungsfähigkeit ist um eine Gäste gewachsen.
00:19:37: Also
00:19:40: früher dachte man immer manchmal Stress.
00:19:43: Ja genau!
00:19:44: Mit zwei Kindern, vierzig Stunden bloß Arbeit und Selbstständigkeit denkst du dir erst mal ja früher.
00:19:53: Ja, also es hat was gebracht.
00:19:58: Es hat doch viel stressend gebraucht und dann verzichtet natürlich auch viele Arbeitsstunden und alles auf eine gewisse Flexibilität.
00:20:06: aber ja irgendwie das kommt auch so schleichend.
00:20:09: ich finde man merkt das jetzt nicht Also per se weil es halt immer mehr wird oder sich auch ständig verändert.
00:20:15: Ich find das Leben mit Kindern verändert.
00:20:17: wie immer wenn man sich an etwas gewöhnt hat ändert sich's wieder.
00:20:20: Ja, das stimmt.
00:20:22: Aber ich finde auch dass es mir ... Du hast weniger Zeit.
00:20:27: Einerseits beschränkt dich auch teilweise in dem Video und was du arbeiten kannst aber gleichzeitig ist diese Beschränkung teilweise auch gut weil das macht dich viel fokussierter.
00:20:37: Du machst doch wirklich nur mehr.
00:20:38: das wo du sagst das bringt mir etwas und das bringt mich weiter weil sonst ...
00:20:44: Der Bullshit Filter wird sehr viel stärker.
00:20:49: keine Zeit für zwei Stunden und suchen Coles.
00:20:51: Das tut mir leid, wir können nicht lange... Also auch wenn ich das so batisch finde am Anfang von einem beruflichen Besprecher und ich kann nicht zwanzig Minuten wieder an den Karten reden.
00:21:00: Und früher habe ich mir gedacht ja gut dann dauert immer noch dreißig Minuten länger.
00:21:04: aber jetzt denke ich mir jede Minute die ich verschenke ist halt Arbeitszeit!
00:21:07: Das tut mich wirklich leid.
00:21:08: Das geht sicher hin wie nicht.
00:21:09: Ja also das ist halt einfach weil Wenn ich länger für etwas brauche, heißt das, dass ich meine Kinder später abholen kann oder dass sich irgendwas unorganisieren muss.
00:21:19: Oder dass sich irgendetwas am Ende des Tages nicht ausgeht und... Unsere Tage.
00:21:23: dadurch haben die Kinderbetreuung in... ...oder alles eigentlich fifty-fifty einigermaßen aufgeteilt.
00:21:29: So in der Theorie im Alltag.
00:21:31: natürlich geht die Wachstallerin immer wieder so von Woche zu Woche.
00:21:36: aber das bedeutet halt auch, dass es ein System gibt dieses System, was Christian Gewissen gerade eingehalten werden aus einem Zeitlahmen für Dinge und wenn etwas außerhalb dieser Norm oder dieses Systems reinget ist das halt eine Kettenreaktion für die ganze Familie.
00:21:55: Ja absolut verständlich ja!
00:21:58: Du hast jetzt schon erwähnt dass du dich auf Instagram oder überhaupt in deinem Influencer da sein, wo du ja doch eine sehr große Followerschaft mittlerweile hast auch auf dieses Familienthema spezialisiert hast oder zum Teil, weil du spezializiert hast.
00:22:13: Und man kriegt auch ein bisschen was von... also bist ja auch ein bißchen offen darüber über eurem Familienalltag zu reden oder so etwas davon zu teilen und gleichzeitig hältst Du ja auch... ist ich glaube ich Privatsphäre auch so wie gesagt wichtig vor allem auch von Deiner Kinder?
00:22:29: Wie gehst Du mit diesem Spagat um?
00:22:33: Ja, das ist eh gar nicht so leicht.
00:22:36: Also ich versuche die Privatsphäre meiner Kinder auf Instagram zu respektieren weil sie auch wenn die Große irgendwie so ein bisschen langsam mitbekommt was sich mache und das Thema interessant findet zeige ich halt zum Beispiel keine Gesichter.
00:22:49: es weiß niemand den Namen Es weiß keiner die Schulen oder Kindergarten genau wo sie gehen.
00:22:54: Die Leute glaube ich mir lange folgen und genau folgen wissen ungefähr wo ich etwas für Bezirklichwohner und so.
00:22:59: aber Ich versuche recht wenig über die Kinder zu erzählen, was sehr spezifisch ist.
00:23:06: Also ich habe jetzt vor kurzem, vom halben Jahr ungefähr angefangen, neben den Rezepten... Die vorher an meinem Fokus waren auch so ein bisschen das Thema Pflegekinder mit reinzunehmen weil unsere zwei Töchter Pflege, also da auch Pflegekindern sind und ich immer mehr oder ich immer wieder Nachrichten bekommen habe, was daraus auch kein Geheimnis gemacht habe auf Instagram Und mich immer wieder fragen zu dem Thema, Leute die sich dafür interessieren.
00:23:30: Die selbst überlegen, Pflegekinder zu nehmen, Fragen bekommen haben.
00:23:33: und jetzt mache ich das so ein bisschen öffentlich, immer wieder mal mit etwas Content.
00:23:36: Aber rede da auch über das Thema sehr allgemein und nicht wirklich im Detail oder Geschichte unserer Kinder Weil Das geht halt in Wirklichkeit niemandem was an.
00:23:47: und zum anderen Ich weiß aber mir folgen auch leider aus meinem Umfeld also wo die Kinder auch in die Schule oder in den Kindergarten gehen Und im Zweiergespräch oder wenn jemand Fragen haben, wird er immer offen bis zum gewissen Grad.
00:24:00: Aber auch selbst da mit Freunden gibt es einen gewissen Punkt wo wir dann sagen ja also das will ich dir einfach nicht erzählen.
00:24:06: Ja klar aber das ist auch perfekt weil die Überleitung weil wir ja auch darüber sprechen wollen über das Thema Pflegekinder weil ich finde sie auch super spannend.
00:24:15: Ich habe auch Freunde in dem bekannten Kreis die auch Pflege Kinder genommen oder übernommen haben und ich find dass ja super spannender der Weg dorthin.
00:24:25: Es war für die, also andere werden schwanger und sind da.
00:24:31: Und kriegst ein Kind und fertig aus dem Pflegerkinder, wirst du ja doch mehr... Also das Pflegeeltern wird doch mehr durchleuchtet, würde ich jetzt einmal sagen!
00:24:38: Und gleichzeitig ist es auch von heute auf morgen.
00:24:41: Du weißt dir dann nie wann genau ist der Zeitpunkt?
00:24:44: Da stehst du dann da und hast plötzlich einen Kind.
00:24:47: Wie erzählern wir ein bisschen über diesen Weg zum Pflege-Elternwerden?
00:24:51: Wie war das bei euch?
00:24:54: Wie wäre das Bewerbungs- und Prüfungsverfahren
00:24:56: etc.,
00:24:57: wie ist es dorthin gekommen?
00:24:58: Wie habt ihr sich überhaupt dazu entschlossen, ja.
00:25:01: Also prinzipiell dazu entschlossen haben... Hat sich mein Mann also der hat sich früh durch Zufall einig machen zu zufall informiert über dieses Thema oder bei dem war der Entkluss eigentlich schon fast da dass er am liebsten einen Pflegekinder hätte oder aufnehmen würde?
00:25:22: Und ich habe mich dann auch mit dem Thema ein bisschen auseinandergesetzt, was das halt einfach bedeutet der Prozess ist und auch rechtlich.
00:25:31: Also alles was sozusagen wie das Leben mit einem Pflegekind ausschaut, wie man es halt vor allem machen kann.
00:25:37: Und war dann auch relativ schnell an Bord?
00:25:39: Dann gibt's halt Informationsabende beziehungsweise wir haben dann das entsprechende Magistrat irgendwie kontaktiert, da hatten dort ein Termin in einer Sozialarbeiterin die uns den Ablauf erklärt hat Und dann, wenn der Entschluss da ist, meldet man sich sozusagen an.
00:25:55: Dann wird man wie du gesagt hast geprüft vom Amt.
00:25:58: Das heißt ein polizeiliches Führungszeugnis.
00:26:02: Man muss nachweisen dass man sich finanziell selbst erhalten kann.
00:26:07: Also das heisst also Lohnzettel, Berufsnachweis, solche Dinge oder halt irgendwelche andere finanziellen... Belege, die man erbringen kann.
00:26:20: Genau die Abschaft.
00:26:21: Ein Foto vom Haus der Eltern?
00:26:23: Ich weiß nicht.
00:26:26: Und dann gibt es noch einen Hausbesuch wo eine Sozialarbeiterin oder die Sozialarbeiterin arbeitet eigentlich in dem Prozess immer mit der gleichen Sozialarbeiterin zusammen kommt bei einem zu Hause vorbei und schaut ob sie Umstände in der Wohnung so sind dass man Platz in seinem Leben für ein Pflegekind schaffen kann.
00:26:48: Das bedeutet, in manchen Fällen das variiert aber anscheinend ein bisschen und man muss auch dazu sagen, dass Pflegekindsystem variiert von Bundesland zu Bundesland wie es in Österreich halt so ist.
00:26:59: Es ist anscheintens sehr unterschiedlich, kann jetzt wirklich nur für Wien sprechen.
00:27:03: Er bedattet das nicht unbedingt, dass man einen twenty-fünf Quadratmeter Kinderzimmer haben muss gerade wenn man eine Neugeborene oder Baby aufnehmen möchte sondern wirklich braucht er deinen Plan und wirklich Platz.
00:27:16: deswegen und schreibe ich das auch so.
00:27:18: Also Platz im Leben beschreibt es irgendwie am besten, finde ich.
00:27:22: Und dann gibt's zwei Kurse die man macht.
00:27:24: zum einen das Grundmodul, dass ein sechs oder neun Wochen dauert wo man einmal die Woche einen Abend im Magistrat eine Kurs macht, wo man verschiedene Themen behandelt also wo es auch ganz viel geht um die Herkunftsfamilie wie die Treffen sind, also man wird das sehr gecoached.
00:27:43: Und dann gibt es Aufbaumodule, also zum Beispiel, wo's da geht und medizinische Dinge auch noch mal besuchskontakte psychologische.
00:27:51: Da gibt es einen ganzen Katalog an Dingen die man auswählen kann.
00:27:55: Dann gibt es noch ein Intensivkurs der drei, vier Tage dauert.
00:27:59: Und dann geht man eigentlich schon an wann man bereit ist für ein Kind.
00:28:05: Davor als Zwischending irgendwo in diesem Bereich rund um den Intensif-Kurs erstellt man noch mit der Sozialarbeiterin ein Kindsprofil.
00:28:13: Also das heißt, man legt fest wie das Kind ausschauen soll unter Anführungszeichen.
00:28:20: Da geht es jetzt aber nicht um blonde braune Haare sondern da geht's darum körperliche Beeinträchtigung religiöser Hintergrund der Eltern Suchtverhalten der Mutter in der Schwangerschaft zum Beispiel also vor Erkrankungen lauter solche Dinge werden da einfach im Gespräch abgeklärt was man sich zutraut oder nicht.
00:28:40: Das sind teilweise sehr schwierige Fragen auf die man aber in den Kursen davor sehr gut vorbereitet wird.
00:28:50: Also weil du ja auch lernst, was für eine Droge in der Schwangerschaft könnte?
00:28:55: Was für ein Risiko später auslösen?
00:28:56: Was ist schlimmer?
00:28:58: Welche Droge, Alkohol... also alles mögliche.
00:29:01: Man wird da sehr gut darauf vorbereitet oder wir sind uns sehr gut vorbereitet drauf gekommen und konnten da eigentlich durch dem Fragebogen oder das Kindsprofil erstellen und es ist zwar immer eine ja oder nein?
00:29:14: Antwort auf dem Ding, aber im Gespräch.
00:29:16: Auf den Pragebogen oder auf diesem Kindesprofil aber in Gespräch kann man auch kaum Stufen festlegen.
00:29:20: also das war nur so reale Erfahrung.
00:29:24: Aber
00:29:25: Ja, ich kann mir vorstellen ja Und es ist auch schwierig weil einerseits denkt man sich glaube ich ja Es ist ein Weg zum kind und glaube ich für euch zum Kinderwunsch und gleichzeitig ist es aber auch ein gewisser Aspekt von Org, welche Geschichten ist da draußen?
00:29:44: Welche Kinder da auf die Welt kommen und was passiert mit denen.
00:29:47: Genau in welchen Umständen das die groß werden oder was sie alles erleben haben.
00:29:51: Also weil Sozialarbeiterinnen natürlich auch viele zählen dieser Zeit aus ihrem Erfahrungsschatz.
00:29:59: Und was für Fälle Sie einfach geben?
00:30:00: Weil bis zum gewissen Grad müssen sie nicht halt aufs Schlimmste vorbereiten.
00:30:10: Wie war die erste Tochter dann quasi bekommen?
00:30:17: Ja.
00:30:17: Wie war das?
00:30:18: War da so, hallo!
00:30:20: Jetzt ist es soweit, kommt's um...
00:30:22: Genau.
00:30:23: also es gibt dann jeden Dienstag ein Matching-Meeting wo sozusagen die Kinder, die in so vermittelt sind eingebracht werden von der einen Seite und die anderen Sozialarbeiterinnen haben dann einen Katalog als potentiellen Eltern Und dann wird gemälscht.
00:30:39: Und eigentlich relativ kurz darauf werden die Eltern angerufen, du erhältst einen Anruf und dann sagen sie dir halt ... wir hätten ein Kind für Sie!
00:30:48: Und hier sind die Asteckdaten, die ich Ihnen jetzt sagen kann spontan.
00:30:54: Wir haben bei der ersten Tochter ... Bei der zweiten bin ich mir unsicher.
00:30:59: Ich glaub auch, Fotos bekommen wir, E-Mail auch?
00:31:02: Dann kannst du drüber schlafen und nachdenken.
00:31:04: Für uns war's halt relativ schnell, dass wir das Kind kennenlernen wollen Und dann haben wir uns an Termin ausgemacht bei den Kriegspflegeeltern, wo unsere ältere Tochter untergebracht war zu dieser Zeit und haben Situationen kennengelernt.
00:31:19: Dann gibst du halt eigentlich sozusagen nach jedem Treffen und jedem Schritt klärst du ab, ja, wir machen weiter weil du eigentlich jederzeit abbrechen kannst, weil das wird dir auch sehr stark vermittelt, wenn du dir unsicher bist oder einfach ... dass du nicht spürst, einen Einsagen solltest.
00:31:39: Weil sie selbst ... weil sie eh sagen das ist natürlich hart und das entspricht auch unserer Natur, weil du dir denkst natürlich nein ich kann jetzt nicht deinem Kind einsagen.
00:31:48: aber ähm, das Max Trater, das ist der Pflege- pflege- und Adaptionsmax die zuständig sind, sind natürlich sehr dahinter eine stabile Familie zu finden für dieses Kind.
00:32:01: und es gab schon Fälle vereinzelt und sie kommen sehr selten vor.
00:32:05: Aber Wobflegekinder zurückgegangen ans Arm, weil es einfach nicht gepasst hat oder weil sich die Eltern irgendwie gezwungen gefühlt haben etwas zu übernehmen also nicht vom Arm sondern grundsätzlich von der eigenen ein Kind zu über nehmen was einfach nicht passt.
00:32:26: Und dann hast du einen weiteren Beziehungsabbruch.
00:32:29: Was hat das Schlimmste für's Kind?
00:32:31: Ja
00:32:31: absolut
00:32:33: Also.
00:32:33: dann haben wir zurückgekommen, dann treffst du halt bei der Krisen.
00:32:38: Als erstes bei den Krisenpflegeeltern, dann kommt die Krisenpflege Mutter in unserem Fall zu dir auf Besuch und dann passiert halt so eine langsame Anbahnung, da verbringste immer mehr Zeit miteinander, dann verrückt sie mal zum ersten Mal alleine Zeit.
00:32:50: Und dann meistens zwischen sieben bis zehn Tage bei uns war es ein bisschen kürzer ist dann der Einzug.
00:32:59: Und dann ist dieser komische Moment, wo die eine Frau ein neues Kind auf der Straße mörde wie nige übergibt und sagt das ist es jetzt.
00:33:05: Viel Spaß!
00:33:08: Du bist jetzt Papa?
00:33:10: Ja, also...
00:33:12: Jetzt ist es da alles anders.
00:33:14: Ah ok.
00:33:18: Wie war denn das Eingrufen?
00:33:19: Warst du ja gleich so ... Also jeder, der gerade frisch älter wird hat keinen Plan was jetzt passiert und versucht sich irgendwie durchzuwurschteln.
00:33:28: Wie war das bei euch auch so?
00:33:30: Habt ihr euch gegenseitig unterstützt?
00:33:32: Warst du drüber geredet viel?
00:33:36: Ja bei uns war es möglich dass wir beide dann erstmal zu Hause waren und haben die Zeiten unserer Tochter verbracht und wurde ja auch geraten gerade bei Pflegekinder.
00:33:48: Die ersten Tage ist sehr ruhig gestaltet und in der Kernfamilie bleibt bei uns fast so einfach.
00:33:57: Das wir drei Tage zu Hause waren und es war prinzipiell alles urschön, aber wir sind dann irgendwann in der Küche gestanden.
00:34:02: Mein Mann und ich und ich hab gesagt, ich sag's jetzt was ist?
00:34:05: Es is Urfahrt!
00:34:08: Weil die Kleine war sechs Monate und hat hauptsächlich geschlafen.
00:34:11: Und dann haben wir begonnen langsam rauszugehen und Lachen zu treffen wieder und auch sehr ruhig zugesteilten.
00:34:16: Aber trotzdem man muss halt ganz ehrlich sagen man stellt sich das Kinderkrieg auch sehr Romantisch vor, du liegst eigentlich gemeinsam im Bett und überall fliegen rosa Herzen herum.
00:34:25: Aber es ist halt ein Teil, was ja auch einfach nur herumliegt.
00:34:29: Genau aber die ersten Wochen sind eigentlich sehr gut verlaufen und sehr unproblematisch und das Eingrufen war dann eigentlich easy muss ich ganz ehrlich sagen.
00:34:43: Man ist halt unnervös Da fragt jeder Entscheidung und diskutiert alles fünfhundertmal durch.
00:34:50: Machen wir das jetzt so, machen wir das so?
00:34:51: Ist das glaube ich richtig?
00:34:52: Ist es genug Wasser in der Flasche fürs Milchpulver?
00:34:56: Und spürst du noch mal ist das warm genug?
00:34:59: oder zu heißt ja aber ich muss ganz ehrlich sagen Es war eigentlich eine sehr schöne und ruhige Zeit.
00:35:07: also es ist eigentlich alles sehr unproblematisch gegangen.
00:35:10: Ja
00:35:11: und beruflich war das dann auch eben.
00:35:13: ihr konntet euch da beide gut In der ersten Zeit rausgekommen, habt ihr vorher drüber geredet?
00:35:17: Gab es dann so was wie eine Karenz in dir gegangen seid oder jemand von euch gegangen ist?
00:35:21: Genau.
00:35:21: Also mein Mann ist in Karenz gegangen.
00:35:24: Ich wäre prinzipiell hätte auch gerne eine Auszeit genommen, also Karenz, da ich selbstständig war und gerade zu diesem Zeitpunkt aus fortzeitigstem Fotograf sehr viele regelmäßige ... Also Aufträge hatten wir jedes Monat passieren mussten.
00:35:38: Und ich wusste wenn ich die absage kommen die halt nie wieder hat mein Mann die volle Karrenz gemacht.
00:35:46: Und ich habe probiert, so viele Tage wie möglich mir freizuschaffen und hab zum Beispiel dann jeden Freitag einfach bei zu Hause, dass mein Mann neben seiner Anstellung auch selbstständige Sachen macht sie weitermachen kann.
00:36:01: also wir haben probiert das so aufzudeilen.
00:36:04: was für meinen Mann muss schon sagen jeder der in Karrenze geht oder seine Auszeit nimmt es beruflich natürlich Da steckt man zurück und ist in den Einpusten da.
00:36:15: Und ich muss auch sagen, ich war jedes Mal froh, wenn die Karrenz vorbei war, weil es für mich ... Ich hab immer ein schlechtes Gewissen gehabt, Arbeiten zu geben.
00:36:24: Ja,
00:36:24: spannend.
00:36:25: Wir arbeiten halt beide gerne so gern wie wir Zeit mit unseren Kindern verbringen, aber wir sind halt auch beide ehrgeizig und arbeiten gerne und machen gerne das was wir machen.
00:36:34: Es ist natürlich dann für ihn etwas hart zur Hause zu sein und gleichzeitig... was für mich hart zu sehen, halt einfach so das für ihn hart ist und du hast dann auch ein schlechtes Gewissen wegzugehen.
00:36:45: Ja absolut!
00:36:47: Noch ganz gut bevor wir auf das weiter eingehen weil das natürlich ich glaube dass es etwas was da auch regelmäßig behandelt weil das wahrscheinlich eine der Hauptfragen ist die Du kriegst.
00:36:55: zum Thema Pflegekinder könnte ich mir vorstellen wie ist es mit der Geschichte mit dem die Kinder kommen?
00:37:01: Wie geht's damit um?
00:37:02: Wie gibt sie diesen Kontakt zu den Eltern?
00:37:09: Die Geburtseltern?
00:37:11: Ja, zu den biologischen Eltern.
00:37:14: Wie geht es damit um?
00:37:15: Also prinzipiell haben wir teilweise Kontakt mit den Eltern.
00:37:18: so viel kann ich sagen das funktioniert auch sehr gut.
00:37:22: Das ist natürlich auch ein Prozess und da muss man auch rein wachsen dass es auch von vielen eine Angst ist ertreffen was von mir auch weil natürlich Man weiß halt nicht, was passiert.
00:37:37: Man weiß nicht, wie diese Menschen sind.
00:37:38: Das sind halt andere Eltern und du hast ja auch uns bedarf den Kindern gegenüber.
00:37:42: Ich bin jetzt aber nach acht Jahren sehr froh, dass wir diese treffen haben weil die natürlich auch ... Weil Kinder halt einfach automatisch Fragen haben wo sie herkommen Und sie halt damit ein bisschen beantwortet sind und dadurch das wir zwei Männer sind kennen unsere Kinder teilweise ihre Mutter.
00:38:05: Also sozusagen, es gibt diese Mutterfigur die halt sehr groß ist in unserer Gesellschaft.
00:38:09: Und unsere ... also gerade die Eltern da war ich mal dabei im Kindergarten, die wurde halt einfach gefragt, hast du eigentlich auch eine Mama?
00:38:15: Und das Kind hat das gar nicht, dass er's fragig gestellt hat, hat sich gar nicht böse gemeint, sondern das sind halt einfach zwei Männer, das sie immer von Papi abgeholt werden und hat halt einfach gefragt weil... und meine ältere Tochter konnte halt dann einfach sagen Ja!
00:38:28: Also, weil natürlich egal ob du sie triffst oder nicht hast du eine.
00:38:32: aber Wenn du ein Bild dazu hast und treffen, dann ist das natürlich ganz anders zu beantworten als wenn es in der Terrie ist für eine vierjährige oder fünfjährige.
00:38:45: Ja, voll schön.
00:38:50: Würdest du jemandem empfehlen, der gerade überlegt ob er sich das zutrauen, ein Pflegekind zu nehmen?
00:38:57: Wir machen das auch oft.
00:38:58: Ich würde empfehle mit jemandem zu reden der schon drei Kinder hat.
00:39:04: Weil man kann sich beim Abend natürlich informieren und die informieren auch sehr gut, aber aus dem Alltag und aus die persönliche Geschichte von jemandem klärt sich noch einmal ganz anders auf.
00:39:17: Ja klar!
00:39:18: Cool!
00:39:19: Jetzt hast du schon erzählt dass dein Partner in Kerenz gegangen ist.
00:39:22: jetzt setzt ihr bei vielen heterosexuellen Paaren gibt es quasi die Default-Entstellung, das ist wie gesagt die Mama.
00:39:28: Die Mama Figur, die immer so in unserer Gesellschaft richtig groß ist und die habt ihr nicht per se?
00:39:37: Ist das jetzt leichter oder ist es anstrengender?
00:39:41: Naja für viele Männer ist es eine heterosexuelle Beziehung wahrscheinlich einfacher!
00:39:45: Und ich fand es immer eher als Vorteil, weil du musst dich halt hinsetzen und mehr oder weniger überall alles einmal durchdiskutieren.
00:39:52: Wie du die Aufteilung machen willst?
00:39:55: Wir haben heute das Thema und da anfingst dein Kinder fragt wir wollten doch niemanden in diese klassische Mutterrolle fällt.
00:40:02: Es war für uns beide eine Voraussetzung dass wir einfach alle fifty-fifty teilen bei der Clarenz wie gesagt nicht möglich in unserem Fall oder einfacher so zu machen, mit vielen Aspekten geruflich.
00:40:18: Und wir haben halt zeitlich das Abholen einfach fünfte-fünfte geteilt.
00:40:23: und das Gute ist unsere Interessen und unsere Fähigkeiten im Haushalt und des rechtlichen Lebens sind sehr unterschiedlich.
00:40:29: und mein Mann ist sehr gut darin Arztermine und Amtsachen und Formulare zu machen.
00:40:36: ich bin sehr gut... koche und aufgrund von meinem Büro halt und versorge den Haushalt mit einkaufen und planen Geburtstagsfeiern.
00:40:46: Also ja,
00:40:48: also voll stärken orientiert das zusammenleben eigentlich?
00:40:51: Ja ich mein dadurch dass wir uns das DS an geht sehr gut ergänzen hat sich das halt alles sehr gut ergeben.
00:40:57: auch es war jetzt wenig Streit es gab wenig Streiten Punkte.
00:41:00: wie er jetzt was macht muss ich ganz ehrlich sagen
00:41:03: Das heißt, ihr habt doch nicht so dieses ... also ist bei euch noch nicht draufgekommen.
00:41:06: Es ist jetzt nicht fair oder muss das immer wieder neu verhandeln?
00:41:09: Sondern es ist eigentlich irgendwie haben sich die Rollen eingegrooft und es ist für euch...
00:41:14: Ja ich meine es ist ein schon ein stetiges Evaluieren natürlich weil das Kochen hauptsächlich bei mir liegt.
00:41:23: aber wenn ich die Kinder abhole ich um sechs nach Hause komme mit dem Kindern und sie alle einen Hunger haben, dann ist es halt nicht möglich das noch einkaufen gehen und kochen.
00:41:32: Also unter der Woche ist das Ding... Ich wasche auch mal eine Wäsche oder hänge etwas auf oder bügel was eigentlich sein Bereich ist.
00:41:40: also wir haben ein Grundsystem sozusagen von der Aufteilung her und da gibt's aber noch außen oder jede Woche ist halt ein bisschen anders und dann sagt man halt ich habe dieser guten Stress.
00:41:52: könntest du einkaffen gehen?
00:41:53: Oder könntest Du das bitte übernehmen?
00:41:56: Ich glaube, dass es gut ist sich eben Dinge auszumachen und gleichzeitig flexibel zu bleiben.
00:42:05: Ja äh äh ja eilter kalter.
00:42:07: also das Leben wird gelebt und das kommt daher mit seinen Herausforderungen und die muss man gemeinsam meistern oder?
00:42:14: Ja das Leben und gerade das Familienleben ist halt einfach nicht planbar bis zum gewissen Krass!
00:42:18: Genau, absolut.
00:42:19: Aber passiert es euch trotzdem?
00:42:21: Es gibt bei euch klassische Muster, die ihr manchmal seht wo man irgendwie reinrutscht also vor allem auch in der Kerrenz, wo du gemerkt hast, da rutscht man in den klassischen Muster rein und gut hast jetzt Projektarbeit auch selbstständig bis das grundsätzlich nicht der Mann, der wahrscheinlich rausgegangen ist um acht und dann um ... einziger wieder nach Hause kommen ist.
00:42:41: Ja mit der Akkentasche
00:42:42: genau!
00:42:44: Also nur Zeitung lesen bis das Abendessen fertig ist.
00:42:47: Wir selbst sind in solchen Muster wenig reingerutscht, glaube ich.
00:42:56: Es ist eher die Außenperspektive, die manchmal solche Muster aufgelegt hat, dass es jetzt mittlerweile auch weniger... Ich fand es lustig.
00:43:04: Mir fällt eine Szene an, wo wir vom Spiel jetzt nach Hause gehen mit den Kindern und am Samstagvormittag wird zwei Männern mit zwei Kindern ... Zwei ältere Damen sind verbreitet gegangen und haben gesagt laut zueinander Mein Gott!
00:43:16: Am Sam am Wochenende lebt die Väter wie sie mit den Kinder unterwegs sind Und ich hab mir gedacht, naja, ich bin's der ganze Woche Aber das kannst du halt nicht wissen.
00:43:24: Ja also... Ich habe das lustigerweise bei meiner Mutter gemerkt Sie zum Beispiel am Anfang dadurch dass mein Mann in Karrenz war ihn fast so ein bisschen in diese klarschliche Frauenrolle reingebringt hat.
00:43:38: Und auch zu mir oft gesagt hat, ich weiß nicht wie der genauer war, aber vom Sinn her, wenn sie mich angerufen haben und ich hab gesagt, ich bin mit den Kindern gerade am Spielplatz, am Dienstagnachmittag hat sie gesagt, baby sitz du die Kinder heute auf die Ort?
00:43:53: Und ich hab dann irgendwann gesagt, Baby sitze meine Kinder nicht!
00:43:56: Ich sind halt einfach meine Kinder.
00:43:58: Ich bin im Spülplatz mit denen.
00:44:02: Das ist mal etwas schwierig... Teilweise.
00:44:05: Aber was Kindergarten und Schule und solche Dinge angeht, sind wir eigentlich gleich wahrgenommen und werden nicht in diese Rollen reingebrängt.
00:44:17: Ganz spannend ist aber das eigentlich das System teilweise dafür ausgelegt ist?
00:44:22: Weil zum Beispiel im Kindergaten gibt es einen Verteiler für E-Mails und Telefonate und ich schaffe es nicht mit diesem Verteilern zu kommen weil ProFamilie eine Person vorgesehen ist und die Mutter Und durch Zufall ist es halt mein Mann, weil der aber wahrscheinlich zweimal zu viel angerufen hat.
00:44:36: Oder mehr angerufen hatte wie ich und solche Dinge verstehe ich einfach nicht.
00:44:40: Weil ich meine das ist ja niemals Verteiler ob da zweihundert oder fünfhundert Progessen brennen sind.
00:44:43: Das ist wirklich wurscht!
00:44:44: Ja, das stimmt.
00:44:45: Und auch dieses School-Fox wer hat Zugang bei ... Ich weiß nicht ob du das School-fox auch im Einsatz tust?
00:44:50: Ja, wir haben
00:44:51: WB.
00:44:53: Aber immer so ist jetzt ein Zugang den du dann irgendwo kriegst und denkst dir ja wie ja.
00:44:58: Es sollte normal sein dass eigentlich
00:45:01: Ja, das stimmt.
00:45:02: Es ist halt wahnsinnig unpaktisch, weil wir sehen gegenseitig viele Nachrichten in diesen Dingen.
00:45:06: Weil wenn es einer liest, ist es gelesen.
00:45:08: Ja genau, stimmt.
00:45:09: Stimmt auch!
00:45:10: Genau,
00:45:11: voll.
00:45:11: Und das ist halt total schwierig, ich kriege halt eine Benachrichtigung und dann im Reflex drückst du halt mal drauf, liest das kurz bist aber irgendwie einen Wegen an Wermin, drück's das weg und dann musst du dich ja auch daran erinnern dass du am Abend sagst Ich hab heute diese Nachricht gelieselt.
00:45:28: Stimt.
00:45:29: Das ist wirklich ... Ich hab Freunde von mir, die haben das zumindest so aufgeteilt.
00:45:33: Freizeitaktivitätengruppen sind der Mann drinnen, Schulaktivität ist die Frau drinnen.
00:45:39: Zumindest ... Also ich wurscht Partneraufteilung nach diesen Arten, weil die Freundin gesagt hat so, ich halte nicht noch eine Gruppe aus!
00:45:48: Ich musste irgendwo aussteigen.
00:45:50: Wie wir das alles kennen?
00:45:52: Ja was ich ganz vorsichtig finde bei uns wird automatisch werden in so WhatsApp-Gruppen von Eltern wären wir immer zu zweit hinzugefügt.
00:46:00: Bei vielen anderen ist es nur die Mutter.
00:46:03: und bei unseren Gruppen, wenn wir einen Geburtstagsgruppe oder für eine Party was auch schicken werden, dann haben wir alle Rennen, würde ich mir denken.
00:46:13: Also in der Umgebung von uns, die andere Eltern leben das Gefühl, dass man kann nie genauer reinschauen aber schon viele sehr gleichberechtigt.
00:46:23: also es ist auch wirklich bei vielen anderen eine Außenwahrnehmung
00:46:28: Das stimmt.
00:46:28: Wobei ich sagen muss, ich bin ja vor vielen Jahren jetzt aufs Land gezogen und kann wirklich sagen dass ich von den Männern teilweise die Telefonnummer gar nicht hätte also ich könnte sie gar nicht mehr
00:46:38: so viel besitzen.
00:46:41: Schade, schade
00:46:42: Langst kann ich mal vorstellen.
00:46:43: mit noch einmal das andere
00:46:47: aber wir haben schon recht gut geplaudert.
00:46:50: zum Abschluss vielleicht eine Frage was siehst du für euch als Familie, Pflegekindfamilie generell für Familien.
00:47:03: Was hat sich in den letzten Jahren verbessert und was siehst du wo noch immer Baustellen ist?
00:47:08: Beispiel eben dass immer eine Defaultperson eingeladen wird zu Gruppen oder hinzugefügt wird oder Ansprechpartners ist.
00:47:16: aber was siehst du da noch
00:47:20: Naja, in der großen Struktur.
00:47:22: Also in Wien sind wir was Kinderbetreuung angeht ja wirklich auf den Inseln der Glückseeligen.
00:47:27: aber wenn ich halt dann mit Freunden aus anderen Bundesländern spreche ist da noch sehr viel nach Hohlbedarf.
00:47:33: also ich finde es braucht einfach flächendeckend Kinderbetreuerungen ganz Österreich und nicht bis halb zwölf weil ich meine das ist halt einfach beruflich nicht umsetzbar selbst mit einem Halbtagjob und ich kenne auch Freunde.
00:47:46: als Oberösterreich zum Beispiel habe ich mich an einer Freundin geredet die auch sagt sie hat die Ältere vom Hort jetzt abgemeldet, weil sie ist Volksschullehrerin und verdient gar nicht so viel mehr.
00:47:54: Wenn sie den ganzen Tag arbeitet, kostet der Hort mehr wie das oder es hält sich fast die Waage bei zwei Kindern dann.
00:48:02: Das zahlt sich einfach nicht aus und ich finde sowas kann's halt einfach nichts sein.
00:48:06: Weil da geht ja um Pensionsverlust, da geht zum Selbsterfüllung.
00:48:09: also verstehe ich halt einfach nicht Und ich finde man sollte Männer generell und beim Thema Karrenz in die Pflicht nehmen.
00:48:22: Es gibt andere Länder, wo es da Lösungen gibt, die anscheinend auch funktionieren ohne dass die Welt untergeht.
00:48:30: und wahrscheinlich wenn Männer ein Querenz geben müssen und mehr Kindervertrauen übernehmen müssen wird es wahrscheinlich bessere Kindervertragen geben.
00:48:37: Absolut!
00:48:37: Das ist armen kann ich dazu noch sagen.
00:48:39: das sehe ich genauso weil es ist auch eines meiner Dinge wo ich immer sage erstes Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik einfach wahnsinnig wichtig, da eine Lösung zu haben und das nicht zu irgendein Rinn und immer in diesen privaten Bereich zu schieben.
00:48:52: Sondern auf gesellschaftlichen politischen Ebenen eine Rahmenbedingung zu schaffen.
00:48:56: Und ich bin auch absolut für verpflichtendes Querenzmodell für beide Elternteile und ich finde dass dieses Querenzen Modellwelt ... Das habt ihr ja genauso jetzt erlebt.
00:49:05: also eure Entscheidung war ja auch eine finanzielle Teilweise.
00:49:08: Ja
00:49:09: klar!
00:49:11: Ich finde was oft passiert ist... Der, der mehr verdient oder wie auch immer.
00:49:18: Weil das Kerrenzgeld ja nur an der Person für die Person ausgezahlt wird und dann den Gehalt gemessen mit von der Person, die in Kerrenzen geht.
00:49:25: Aber es ist ja eine Familie!
00:49:26: Es geht um eine Familie im Gehalt.
00:49:28: Und ich finde es können beide Gehälter hergenommen.
00:49:31: Das ist die Grundlage für das Kerinnenzgeld.
00:49:34: Nur so kannst du lösen dass beide auch fairerweise in die Kerrenze gehen und Kinderbetreuung übernehmen.
00:49:40: weil es ist absurd zu sagen na klar
00:49:43: geht
00:49:44: Du hast eh schon einen Verlust, weil du wirst nie auf das volle Gehalt ausgezahlt kriegen.
00:49:47: Hast ihr schon einen verlust?
00:49:48: Da müsstest natürlich nicht von dem Gehalt, wo du es eh schon mehr hast!
00:49:52: Ja ich verstehe zum Beispiel auch nicht warum das Pensionssplitting nicht passiert.
00:49:56: Ich versteh nicht warum dass das nicht automatisch passiert.
00:49:58: Also gibt's einfach keinen Grund...
00:50:01: Es gibt wirklich keinen Grund, dass es nicht automatische passiert.
00:50:03: Das stimmt absolut ja!
00:50:05: Ich verstehe nicht warum man das beantragen muss, sondern es müsste einfach passieren.
00:50:08: Ja, das stimmt.
00:50:10: Ja also da gibts noch viel zu tun.
00:50:13: Und ich verstehe auf einem persönlichen, viele Freundinnen von mir sind geruflich sehr erfolgreich.
00:50:18: Viele Frauen sind das und ich versteh jede Frau die sich denkt, warum soll ich Kinder bekommen?
00:50:23: Das kostet mich in meiner Karriere Jahre und Positionen- und Aufstiegsmöglichkeiten.
00:50:29: Das will ich eigentlich nicht aufköpnen.
00:50:31: Ja, ja, zwar ständig.
00:50:33: Ich meine es kann sein.
00:50:36: Absolut!
00:50:38: Letzte Frage – was würdest du denn Kevin vor den Kids
00:50:41: sagen?!
00:50:41: Freakness
00:50:44: Kevin!
00:50:47: Genießt die Sonntage, wo dir langweilig war.
00:50:52: Ja also ich glaub das und Kinder ist ein Thema dass man sich gut überlegen sollte aber gleichzeitig nicht zu viel zerdenken sollte.
00:51:08: wir haben sehr lange drüber nachgedacht und haben sehr oft aufgeschoben.
00:51:13: ein bisschen weil die berufliche Entscheidung, jetzt noch die große Reise vielleicht und vielleicht dieses Jahr noch nicht so richtig.
00:51:20: Und hundertprozentig passen tut es eh nie.
00:51:22: Also man sollte eine bewusste oder sollte bei vielen anderen auch keine bewussten Entscheidungen haben.
00:51:26: aber wenn's möglich ist, dann sollten wir drüber nachdenken, aber das ist nicht zu überdenken weil ich dein Leben verhindert mir so oder so und ein idealer Zeitpunkt gibt es eben nie.
00:51:39: Das sind doch sehr schöne... Worte zum Abschluss, die nehmen wir gerne.
00:51:44: Vielen Dank für deine Zeit!
00:51:45: Danke dass du dabei warst, danke das du so offen gesprochen hast und wir werden natürlich weiter verfolgen auf deinem Instagram-Profil &
00:51:53: Co.,
00:51:53: was du dafür tolle Rezepte und Familientipps und Pflegekinder-Tipps zu besten gibst und auch vielen Nachkochen.
00:52:01: wie gesagt große Empfehlung, tolle Rezepte, toller Inhalt.
00:52:05: Danke für deinezeit!
00:52:07: Ja danke für das schöne Gespräch, ich habe mich sehr gefreut.
00:52:12: Wenn euch Vereinbarkeit nächst gefällt, dann teilt den Podcast gern mit Menschen die sich für echte Vereinbartheit interessieren.
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