#46 Männer in Karenz: Peter L. Eppinger über Väter, die es anders machen

Shownotes

Peter L. Eppinger war jahrelang Ö3-Moderator, dann Politiker an der Seite von Sebastian Kurz, heute Kommunikationscoach und Vater von zwei Söhnen. Vater wurde er mit 42. Einer der wenigen Männer, der offen darüber spricht, was gleichberechtigte Elternschaft im Alltag wirklich bedeutet.

Wir sprechen darüber, wie er seinen damaligen Chef angerufen hat, um ihm mitzuteilen, dass er in Karenz geht. Sein Chef war zu dem Zeitpunkt Bundeskanzler. Außerdem: warum Männer oft auf den perfekten Moment warten und ihn dabei verpassen, wie er und seine Frau die Nächte aufteilen, und was er als Zivildiener im Altersheim gelernt hat, das ihn bis heute begleitet.

Peter L. Eppinger auf LinkedIn

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00:00:01: Heute zu Gast ist Peter L. Eppinger, ehemaliger Ödreimoderator, Ex-Politiker mittlerweile Kommunikationscoach und noch dazu Vater von zwei Kindern – einer der wenigen Männer in Österreich die offen darüber sprechen was es heißt als Vater in Grenz zu sein!

00:00:17: Willkommen bei Vereinbarkeit Next dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere Kinder um berufliche Verantwortung zusammengehen.

00:00:25: Wir sind Ines und Susi, zwei Gründerinnen, zwei Geschäftsführerinnen.

00:00:29: Zwei Mütter, zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven.

00:00:33: Ich lebe in einer Two-Career-Family

00:00:35: Und ich bin alleinerziehend.

00:00:38: Gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeit zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge

00:00:43: Ehrlich ungeschönt und ohne Filter

00:00:46: Und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch fehlen.

00:00:50: Schöner Sie der Basis.

00:00:53: Hallo Ines!

00:00:54: Hi Susi

00:00:57: Guten Morgen!

00:00:58: Wir haben einen Vater wieder zu Gast, einem Mann.

00:01:03: Ich freue mich auf ihn.

00:01:04: ein toller Mann.

00:01:06: Er hat sich ja spontan kennengelernt.

00:01:11: Du kennst ihn schon sehr lange und wir waren im BTM-Event diese Woche.

00:01:23: Es war total ein tolles Event.

00:01:26: für alle, die es nicht kennen.

00:01:28: Btm-Event ist ein Event von Martin Kaswurm und Florian Gschwandner, der auch einen tollen Podcast hat und findet einmal im Jahr in Wien statt.

00:01:39: Und dort haben wir auch ...

00:01:40: Und Martin war auch Gast bei uns schon?

00:01:43: Martin war ja auch schon Gast bei us, Volker verlinken wir sehr gerne in den Shownots Und er hat mit uns schon über Vaterschaft und Elternschaft gesprochen.

00:01:52: Heute wird das Peter machen, ich freue mich

00:01:55: richtig

00:01:56: drauf!

00:01:57: Aber bevor es losgeht... Liebe Susi, starten wir mit unserer Vereinbarkeit.

00:02:02: Ping Pong?

00:02:04: Wie geht's dir?

00:02:05: Wie war deine Woche?

00:02:06: Was war vereinbar, was war nicht vereinbar?

00:02:09: Für mich ist diese Podcast immer wieder so eine Sache, wo ich mir denk wahnsinnig

00:02:13: vieles hinkriegen.

00:02:15: Stimmt

00:02:17: I feel you.

00:02:19: Wo, wo?

00:02:21: ja ich weiß nicht das.

00:02:22: dann so dieses Side-Project dass an dem wir neben unseren ganzen anderen Dingen die wir zu tun haben dann doch immer so gut voran arbeiten.

00:02:33: und ich weiß für mich ist es auch wie.

00:02:35: wir planen ja immer welche Themen wir im Grundsatz hier ein Themenliste die versuchen wir abzuarbeiten.

00:02:39: wir haben Wunschgäste und für mich jetzt genau das was heute passiert mit Peter.

00:02:43: Einfach so schön, weil wir so spontan in eigentlich schon länger auf der Liste hatten.

00:02:48: Weil wir kennen uns aus dem Kindergarten ist für mich auch so ein Vereinbarkeitshack.

00:02:53: Make your friends with friends from your kids!

00:02:57: Dann ist es einfacher und mein jüngster Sohn und sein ältester Sohn sind gemeinsam mit den Kindergärten gegangen Und wir haben uns immer gut verstanden.

00:03:07: mittlerweile sind sie ja nicht mehr im Kindergaten aber Wir treffen den einfach und ich habe ihn schon so lange im Kopf, Peter.

00:03:15: Dadurch dass du neben mir gestanden bist war das so klar, Peter wir wollen dich ja eh schon solange einladen.

00:03:20: Seid auch einfach dabei und er spontan erklärt bin ich dabei und es ist für mich so schön wenn alles flutscht und sich so schön einfügt dann ist natürlich auch alles wunderbar vereinbar.

00:03:32: Auch wenn ich berichten muss, dass ich bis gestern bis um eine Uhr in der Früh gesessen bin gearbeitet habe heute dann ein bisschen länger geschlafen hab unter Sport damit auf der Strecke bleibt.

00:03:39: aber Ideas oder Ideas, es gibt diese Tage.

00:03:43: Wie kennen Sie?

00:03:43: Wie ist das bei dir?

00:03:45: Stimmt!

00:03:47: Bei mir kommt vor alles sage ich jetzt immer in den letzten Wochen... Es ist mal wieder so eine Woche die einfach nur drunter und drüber geht.

00:03:58: Es war schon wieder so einer Woche die drunter übergeht und ich freue mich richtig auf den Sommer weil da wird's meistens ein bisschen ruhiger und entspannter und mover und es läuft alles besser.

00:04:10: Aber ich habe diese Woche versucht, dass das Smoother läuft und wie Eingang schon erwähnt.

00:04:17: Wir haben uns ja getroffen in Wien.

00:04:20: Und wie unsere Hörerinnen und Hörern wissen – Ich lebe ja nicht in Wynn sondern ins Salzburg und wäre eigentlich….

00:04:28: hab alles so geplant gehabt, da sie war eigentlich am Vordergrund Amsterdam beruflich.

00:04:34: Hab schon mal einen Fluggebuch gehabt, dass ich von Amsterdam nach Wien fliege und wusste somit, ich werde nicht zu Hause sein am Tag davor.

00:04:44: Und wollte dann so planen, dass sich quasi bei dem PTM-Event die Afterparty nicht mehr mitnehmen hat mir kein Hotel gebucht und wollte einfach mit dem Zug dann am Abend heim.

00:04:56: Wohl gemerkt, ich wäre ja von Amsterdam gekommen und war dort schon ein paar Tage vorher gewesen.

00:05:00: Das war ja OMR letzte Woche.

00:05:02: also ich war jetzt viel nicht zuhause.

00:05:04: Hab das aus seinem Kopf geplant gehabt und Amsterdam wurde dann abgesagt.

00:05:08: Ich hab dann gedacht, okay, gut passt.

00:05:10: Mach ich Train in, Train out!

00:05:12: Also ich bin ganz in der Früh um sechs im Zug gesessen, um pünktlich um neun in Wien zu sein ist ja nur eine Anfahrt von drei Stunden und wäre auch eine Heimfahrt vor drei Stunden gewesen.

00:05:25: Nichtsdestotrotz habe ich mir noch gedacht, das die letzte Keynote lasse sich aus leider... Sie war anscheinend sehr, sehr gut, lasst das Abend-Event aus Es pünktlich rechtzeitig, dass ich meine Kinder noch sehe bevor sie schlafen gehen um zwanzig Uhr.

00:05:43: Also es wäre sich alles super smooth ausgegangen.

00:05:46: Ich bin mit dem Taxi vom Event zum Bahnhof.

00:05:52: Bin gehetzt zum Bahnsteig, bin in den Zug reingesprungen und habe einen Platz bekommen.

00:05:57: das war ein Tag von Feiertag hab dann Gott sei Dank noch einen super tollen Platz bekommen.

00:06:03: Ich bin da drinnen gesessen, hab mit dir noch geschrieben.

00:06:05: Hab mich meinen Kollegen noch telefoniert und mich abgedatet.

00:06:09: Alles gedacht.

00:06:10: Und beim Rausschauen, mein Fenster immer lacht so cool!

00:06:12: Da ist ein schöner Berger.

00:06:14: Ist immer noch nie so aufgefallen, dass die das so sind und toll sind.

00:06:17: Bin weitergefahren, hab nur mein Mann geschrieben.

00:06:19: So voll cool kannst du Jungs sagen?

00:06:22: Also ja sie freuen sich riesig.

00:06:24: Passt.

00:06:26: Irgendwann habe ich mir gedacht

00:06:28: komisch...

00:06:30: Die Zwischenstopps stehen nicht.

00:06:32: Es steht nicht auf dem Bildschirm, der da ja immer dann so hängt.

00:06:36: Wo sind meine Zwischenstopps?

00:06:38: Wo ist mein Halt?

00:06:39: Der steht nicht da!

00:06:40: Er steht nicht dabei, wenn ich ankomme und meinen Halt steht nicht davor.

00:06:43: Und dann fragt er diesen Zugbegleiter, dass man doch zu einem, wie du es gar nicht wissst und ich schieb mich jetzt in diesem vollen Zug zu fragen.

00:06:48: Dann habe ich mir gesagt, Entschuldigung, der fährt schon nach Salzburg, der Zug.

00:06:52: Also nein wir fahren nach Villach.

00:06:56: Das ist ungefähr die komplett andere Richtung in Österreich.

00:07:03: Ich muss nach Salzburg.

00:07:05: Wie kann ich aussteigen, wo kann ich umstellen?

00:07:08: Sie müssen zurück nach Wien.

00:07:09: Das Einfachste ist wieder umsteigen und aussteigern.

00:07:12: Ich bin gemerkt schon fast zwei Stunden gefahren.

00:07:16: Sie müssen zurück nach Wien und können dann wieder umsteigen.

00:07:18: Und irgendwie war dann so, ich bin um Mitternacht in Salzburg wenn überhaupt... ...und da muss schon alles gut gehen, dass sich die Züge erwischen.

00:07:24: Dann hat man den nächsten Zug begleitet.

00:07:26: Da habe ich gesagt, nein, das glaube ich nicht.

00:07:27: Das geht sicher anders an.

00:07:28: Ich hab parallel recherchiert und Chatchapity und überhaupt es kann immer raus.

00:07:33: Egal wie ich tue und mache vor Mitternach bin ich nicht in Salzburger.

00:07:36: Also wohl gemerkt!

00:07:37: Ich wäre eigentlich um neunzehntreißig in Salzberg gewesen.

00:07:42: Ja, dann einmal kurz zum Verdauen, dass mir so was passiert.

00:07:45: Dass ich in einen falschen Zug einsteige und schlussendlich... Ich war dann um eine Uhr zu Hause, konnte nicht mit meinem Auto heimfahren das bei einem Bahnhof gestanden ist weil der Zug den ich erwischt habe nicht zu diesem Bahnhof gefahren ist.

00:08:01: wo ich hin musste bin da mit dem Taxi noch nachhause im nächsten Tag mein Auto geholt.

00:08:05: also alles gut.

00:08:06: aber ich war um einer Uhr in der Nacht Zuhause für das sich ein Event früher verlassen habe, das total toll war.

00:08:13: Für dass ich eine Abendveranstaltung ausgelassen hab die total lustig war auf laut Instagram LinkedIn und sonstige WhatsApp-Nachrichten für das sich meine Kinder trotzdem nicht gesehen haben.

00:08:24: aber Ich bin mal acht Stunden durch Österreich mit dem Zug gefahren Und weiß jetzt wie man von Wien nach Salzburg über Villach fahren kann.

00:08:35: Also es ist super!

00:08:36: Sie

00:08:36: hat einmal so der Zugbegleiter vom nächsten Zug hößt dann noch mehr.

00:08:41: Jetzt check ich es erst, das Ticket.

00:08:42: Sind Kommen Sie von Wien und wollen nach Salzburg?

00:08:45: Wirklich!

00:08:47: Wir haben uns köstlich alle amüsiert.

00:08:49: Also ich bin sich ja am längsten in dem Zug gesessen, weil alle anderen die dort gearbeitet haben, sind zwischendurch mehr ausgestiegen und haben ihre Schicht gewechselt.

00:08:56: Und ja also... Ich war innes fährt acht Stunden mit dem Zug, als ich dort Abend gegessen habe.

00:09:03: Das war total nettflussendlich und ich war dann alleine im Abteil.

00:09:07: Es war produktiv, ich hab Gott sei Dank meinen Notebook mit gehabt.

00:09:10: Mein Kind leider nicht, aber mein Notebook und hab meine ganzen Mails gemacht, hab gearbeitet.

00:09:14: Eigentlich war's dann schlussendlich ganz gemütlich bis sie spät mit heimkommen.

00:09:19: Und ja... Dann ist mir noch passiert, dass sich ... Sexvereinbarkeit und so, also das eine ist Verlast!

00:09:30: Man muss einfach sein, dass mein Learning ist.

00:09:32: Das nächste Mal als Abentevent mitnehmen die Kinder müssen sowas auch nicht sehen.

00:09:36: Falsch geplant.

00:09:37: Mein schlechtes Gewissen war eigentlich der Auslöser, dass das alles passiert ist.

00:09:42: ich gehetzt bin und wahrscheinlich wenn ihr das Neck macht hättet die einen super tollen Orden gehabt.

00:09:47: War erst um einsam gekommen oder erst am nächsten Tag?

00:09:49: Und es war auch egal gewesen was mir dann anupassiert ist.

00:09:52: Ich habe da noch eben durch OMR.

00:09:53: wie gesagt das war alles super viel los.

00:09:55: Der kleine wird am Wochenende vier.

00:09:58: wir haben Kindergeburtstagsparty heute Und ich habe alles auf Amazon bestellt, die ganze Deko.

00:10:04: Ich hab wieder eine Dino-Party.

00:10:05: Hab die ganze Deco bestellt und alles.

00:10:07: Und hab dann extra noch geschaut okay one day delivery.

00:10:09: was geht sich alles aus?

00:10:10: Man kann ja oben einstellen prime.

00:10:12: Alles super geplant wäre alles gestern angekommen aber amazon hat anscheinend nicht gecheckt dass wir in österreich einen feiertag haben und am feiertage die sachen nicht ausgeliefert werden.

00:10:25: Warte mal was nicht angekommen ist Die pinjata Die ganze Deco.

00:10:32: Nichts ist angekommen, der Kleine freut sich riesig.

00:10:36: heute am Nachmittag kommen alle seine Freunde und Gott sei Dank läuft jetzt gerade während wir den Podcast aufnehmen mein Mann von A nach B mit einer Liste wo überall alles bekommt.

00:10:47: Dino Deco hat dir Dinos gibt mir Dinos!

00:10:51: Er hat gesagt ja da fahr ich einfach kurz zum Müller und dann gibts schon irgendwelche Luftballonzeige.

00:10:55: es dürfte ja nicht irgendein welche Luftballons sein weil Unser Kleiner hat einfach eine ausgeprägte Sturheit und er weiß genau was er will.

00:11:04: Also, er weiß einfach genau was es will und er wünscht sich einfach schon so lange einen Dino, einen Luftballon mit einem Dino drauf.

00:11:12: Und man denkt mal so wie das sein Herzenswunsch ist natürlich besorgen bei einer Luftballone mit Dino darauf nur weil ich das versammelt habe dass ich das rechtzeitig bestell selber schuld aber wie gesagt mein Mann läuft gerade von A nach B und rettet die Situation.

00:11:27: da merkt man wieder Wie wichtig, gleichberechtigt der Elternschaft ist.

00:11:32: Ich versammelt es und er rettet's.

00:11:35: Da sind wir wieder bei Fifty-Fifty-Pizzaschnitte.

00:11:37: Du brauchst grad ein bisschen mehr von ihm.

00:11:40: Ich

00:11:41: brauche gerade ein bissel mehr von ihn.

00:11:42: Ja, ich meine fairerweise muss man sagen... Er hätte das ja auch bestellen können früher vor mir!

00:11:48: Aber nein, es ist ganz klar.

00:11:49: Man sichere Sachen macht immer i. Und es war nicht einmal die Frage wer was bestellt, sondern es ist immer ganz, ganz klar Es war nur heute die Frage oder gestern so die Frage Wer rettet es jetzt und wer hat die Zeit zum retten?

00:12:00: Und wie lösen wir das?

00:12:02: Solche Männer brauchen das Land Österreich, Deutschland.

00:12:07: Wir brauchen Männer, die einfach gleichberechtigt mitmachen und nicht nur mitmachen, gleichbereichtig machen.

00:12:16: Deswegen freuen wir uns umso mehr auf unseren heutigen Gastfälte.

00:12:19: Genau, der kommt gleich rein und wir werden

00:12:22: ihn noch vorstellen!

00:12:36: Er hat Österreich geweckt, Menschen in die Arbeit und wieder nach Hause begleitet und viel in die Zukunft geschaut an der Seite von Gerda Rogers.

00:12:44: Jahrelang als einer der bekanntesten Moderatoren bei Ö-Trei.

00:12:47: dann hat er alles hingeschmissen für die Politik für Sebastian Kurz und dann nochmal neu angefangen als Coach für Kommunikation und Auftritt.

00:12:55: Peter L. Eppinger ist zweifacher Vater und einer der Sätze, die uns beim Recherchieren hängen geblieben sind.

00:13:01: er hat seinen damaligen Chef angerufen um zu sagen dass er drei Monate in Kerrenz geht.

00:13:06: sein damaliger Chef war der Bundeskanzler.

00:13:09: heute sprechen wir mit Peter darüber was Männer in der Familie leisten was sie verpassen wie Vereinbarkeit bei ihm konkret aussieht hinter den Kulissen Zuhause In der Partnerschaft.

00:13:20: Hallo Peter

00:13:24: So schön, dass du heute bei uns bist.

00:13:26: Das hätte ich auch schon gesehen.

00:13:27: Ich freue mich sehr auf euch!

00:13:31: Du hast ja immer den berühmten Einstieg mit alle Fragen, die ich vorfüge, steht das L?

00:13:34: Ich glaube, wir bringen es auch Peter L. Eppinger

00:13:39: unter uns.

00:13:39: Wisst ihr's oder nicht?

00:13:41: Weil es ist immer lustig.

00:13:43: Ich weiß es, ich weiß

00:13:44: es.

00:13:44: Okay, dann spielen was mit Ihnen, weil Susanne kenne ich aus dem Kindergarten also nicht persönlich sondern von unseren Kindern.

00:13:50: Ihnen ist die erste Association Ist immer falsch.

00:13:54: Der erste Name, der dir fürs L einfällt ist welcher?

00:13:58: Ludwig.

00:13:59: Richtig!

00:13:59: Der kommt immer.

00:14:01: Ist es der zweite oder dritte Name nur kürzer?

00:14:05: Louis.

00:14:06: Dann ist das der Dritte.

00:14:08: Lawrence.

00:14:13: Meistens

00:14:17: kommt's ja oft Leopold.

00:14:19: ich heiß Leo.

00:14:20: Mein Vater hat mir diese drei Buchstaben mitgegeben.

00:14:23: Ja, sehr schön!

00:14:25: Das heißt wir können das endlich jetzt klären.

00:14:27: wofür das L steht im Peter-L-Applinge?

00:14:30: Warum hast du dich entschieden dass du das so als Unterscheidungsmerkmal verwendest?

00:14:37: Also eine sehr schöne Frage und es gibt eine sehr gute Geschichte dazu.

00:14:42: Ich war elf oder zwölf also ich meine Eltern getrennt haben Und ich hab noch was gesucht, wo ich meinen Vater immer bei mir tragen konnte.

00:14:52: Also richtig auch optisch und nachdem mein Papa auch Leo heißt, die mein zweiter Name Leo ist war ich sogar der Peter-Leo-Eppinger.

00:15:00: eine Zeit lang so habe ich mich genannt und auch so unterschrieben.

00:15:04: Wobei man nachbedacht und keine Ahnung wo ich als elf oder zwölf Jahre unterschreiben habe aber ... Ich habe dann begonnen, das Eli meinen Namen zu führen und hab dann immer so den Papa bei mir getragen.

00:15:18: Und als ich dann zwanzig beim Radio war gab es tatsächlich Diskussionen von sehr bekannten Ö-Drei-Moderaturen die mich ankündigten auf Sendung und gesagt haben dieses El muss das wirklich sein?

00:15:30: Wofür soll denn das Peter Edel Eppinger?

00:15:32: Das war ja überhaupt nicht geläufig damals und haben immer Peter Eppinger gesagt.

00:15:36: Und ich habe gesagt, ich bin nicht der Peter Ebbinger!

00:15:38: Ich bin der Peter L.

00:15:39: Ebbingern!".

00:15:40: So ist eine Marke daraus geworden und auch etwas was sehr schnell wiedererkennungswert hat.

00:15:44: Ja absolut, das stimmt und funktioniert.

00:15:47: Das kennt man so und du hast dein Vater jetzt erwähnt und ich glaube wir steigen einfach gleich ein in die Fragen, die wir an dich.

00:15:56: Wie ich weiß, ist dein Vater so ein Nachkriegs-Generation?

00:15:59: Hat viel gearbeitet.

00:16:00: Die Mutter war mit den Kindern zu Hause und bei dir ist das jetzt anders!

00:16:05: Was machst du als Vater jetzt anders im Vergleich um?

00:16:07: was machst du vielleicht sogar gleich?

00:16:11: Ich habe von meinem Vater bestimmt gelernt dass fleißig sein auch mit Arbeit zu tun hat und mit viel unterwegs sein und vielen der Firma sein.

00:16:24: Fleißig sein kann für mich aber auch bedeuten, wenn man an einem anderen Ort nämlich zu Hause oder bei den Kindern, wo immer diese Orte ist.

00:16:33: Viel Macht und viel Tut!

00:16:35: Und es hat sehr lange gedauert – ich war zweiundvierzig als ich zum ersten Mal Papa geworden bin weil ich eben nicht wusste ob ich das da blaß.

00:16:45: Ob ich das schaff?

00:16:47: Ich wollte immer ein Papa sein der da ist Mit dem Wissen, dass es natürlich auch möglich sein muss, dass man da ist.

00:16:58: Weil man hat ja Verpflichtungen oder Wünsche und Vorstellungen ... Und das gelingt sicher nicht jedem und nicht jeder kann sich das so einteilen wie ich das möchte oder wie ich gerne lebe.

00:17:10: Es war mir mit über vierzig möglich, dass ich das so gestalte wie ich möchte.

00:17:15: also habe ich zugegriffen jetzt blöd.

00:17:19: Also hab ich beschlossen, jetzt wäre schön wenn ich Vater werde

00:17:24: Ja, und deine Frau hat mitgemacht offensichtlich.

00:17:28: Offensichtlich?

00:17:28: Es hat zweimal ganz gut funktioniert!

00:17:31: Sehr gut.

00:17:32: aber habt ihr das jetzt gesagt?

00:17:35: es war eine Überlegung.

00:17:36: schaffst du das weil du natürlich auch präsent sein willst ein präsenter Vater sein willst?

00:17:41: hast du dann vorher auch?

00:17:44: gab's bei euch vorher das Gespräch wie er diese Kehrarbeit aufteilt und wenn ja wie lange vorher?

00:17:50: oder habt sie denn erst geschaut wie es ist und dann entschieden?

00:17:53: Ich habe lange über diese Frage nachgedacht und über Gespräche, ob oder wie Sie sie geführt haben.

00:17:59: Ich glaube wir haben sie immer wieder mal geführt aber nie so dass man zusammengesetzt hätte und gesagt haben so wie machen wir das jetzt?

00:18:05: Sondern wir haben beide glaube ich gespürt.

00:18:07: Nina also auch ich.

00:18:09: Jetzt passt!

00:18:11: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

00:18:12: Und die Nina hat ein sehr gutes Händchen für Timing in meinem Leben immer wieder gehabt weil sie schon noch eine war die mich immer wieder gestubst hat zu etwas.

00:18:22: Also, ich kann mich gut daran erinnern.

00:18:23: Als Nena dann zu mir gezogen ist anfangs in einer sehr jungen Beziehung standen wir beide mal hinter Küche und sie hat zu mir gesagt, wann glaubst du?

00:18:31: Wäre jetzt der richtige Moment, dass sich meinem Freund sagt, das ich gern mit ihm zusammenziehen wollen würde.

00:18:39: Sie hatte es sehr vorsichtig gesagt aber sie hat genau gewusst wie sie mich nimmt quasi.

00:18:45: Und wenn die Nener nicht immer wieder mal solche Sachen direkt und sehr vorsichtig angesprochen hätte werden ein paar Dinge nicht geschehen.

00:18:54: Ich glaube auch nicht die Kinder und eine große Erkenntnis in meinem Leben ist, dass man sich auch ich möchte sagen zu tot fürchten kann vor etwas.

00:19:06: aber wenn wir Männer warten ja ganz oft auf den richtigen Moment im Leben wo alles passen muss wo alles andere vielleicht fertig sein muss die Karriere fertig sein muß man genügend am Konto haben muss Bestimmt es erreicht haben muss, dann erst geht das mit den Kindern.

00:19:23: Ich befürchte nur wenn zu viele Männer genau auf diesen einen Moment warten wo alles perfekt ist passiert's nie.

00:19:30: und Das war eine große Angst die auch hatte dass ich immer mal diesen moment verpasse Wo Kinder hätten möglich sein können Und zum glück habe ich dem moment erwischt.

00:19:45: Aber wie ist deine grundsätzliche Einstellung zur kehrarbeit?

00:19:47: also Wie ist sie?

00:19:51: Hast du das vorher schon, war dir das bewusst so in einerseits.

00:19:54: Du möchtest präsentter Vater sein aber anderes als was gehört alles dazu und nicht nur dieses?

00:19:58: okay wir haben das perfekte Setup mit finanziell abgesichert oder was auch immer um die Karriere passt sondern auch so... Die ehrliche Antwort ist wahrscheinlich eh die man kann sich nie darauf vorbereiten weil man nie weiß was da auf einen zukommt.

00:20:12: Ja,

00:20:13: also ich kann sich sehr viel vorstellen Den Moment sehr viele Jahre, weil ich als Spätvater geworden bin durch viele Freunde herunter und mich die mir erzählt haben was das alles heißt Papa sein.

00:20:23: Und die sind dann immer als erstes irgendwo aufgestanden und gingen nach Hause weil sie ja früh aufstehen müssen der Kinder wegen.

00:20:28: und ich habe gesagt Ja Alles Gute Auf Wiedersehen!

00:20:32: Ich hatte dann die schönsten Momente meinem Leben ihr werdet es verstehen und zugleich auch die anstrengendsten.

00:20:37: um halb vier in der Nacht also wenn so ein kleiner Typ schreit und du weißt aber nicht warum woher denn auch?

00:20:45: Können die das nicht gleich sagen, aber dieses kleine Baby beruhigt sich dann in deinen Armen und du bist zauhmüde und mörderisch fertig.

00:20:55: Du hast nicht viel geschlafen und eigentlich stehst doch gleich wieder auf!

00:20:58: Und dennoch ist es gleichzeitig der Glückeste Moment im Leben, da sieht ihr Dinge, auf die du dich vorbereiten kannst.

00:21:04: Du kannst immer wieder versuchen Lösungen zu finden – in Wirklichkeit ist es eher anders.

00:21:11: also jetzt auch unsere Kleinen sind drei und acht Erlebe ich immer wieder Momente, auf die ich nicht vorbereitet bin.

00:21:17: Weil wir dachten, oh, hatte ich gar nicht am Rad da!

00:21:20: Was mache ich denn jetzt?

00:21:21: Aber mir ist schon bewusst, dass das nicht nur Aufgabe von meiner Frau ist sondern auch zu meiner Aufgabe dazu gehört.

00:21:29: Also es ist nichts was wir um vielleicht ein bisschen auf die Kehrarbeit einzugehen und was du ansprichst zu sie Es liegt nicht auf einer Seite oder der anderen Seite Sondern das gehört uns beiden was wir hier tun.

00:21:43: also Die Kinder schlafen ganz viel, zum Beispiel bei mir.

00:21:46: Was wir beim zweiten Kind definitiv z.B.

00:21:49: anders gemacht haben ist... Wir schlaffen mehr auseinander!

00:21:53: Wir haben zwei Stockwohnungen und der eine schläft oben beim einen Kind und der andere schlägt unten mit dem anderen Kind.

00:21:58: In diesem Fall schlaft er in gleichem Bett wo ich bin weil wir auch draufgekommen sind dass der ruhiger schläft wenn nicht bei ihm schlaften.

00:22:06: Und meine Frau vielleicht, was heißt sie vielleicht?

00:22:10: Auch mehr Ruhe braucht manchmal und mehr Energie braucht.

00:22:14: Und ihr wisst selbst, wie wertvoll Schlaf ist?

00:22:17: Schlafenzug ist folter!

00:22:20: Insofern trauen wir uns getraut beim zweiten Kind das noch intensiver zu machen weil wir haben beide nichts davon wenn beide unausgeschlafen sind.

00:22:30: also machen wir das zum Beispiel anders.

00:22:36: Aber für unsere Zuhörer und Zuhöhrerinnen du warst zweimal in Karrenz Oder?

00:22:45: Ich war einmal in Karenz.

00:22:47: Du warst einmal in Karenz

00:22:48: und hatte dann das große Glück, dass ich einen Beruf hatte der sehr flexibel war was die Zeit betrifft und ich wirklich viel da bin und war.

00:22:57: Was bedeutet also wie ich feier ja alle Männer die in Karens gehen wie auch meinem Mann der ja zweimal fünfzehn Monate in Karrenz war.

00:23:06: Wie lange war es du in Karrents?

00:23:08: Das erste Mal waren's drei Monate.

00:23:10: damals war ich noch voll in der Politik drinnen.

00:23:14: Darauf kommen wir gleich zu sprechen, wie das Zuckengange

00:23:17: kam.

00:23:17: Was war ein schönes Gespräch?

00:23:19: Ja, ist glaube ich!

00:23:22: Aber wie... also du das erste Mal drei Monate und das zweite mal dann

00:23:26: gar

00:23:27: nicht.

00:23:28: Ich war bin immer sehr viel da.

00:23:30: Das heißt im Alltag zum Beispiel dass es der Regel ist, dass sich die Kinder in der Früh in Schul- und Kindergarten führen.

00:23:36: Das ist kein Einzelfall, das gehört so dazu.

00:23:40: Das lasse ich mir auch nicht nehmen.

00:23:42: Das ist eher die Ausnahme, dass ich das nicht tue.

00:23:45: Und ganz oft hole ich sie auch ab und jeden Tag gehe ich mit irgendeinem schlafen.

00:23:53: Und es ist auch ganz oft so, dass einer von uns am Abend laufen geht oder rausgeht und der andere macht beide.

00:23:59: Wie hat das deine beruflichen Entscheidungen beeinflusst?

00:24:04: Du bist jetzt Kommunikationscoach und coacht Leute für Auftritte Und wie du sagst, du hast natürlich jetzt eine ganz andere Flexibilität und kannst auch in dem Alltag deiner Zeit ganz anders einteilen.

00:24:17: Wie sehr haben die Kinder deine beruflichen Entscheidungen beeinflusst?

00:24:22: Sehr!

00:24:24: Weißt du bei den Kindern sind nur einmal klein.

00:24:28: Jobs gibt's mehrere.

00:24:30: Darauf setzt sich zu, wie das ist.

00:24:32: Also Herr Daroccio sagt es sieht ganz gut aus.

00:24:35: Also nachdem ich die Frau schon über dreißig Jahre kenne und sie ganz gut in schwarze trifft, hoffe ich auch dass die Pogonose diesmal nicht in die Hose geht.

00:24:44: Weißt du?

00:24:45: Ich habe ... der Martin Kahrswurm, der ja auch bei euch schon mal war hat neulich auf einem BTM-Event wo ich war in der Autocannter Brauerei mit dem Flug Schwanten auf der Bühne von Büchern und Stuhlern erzählt, wo Menschen am Ende ihres Lebens was sie bereuen Und wie alle können, diese Ratgeber und die Studierenden.

00:25:07: Da kommt dann immer raus.

00:25:09: auch hätte ich doch gern mehr Zeit mit den Kindern verbracht oder hätte ich gern gerne mehr das gemacht was mir wirklich bedeutet hätte.

00:25:15: Ich habe diese Studien- und Bücher als neunzehnjähriger inhaliert ohne dass sie sich gelesen haben.

00:25:22: Ich hab sie erlebt!

00:25:22: Ich war Zivildiener auf einer Betreuungsstation in Altersheim Das heißt, vor allem viele Damen auf der Zielgeraden ihres Lebens begleitet.

00:25:34: Das war ein Meister vieren Zimmer und habe ich viele Damen am Abend gewaschen, niedergelegt, zugedeckt und Händchen gehalten und vor allem viel zugehört.

00:25:44: Und keine einzige oder kein einziger hat damals gesagt man hätte ich nur gern mehr gearbeitet.

00:25:52: Ich wäre so gerne öfters der gewesen der noch mehr als letzter das Licht abgedreht hätte.

00:25:58: alle wirklich alle haben in dem Moment auch bedauert, dass selbst wenn noch wer da war von der Verwandtschaft, auch keiner mehr gekommen ist.

00:26:07: Sie zu besuchen.

00:26:08: Sie hätten alle gern mehr Zeit mit ihrer Familie gehabt, mit ihren Kindern gehabt.

00:26:12: Jetzt war diese Generation nicht immer in der Lage, mehr Zeit zu haben für ihre Kinder, aber es war sehr rasch für mich eine Adalamanlage darauf zu schauen, wenn's mir möglich ist wirklich mehr Zeit, mit meinen Kindern zu verbringen und das bringt ja nicht nur denen was sondern auch mir.

00:26:30: Ich bin, wenn mich wer fragt, Peter wie geht's dir?

00:26:33: Gibt es eine Antwort die standardisiert kommt?

00:26:36: und ich meine sie auch.

00:26:37: Ich bin glücklich und müde!

00:26:41: Und für beides sind die Kinder verantwortlich.

00:26:45: Ja, das stimmt.

00:26:47: Aber du hast

00:26:47: ja damals...

00:26:49: Sag du Linus,

00:26:50: ich wollte zu dem Gespräch zurückkommen dass wir kurz angeteasert haben mit einem damaligen Chef.

00:26:55: Mit dem Sebastian.

00:26:57: mit dem Sebastian, der ja zufällig ... Sebastian Kurz, der zufähig Bundeskanzler war.

00:27:03: In dem Moment als deine Frau dann schwanger war und du ihn angerufen hast und gesagt hast hey ich geh jetzt drei Monate in Karrenz!

00:27:12: Wie war das so?

00:27:13: Wie hat sie für die das angefühlt?

00:27:15: Und wie für ihn?

00:27:16: was hat er

00:27:17: gesagt?!

00:27:18: Es war ein kurzes Gespräch.

00:27:23: Das war es war leicht anders.

00:27:25: also Mein Sohn ist zwei siebzehnt auf die Welt gekommen und zwei sieben bin ich in der Politik eingestiegen.

00:27:32: Und mein Einstieg war schon spannend, weil der... Ich habe meinen frisch gebauten Sohn auf Händen gehalten und wir haben fern geschaut, Nina und ich.

00:27:42: Das war die Pressekonferenz wo Sebastian kurz erklärt hat also übernimmt jetzt die Volkspartei zu folgenden Bedingungen.

00:27:48: Und ich hatte ein paar Tage zuvor schon mal ein Gespräch mit ihm, wo er mir erzählt hat das eine Idee hätte für mich.

00:27:55: Gespräch damals erzählt sie super und toll.

00:27:57: Ich wollte immer die Politik, aber ich werd grad Vater.

00:28:00: Das geht

00:28:02: mir ein bisschen zu

00:28:03: schnell.".

00:28:04: Und er hat gesagt Ja ja, warte mal ab, das muss eh nicht gleich passieren so in der Richtung.

00:28:10: Und wenige Tage später schauen wir also diese Pressekonferenz wo Sebastian Kurz sagt So jetzt zählt's!

00:28:15: Und ich hab den Kleidern am Arm und trebe mich um zu meiner Frau... ...und sie merkt, ich wär da bissl' angespannter und denk ma, huuh!

00:28:23: Jetzt muß ich mich dann entscheiden.

00:28:25: Ja, Peter.

00:28:26: Der wird ja nicht gleich dich anrufen.

00:28:28: Ich habe es schon später auch da angerufen und dann gesagt was ist bis dabei?

00:28:33: Ich sagte klar bin ich dabei!

00:28:34: Selbstverständlich.

00:28:35: Deswegen hab' ich mich auch nie bei Ö-Drei verabschiedet.

00:28:37: Mich hat meine letzte Sendung gemacht ohne zu wissen dass das meine letzte sendung war weil's so schnell gegangen ist.

00:28:43: Insofern sollte er jetzt da sein der mir zugehört hat.

00:28:45: vielen Dank fürs Zuhören.

00:28:47: Ich darf das danke euch nachholen.

00:28:49: Und dann habe ich... Da war der kleine ein Jahr ... bin ich zu Sebastian gegangen.

00:28:55: Ich weiß noch genau, wo das war und wo er gestanden ist in diesem riesengroßen, holzgedäfelten Zimmer hinter dem großen Tisch.

00:29:01: Und es war so einer dieser Termine zwischen zwei Pressekonferenzen einem Ministerrat und einem wichtigen Termin.

00:29:07: keine Ahnung.

00:29:08: Aber die habe ich ihm gesagt, du Sebastian, ich gehe jetzt in Karrens.

00:29:11: Ich bin das dann drei Mal oder der Weg?

00:29:14: Der hat mich angeschaut und sagt gut ja wenn du das für wichtiger achtest, dann machst du das.

00:29:19: Das war besprochen!

00:29:20: Wow

00:29:21: Ja, aber nichts anderes habe ich mir erwartet.

00:29:27: Wir haben immer ein sehr amikales und offenes Verhältnis gehabt und wenn man noch dazu bei der Partei ist oder eine Interessensvertretung die die Familie hoch hält dann kannst du eigentlich nur diese Antwort geben.

00:29:39: Alles andere wäre unglaubwürdig.

00:29:43: Wie haben andere Väter in deinem Unfall zu reagiert?

00:29:48: ist jetzt nicht die Regel noch leider, dass Männer so können gehen.

00:29:52: Aber was siehst du da?

00:29:54: Edis, du hast etwas sehr Spannendes gesagt vorher.

00:29:55: Du hast gesagt, du feierst jeden Mann der das tut.

00:29:58: Ja!

00:30:00: Weil

00:30:01: selten es

00:30:02: ist

00:30:02: und weil es für uns schon so wichtig ist... Ja,

00:30:05: das verstehe ich.

00:30:07: ...weils selten passiert.

00:30:10: Und weil ich weiß, was es auch bedeutet für den Mann und für die Gespräche, die darauf folgen.

00:30:17: Ich hab dazu ein bisschen gespalten, dass Verhältnis ist.

00:30:19: Ich find's super, wenn wir diese Beispiele zeigen und feiern.

00:30:23: Und gleichzeitig ... Warum feiern die nicht Frauen, die das regelmäßig machen?

00:30:28: Die feier ich auch!

00:30:29: Sehr gut!

00:30:30: Die feiere ich auch.

00:30:32: Na, die feiert ich auch aber es ist tatsächlich so, dass sie selbstverständlich isst.

00:30:36: Genau.

00:30:36: Ich feiere vor allem ... Weißt du was ich feiere?

00:30:39: Ich feäre die Frauen... ...die die Männer in Querenz gehen erlassen.

00:30:44: Ich feiere Frauen, weil ich auch weiß was das bedeutet für eine Mutter nicht diejenige zu sein.

00:30:51: Die jeden Tag dann zu Hause ist beim Kind, weil er es auch mit der Frau macht.

00:30:56: Das macht schon etwas mit der Gesellschaft und mit einer Frau, die dann also eigentlich feiere ich dich UND deine Frau!

00:31:02: Nicht nur Dich sondern auch Deine Frau.

00:31:04: Die dann sagt okay ich nehme mich aus dieser Mutterrolle zurück weiß ich bin jetzt nicht der Dreh- und Angelpunkt in diesen Monaten.

00:31:16: Und insgesamt fürs Kind, weil ich denke schon, dass viele Frauen das gar nicht zulassen wollen ... Also auch was das bedeutet?

00:31:27: Dass sie dann einen Schritt zurücktreten und dem Mann so die ganze Unteranführungszeichenkontrolle über das Familienleben und über die Kinder geben.

00:31:38: Das bedeutet nämlich schon etwas.

00:31:41: Ich weiß noch bei mir, ich bin im Auto gesessen an dem Tag als wir quasi den großen Wechsel gemacht haben nach dem Mutterschutz und ich ins Büro zurück bin.

00:31:50: Vollzeit!

00:31:51: Und ich bin drinnen überströmt in die Arbeit gefahren mit einem schlechten Gewissen weil das natürlich ist es da.

00:31:59: Aber gleichzeitig wusste mein Mann ja der rockt es voll aber trotzdem bin ich nicht da und ich überlasse das was ganz viele andere Frauen jetzt selber machen meine Mann Und deswegen können immer zwei dazu und ich freue eigentlich alle Paare, die gleichberechtigt in diese Elternschaft reingehen.

00:32:17: Und ich würde mir wünschen dass das viel mehr passiert in Zukunft.

00:32:20: Deswegen machen wir ja auch den Podcast.

00:32:22: aber ich weiß auch, dass es nicht immer selbstverständlich ist und dass viele Frauen noch gar nicht die Gelegenheit haben weil viele Männer das nicht machen.

00:32:30: Deswegen habe ich zu dir gesagt Ich feiere dich Aber eigentlich meine ich feiere euch

00:32:34: Seine sehr schöne Geschichte die du gerade erzählt hast oder ich überleg grad, wie das bei uns war.

00:32:38: Oder auch bei anderen, dass dann natürlich auch mit der Beginn ihre Kinder zu vermissen hat.

00:32:43: natürlich was und wie du richtig her sagst, hat es natürlich auch etwas mit Verantwortung abgeben.

00:32:49: Bei mir entstehen ganz viele Geschichten im Kopf.

00:32:53: Eine ist die, dass wieder eine kleine auf der Welt ist... Wir haben so ein Familienzimmer gehabt im Spital und er war gerade gefühlt, aber Stunden da ... Und die Nina ist kurz rausgegangen an auf die Toilette Und ich habe mir gedacht, hoffentlich kommt es bald wieder.

00:33:10: Hoffentlich ist die Beide wieder.

00:33:11: Was mache ich, wenn der schreibt?

00:33:13: Also nix, mal versuchen zu beruhigen.

00:33:16: Fertig macht sie ja genauso.

00:33:18: Aber natürlich können das... also natürlich nicht.

00:33:21: Frauen haben ein anderes Gespür und auch Verhältnis mit ihren Kindern.

00:33:25: Da bauen wir nicht drüber reden, is so!

00:33:28: Ja, gerade am Anfang.

00:33:30: Aber auch nur am Anfang war es einfach neun Monate in unserem Bauch war aber alles andere ist gelernt.

00:33:36: also das ist glaube ich nur was man am Anfang glaubt und was Männer glauben dass Frauen haben und was Frauen glauben dass Frau haben.

00:33:43: und

00:33:44: weil wir so einfach traditionellisiert worden sind und wenn wir das einfach so als Muster in uns tragen aber in Wahrheit stimmt's nicht wer was würden alle Adoptiv Eltern machen die ich auch feiere.

00:33:54: Die haben das ja auch nicht und bekommen ein Baby.

00:33:57: großartige Eltern für ein neugeborenes Baby, dass sie nicht neun Monate im Bauch hatten.

00:34:04: Also das ist glaube ich nur was, was wir so in uns haben und uns einfach einreden, dass es leichter geht oder keine Ahnung?

00:34:10: Ja ja sehr schlau!

00:34:11: Und wie du ganz richtig sagst der oder die waren ja Neumutter schon bei der Mami.

00:34:17: und gleichzeitig habe ich mir gedacht, ich hätte auch gern so viel Zeit mit meinen Kindern, was natürlich nicht geht.

00:34:23: und wenn ich die Möglichkeit habe diese Zeit Irgendwie zu bekommen, ja dann bitte gerne.

00:34:30: Also wenn ich mit dem Tippen spazieren gehen kann, schlafen gehen kann und ihn herum tragen kann... Ich spüre noch wie verschwitzt man ist hier vorne, wenn man den hier trägt Und der auch nicht schlaven will und du versuchst halt durch verschiedene Bewegungen.

00:34:46: Da war meine Denzigstagskarrierei geholfen.

00:34:48: Du versuchts durch verschiedene Bewegungen den Kleinen zum Einschlafen zu bringen.

00:34:52: das kann schon was unglaublich wertvolle Erfahrung, die auch jeder Mann machen.

00:34:59: Nicht so, sondern darf in dem Fall!

00:35:02: Aber hast du irgendwelche Männer oder aus deinem Umfeld irgendetwas gehört zu?

00:35:06: bist du gestern?

00:35:06: Du Inkurrenz oder eher bist du mehr gefeiert worden?

00:35:10: eben und hast dir gedacht warum werde ich so gefeirt und die Nina nicht weil...

00:35:13: Ja genau darauf wollte ich vorher raus so sehen.

00:35:16: also es war schon sehr, würde ich sagen überraschend aber auffallend dass Alex sagt wie toll und wie super und wie großartig Das ist von mir.

00:35:25: Und in Wirklichkeit waren es jetzt drei Monate, die ich mich rausgenommen habe.

00:35:29: Jetzt lebe ich das noch ein bisschen anders als vielleicht andere, die dann dreimal sagen zack und das mache ich meinen Job wieder weiter weil's halt so is oder weil man das organisiert hat dein Leben.

00:35:40: aber ich würde mir schon ein bisschen mehr auch Ich übernehme gerne euer Wort auf Feiern von Frauen übernehmen.

00:35:48: Vor allem weißt du die...ich glaube ja dass viele Männer auch davon abhält.

00:35:53: Erstens mal, wie die Ilis gesagt hat.

00:35:54: Weil es halt so ist, wenn man sie immer schon so gemacht hat und zweitens weil sich ganz viele Männer halt anders definieren.

00:36:00: Erfolg heißt für Sie weiterkommen im Beruf den nächsten Titel zu bekommen das nächste Büro der nächsten Dienstwagen des nächster tolle Projekt Und dann Männer ganz viel Angst davor haben Wenn sie mal weg sind dass das nicht mehr so ist und dass sie das auch nicht mehr bekommen was vorher einmal war.

00:36:20: und gleichzeitig Haben ja Frauen genau die gleichen Ängste.

00:36:23: Genau, das wollte ich jetzt sagen.

00:36:24: Es gibt dem Fall nicht anders.

00:36:26: Ja, exakt!

00:36:26: Deswegen fände ich super wenn wir dieses Format und solche Austauschstörungen benutzen könnten zu sagen hey könnt ihr bitte miteinander sprechen?

00:36:34: Also erstens Männer wie Frauen aber auch Männern bitte die zu ihren Chefs gehen weil ich der festen Überzeugung bin dass viel mehr möglich ist als Männer glauben.

00:36:46: also ich habe bei Ö-Drei das immer wieder gesehen wenn Männer weg waren Und ich selbst damals noch aus deiner anderen Perspektive also doch keine Kinder hatte, mir gedacht hat Wahnsinn der ist jetzt drei sechs ein ganzes Jahr weg.

00:36:59: Wie will er nachher wieder einsteigen?

00:37:02: Und ganz oft habe ich gesehen dass dieses weitergangen wie vorher war überhaupt kein Ding.

00:37:08: Aber es ist natürlich dann auch oft dieses Argument naja aber bei uns ist ja so weil Der als Mann, der verdient mehr und deswegen müssen wir die Entscheidungen so treffen wie wir sie treffen.

00:37:21: Also die Frage länger in Kerenz oder da waren gar nicht... Wir haben gerade das prominentes Beispiel Benjamin Kahl, der Snowboarder, der öffentlich gesagt hat er kümmert sich ums Einkommen.

00:37:29: Ja der weiß was.

00:37:30: ich hab was mitbekommen.

00:37:31: ja!

00:37:32: Genau die vier Meuler die zu stopfen sind das schöne Zitat.

00:37:35: Und wenn ihr das nicht passt dann müssen Sie über Scheidung reden.

00:37:39: Wie ist da deine Einstellung dazu?

00:37:40: Wie siehst du das als Mann und vor allem wenn man so ein Mann Partner mehr verdient, sie macht Verhältnisse in der Beziehung.

00:37:47: Was tut das?

00:37:48: Ein Aspekt, der mir natürlich sofort als Kommunikationsprofi aufgefallen ist war der über den noch niemand gesprochen hat.

00:37:55: Wieso sagt er das öffentlich?

00:37:58: Er hat

00:37:59: nicht nachgedacht dabei!

00:38:01: Was ist da passiert, dass er es öffentlich ausspricht und auch so über seine Frau spricht?

00:38:08: Das hat mich... Ich würde sagen schockiert aber doch erschrocken.

00:38:15: Auch wir haben uns natürlich die Gehalt-Situation angeschaut und darauf geachtet oder mal geschaut, was ist denn das finanziell auch Beste für uns?

00:38:27: Das ist etwas würde ich jetzt nicht einfach vom Tisch wischen.

00:38:30: Aber als einziges Argument gelten lassen würde ich es auch nicht.

00:38:34: Also nur weil... also nur!

00:38:36: Weißt du, es ist leicht gesagt.

00:38:38: Ich würd hohem Aito charge zu sagen Der Mann soll bitte gefälligst in Karrenz gehen, auch wenn er mehr verdient.

00:38:46: Nein, die Familien haben verschiedene Realitäten und auch verschiedene Verpflichtungen, Kredite zu bedienen, Mieten zu bedienen, der Kühlschrank muss voll sein, man muss für Schule- und Kindergarten was zahlen.

00:38:58: Selbstverständlich gehört auch das zum Grundbedürfnis dazu, dass es genügend vorhanden ist eine stärkere Möglichkeit gäbe, auch von der Politik aus.

00:39:10: Jetzt müssen wir auf jeden Fall in der Politik

00:39:12: kennen, gell?

00:39:13: Genau!

00:39:14: Auf der Politik mehr zu wirken und tatsächlich auch ... Weißt du wie?

00:39:17: die Politik redet ja immer von es müssen mehr Männer das tun und mehr Frauen wieder in die Arbeit kommen und sagen, da muss man halt die berühmten Rahmenbedingungen verändern nämlich tatsächlich verändern und nicht nur ein bisschen behübschen.

00:39:33: Ja Da sind wir leider in Österreich noch ganz weit hinten.

00:39:38: Es gibt ja viele Länder, wo da schon viel besser funktioniert.

00:39:40: Ich wollte gerade sagen, Ihnen ist welches Land?

00:39:42: Wo funktioniert es?

00:39:42: Warum besser?

00:39:43: Dänemark funktioniert großartig.

00:39:47: Schweden also die nordischen Nachbarn.

00:39:50: Wir dürfen sehr gerne in den Norden blicken.

00:39:52: Da funktioniert vieles in diesem Bereich wirklich wesentlich besser als bei uns.

00:39:58: Das hat aber auch mit den Rahmenbedingungen zu tun die wir Frauen haben.

00:40:02: Natürlich und das darf man auch nicht vergessen, total schöne Sozialleistungen, die wir in Österreich haben, die wollen wir alle, also die sind auch alle fein.

00:40:11: und dass wir so lange auch in Querenz gehen können und auch an eine finanziellen Unterstützung bekommen – alles gut, alles fein!

00:40:18: Also man muss anschauen wie positiven Dinge sehen aber gleichzeitig fehlt einfach so viel wenn ich als Frau nicht zurückgehen kann im Job weil mir die Kinderbetreuung fehlt.

00:40:28: Ich wohne jetzt in Salzburg und nicht direkt in der Stadt, sondern ein bisschen außerhalb am wunderschönen Wallasee.

00:40:35: Bei uns gilt die Grappelgruppe erst mit achtzehn Monaten.

00:40:38: Also da darf kein Kind rein und da achtzehnt Monate sind aber lang.

00:40:42: also da kann ich nicht nach einem Jahr wieder zurückgehen in den Job.

00:40:44: Und all diese Dinge fehlen einfach Eltern es fehlen Betreuung Es fördert einfach noch so viel dass das gar nicht geht.

00:40:53: Und bei den nordischen Nachbarn funktioniert es viel, viel besser.

00:40:57: Da gehen auch viele mehr Männer in Elternzeit.

00:41:01: Das ist ja auch verpflichtend, dass es aufgeteilt ist und zwar fair aufgetehlt ist.

00:41:05: Spannend?

00:41:06: Ja!

00:41:06: Und ich glaube da ist einfach so ein Gesellschaftsbild dahinter von... eben weil du sagst mit achtzehn Monaten kann man das Kind vor achtzehm Monaten schon in die Kinderbetreuung geben.

00:41:17: Meine Kusine lebt im Paris, der wird das Kind nach drei Monaten an die Kinder betragen, die Externe gegeben.

00:41:21: Der

00:41:22: Schweiz

00:41:23: in der Schweiz auch genauso.

00:41:24: Also, was sind die strukturellen Rahmenbedingungen, die du siehst?

00:41:29: Die du in der Politik jetzt auch erlebt hast, wo die Gespräche hinführen und wo unterschiedliche Bilder sind – und wie siehst du gerade momentan den Willen überhaupt dazu, diese Rahmenbedinger zu schaffen?

00:41:42: Der Wille möchte ich niemandem abspeichen!

00:41:45: Ich habe ganz viele Momente meiner politischen Karriere gehabt, das ist doch fast zehn Jahre lang, wo ich verzweifelt bin oder Dinge nicht verstanden haben, warum sie so sind.

00:41:56: Weil es doch so logisch wäre

00:41:57: auch.".

00:41:58: Und dann bin ich auf ein paar Dinge draufgekommen.

00:42:00: Erstens, Politik ist selten logisch.

00:42:04: Politik ist psychologisch.

00:42:07: Da geht's um sehr viele Befindlichkeiten... ...um sehr viel Seilschaften und sehr viele Kompromisse die man nun mal erbringt wenn man in einer Koalition ist.

00:42:17: Es ist ein sehr gescheiter Mann den ihr beide kennt Ich werde keinen Namen nennen Hat er mal zu mir gesagt, wie ich unfassbar frustriert war über eine Entscheidung.

00:42:25: Ich sagte ja Beta ist eh richtig!

00:42:26: Du hast vorgekommen recht aber wir müssen erstmal schauen, dass wir Mehrheiten dafür haben?

00:42:30: Sonst nutzt uns das überhaupt nichts.

00:42:32: Wir können fordern und auf der richtigen Seite auch noch stehen Und es wäre total wichtig wenn wir das machen weil für die was bringen würde.

00:42:38: Aber wir bringen's nicht durch Wir haben keine Mehrheits dafür.

00:42:42: Das heißt es ist eigentlich ein oftmaliges auch verzweifelt Kämpfen nach mehrheiten Nach politischen Mehrheiten damit du Dinge durchbringst.

00:42:51: Und zweitens glaube ich, dass wir gesellschaftlich, wenn ihr so von Schweden und Dänemark sprecht.

00:42:57: Da sind ja auch die Gesellschaften und die Menschen etwas offener.

00:43:01: Ich glaube das wir nicht nur in der Politik aber da beginnt es ja ganz oft Auch eine andere Diskussion oder ein anderes Meinzeiten mal haben sollten im Sinne von was heißt denn Erfolg?

00:43:11: Erfolg wird ganz oft bei uns vor allem beim Männern definiert Geld, Status, Beruf.

00:43:18: Ich finde Ich halte das für einen großen Erfolg in meinem Leben, dass ich ein schönes Verhältnis habe zu meinen Kindern.

00:43:25: Oder dass ich wirklich auch quantitativ viel Zeit mit meinen Kindern verbringen kann.

00:43:31: Was ich dann daraus mache ist die Qualität aber auch das ist ein Erfolgsfaktor.

00:43:36: Das ist vielleicht etwas was man nicht so strukturell darstellen kann.

00:43:40: wenn man jetzt sagen kann du verdienst den Betrag X oder du hast so und so viele Stunden gearbeitet wo bist du fleißig?

00:43:46: Aber wenn wir mal in unserer Gesellschaft etablieren würden, dass Erfolg auch heißen kann.

00:43:52: Mathe verbringt echt viel Zeit mit deinen Kindern oder du kannst deine Kinder jeden Tag schlafen legen oder jeden Tag mit ihnen aufstehen dann ist doch das etwas was uns glaube ich ganz viel voranbringen kann.

00:44:06: weil Du gesagt hast Mitbetreuung Ines.

00:44:08: gestern am Spielplatz war meine Bummi Fußball spielen Und du sitzt halt auf der Seite und beginnst dich auch mit deinen Pappi zu unterhalten.

00:44:18: Wir kannten uns nicht, aber ich habe gemerkt, er ist echt müde oder richtig fertig.

00:44:24: Ich sagte, na?

00:44:25: Wie geht's?

00:44:26: Das hat schon begonnen!

00:44:27: Er sagt, wie macht es dir das im Sommer?

00:44:33: Und ich sage...

00:44:34: Hahahaha, die Sommerfrage!

00:44:36: Super Frage!

00:44:37: Richtig super Frage!

00:44:39: Und ich sag ja wir sind beide selbstständig Und wir können uns gut einteilen.

00:44:43: und was mich betrifft, ist auch in meiner neuen Tätigkeit das Komplett selbstständiger.

00:44:47: Ich habe mir Juli und August komplett frei gehalten!

00:44:50: Keine Aufträge angenommen da, also komm mal was wolle... Juli & August ist frei!

00:44:57: Und ich verstehe dass wenn man angestellt ist egal ob er empfoltet oder zahlt seid oder wie du sagst Ines das vielleicht auch familiär nicht viel da ist oder das Angebot auch gar nicht da ist für ein Camp für eine Ferienwoche oder Ferientage, dass man da auch verzweifeln ist.

00:45:14: Was das betrifft?

00:45:15: Weil wir alle haben nur fünf oder im besten Fall sechs Wochen Urlaub!

00:45:19: Wie soll sich denn das

00:45:20: ausgehen?!

00:45:21: Und vierzehn Wochen Ferien im Jahr.

00:45:23: Unfassbar!

00:45:24: Das

00:45:24: geht sich nicht aus!

00:45:25: Als Schöner war es großartig!

00:45:28: Super!

00:45:29: Also manchmal verzweifelst du

00:45:31: daran... Ich finde es sehr schön, dass du sagst, dass das Erfolg neu definiert werden muss.

00:45:36: Und ich glaube wenn da auch das Mindset und die Gesellschaft dahinter steht dann kann die Politik viel leicht erfolgen weil sie dann leichter Mehrheiten dafür gewinnt.

00:45:44: also da braucht's wahrscheinlich auch Die Image-Kampagne dafür an der wir hier arbeiten gerade ein Teil davon Sinn sozusagen eine Lanze brechen für Erfolg Neu definieren anders definieren und Zeit der Kinder mit den Kindern auch wertzuschätzen.

00:45:58: aber es gibt ja nicht nur Zeit mit dem Kind Es gibt auch Zeit als Paar.

00:46:02: Du hast jetzt schon von den unterschiedlichen Stationen erzählt.

00:46:06: Drei Wiener Landtag im Wahlkampf für Sebastian Kurzunterweg oder mit Sebastian Kurzunderweg gewesen, sind Jobs die ja nicht gerade um siebzehn Uhr enden.

00:46:16: und jetzt hast du es anders geregelt.

00:46:19: aber wie habt ihr immer als Paar genug Raum füreinandergefunden auch wenn ihr noch dazu... Das ist immer dieses.

00:46:26: Und dann schlafen Sie nicht einmal gemeinsam in einem Zimmer.

00:46:29: Das ist der Anfang vom Ende.

00:46:32: Ich kenne das sehr viele, die solche Regelungen haben.

00:46:35: Whatever Works und wie du sagst Schlaf ist die beste Grundbedingung damit man überhaupt gemeinsam sein kann glaube ich in vielen Situationen.

00:46:43: aber wie schafft sie diesen Raum füreinander jetzt abseits der Kinder?

00:46:48: Weil es ist ja einfach ihr seid die Basis für die Kinder, für die Familie auch.

00:46:51: also wie schaut sich da drauf?

00:46:54: Was ist denn ein ständiger Strutter?

00:46:57: Das ist ein andauernder Kampf.

00:46:59: Also ... Den Kopf will, vor allem als Mann, den Kopf will Karriere machen.

00:47:05: Dein Herz will zu deiner Frau und zu deinen Kindern.

00:47:10: Und dein Bauch sagt dir das geht sich alles nicht aus?

00:47:13: Also... Oh, das ist jeden Tag so!

00:47:17: Und dann gibt es Tage wo die das besser gelingt und Tage wo schlechter gelingt.

00:47:22: Ich habe in meinem Leben sehr oft versucht, vor allem in der Politik viel Arbeit in die Nacht zu legen.

00:47:31: Also ich hab das in meiner Schulzeit schon gemacht.

00:47:33: Ich war am besten gelernt immer nach der Nacht.

00:47:35: Warum?

00:47:36: Weil ich halt müde war und wusste jetzt muss ich schnell sein.

00:47:39: Sonst krieg ich keinen Schlaf.

00:47:40: also so habe ich mich selbst beschleunigt und bin effektiver geworden.

00:47:46: Der Chasi ist halt auch, das wisst ihr ja auch wenn man Kinder hat ganz oft hat man die Nacht dann nicht mehr Oder

00:47:53: man braucht die Nacht dann wirklich zu schlafen.

00:47:56: Das ändert sich ja!

00:47:57: Wie absurd, dass man mal wirklich schläft in der Nacht.

00:48:00: Vor allem ist er auch wirklich einer, der total lernt und sich denkt da morgen mach ich es anders und surfe mal nicht zwei Stunden im Internet weil ich bin ja so müde am nächsten Tag nix genauso wieder da weil das zu einer psychurgene vielleicht dazugehört.

00:48:17: Susi es ist ein ständiges Probieren.

00:48:19: Es ist ein probieren, optimieren Und an manchen Tagen gelingt einem das besser und manchmal weniger gut.

00:48:28: Was wir schon beide machen, sowohl Nina als auch Is, wir haben beide für uns den Sport entdeckt.

00:48:35: Das hat bei mir ganz stark gewirkt wenn ich mal in Hochwahlkampfphasen umfassbar gestresst den Raum betreten habe indem ich einfach laufen gegangen bin und meine Frau sofort nachher gesagt hab ich zurückgekommen bin, du kommst das neue Mensch wieder.

00:48:53: Wer bist denn du?

00:48:54: Und jetzt verrate ich euch was ... Ich hasse Laufen!

00:49:00: Ich mach' das wirklich viel.

00:49:02: Ja, du auch okay.

00:49:03: Ich geh auch nie laufen.

00:49:05: Ich gehe Podcast hören.

00:49:08: Weil es die einzige Möglichkeit Neatime zu haben nur für mich zu sein.

00:49:12: Da hör ich dann Menschen wie euch, da hör ich ein Fußballpodcast, obwohl ich gar kein Fußballfan bin aber Die machen das so lustig.

00:49:21: Dort erhalten mich und ich höre, Musik ist die einzige Zeit, wo ich einfach nur mit mir ... und dem was ich beschliesene Ohren zu haben rauszugehen.

00:49:29: Und ich glaub, die Nina hat es auch für sich so empfunden.

00:49:33: Ist das wieder etwas, wo's grad beschreibe?

00:49:35: Was wir getrennt voneinander machen!

00:49:38: Aber auch das bringt uns ja wieder zueinander, weil wir dann wieder mehr Zeit und Ruhe füreinander haben und für das wie es uns geht.

00:49:46: Mhm sehr schön.

00:49:48: Und jetzt in deiner jetzigen Aufgabe coacht du ja Menschen, die öffentlich auftreten und unter Druck stehen.

00:49:55: Erlebst Du in Deiner Arbeit das Thema Vereinbarkeit bei Männern auch so vorkommt?

00:50:00: Ist es ein Thema?

00:50:01: aber wiefalls unter Frauen wird das besprochen?

00:50:03: Es werden ja auch Frauen in Interviews immer nach dieser V-Frage, nach der Vereinbarkeit gefragt.

00:50:07: Männer wären ja meistens nicht danach gefragt.

00:50:11: Wie erlebst Du das mit den Klienten, die Du so coachest?

00:50:14: Das ist eine superspannende Frage.

00:50:17: auch letzte Nacht lang nachgedacht hab.

00:50:20: Männer sprechen selten, wenn sie nicht wirklich gut befreundet sind über Vereinbarkeit und Familie.

00:50:26: Sondern es ist die erste Frage immer ... Na was machst du jetzt?

00:50:31: Und wie läuft's?

00:50:32: Da ist jetzt nicht die Familie genannt, sondern gemeint, sondern der Job.

00:50:37: Genau richtig.

00:50:39: Wenn du dann selbst beginnst, so habe ich dir erfahren gemacht von der Familie zu erzählen, heißt das mal ... Ach ja gut!

00:50:48: Also man schweift eher ab.

00:50:51: Gleichzeitig habe ich auch neulich erst einen Klienten gehabt, zwei, wobei was sehr positiv aufgefallen ist.

00:50:59: Den hab' ich gekocht für einen großen Auftritt vor einer riesigen Menge und ich durfte ihn dazu auch zu Hause besuchen weil am Wochenende oder am Feiertag Zeit dafür war.

00:51:11: also war ich bei ihm zuhause Und das war ein sehr großes Wohnzimmer, da es um die Ecke ging.

00:51:15: Aber es war ein offenes Wohnzimer und wenn ich reingekommen bin habe ich schon gemerkt, dass ich das Leben zuhause.

00:51:20: Das sind ein paar Kinderdaten nicht nur die eigenen sondern auch Freunde und die spielen halt hier und was miteinander.

00:51:26: Jetzt laut aber schon spürbar!

00:51:29: Wir haben uns einen Tisch gesetzt und haben begonnen an der Rede zu arbeiten oder am Auftritt zu arbeiten.

00:51:34: Die waren immer im Hintergrund da.

00:51:36: Ich habe mir gedacht jetzt bin ich gespannt?

00:51:38: Waren eher ehrlich gesagt wo sie ist mit

00:51:40: euch?!

00:51:41: Kannst du mal ruhig sein?

00:51:42: Der Papa muss jetzt hier oder so.

00:51:44: Nein, hat nicht stattgefunden.

00:51:47: es war eher für mich gewöhnungsbedürftig mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

00:51:52: aber ich habe mir gedacht wie cool dass der Typ seine Kinder grad so sein lässt wie sie sind.

00:51:57: weil Sie sind hier Zuhause nicht nur er und dennoch arbeiten wir gerade fand ich extrem leibend.

00:52:08: Spannende Politik hatte ich mal eine Kollegin im Gemeinderat, die ihren kleinen Sohn immer wieder mitgebracht hat.

00:52:18: Und der hat dann bei ihr in der Bank geschaffen und er ist nicht nur dort geschaffen, der ist auch mit anderen Spazieren gegangen – auch mit mir!

00:52:26: Der war ein kleiner Kerl, der ... Ich sollte ihn dann klägen und sie hat halt schon eine Rede gehalten... Da kenne ich ihn auch gut, er ist auch in der Politik Und der hat auch ihn immer wieder mit zu sich ins Büro genommen, ohne jetzt groß darüber zu reden weil es einfach normal war oder sehr verständlich war.

00:52:46: Also entweder Männer machen das ganz normal und so einfach wie gehört halt dazu?

00:52:53: Oder wir reden nicht lang drüber bitte.

00:52:58: Aber ich finde das sehr schön, weil ich finde genau solche Beispiele die du gebracht hast.

00:53:01: Die braucht es mehr und ich finde auch dass es diese Frauen in der Politik, die die Kinder mitnehmen gibt sie ja auch welche im EU Ballermint gibt sie auch eine Dame die ihre Tochter drum regelmäßig mitgenommen hat.

00:53:10: Ich find's genau wichtig, dass die Männer auch ihre Kinder mal zu solchen Sachen mitnehmen um das auch umgekehrt zu sehen, dass die Männer auch sehen.

00:53:18: Dass die Kinder von den Männern mitgenommen werden.

00:53:20: Sonst sind sie mir die Frauen, die wieder struggling alles unter einem Hut zu bringen und da schauen wir mal wie toll sie macht eben auf einmal.

00:53:26: Aber es braucht ... Die Männer sollten das auch sein, dass andere Männer das machen.

00:53:30: Wir hatten einen großen Politiker auch einmal, einer verantwortlichen Partei.

00:53:34: der hat vier Kinder, vier Buben.

00:53:36: Der ist zur Wahl kam für Wenz immer ganz oft mit dem Vier Buben gekommen obwohl er dort eine Tätigkeit hatte.

00:53:42: also er musste auch auf die Bühne.

00:53:45: Dafür haben wir oft von der Bühne angesprochen, dass die ein bisschen ruhiger sein sollten.

00:53:51: Aber wir haben sie integriert.

00:53:54: Das ist auch sehr schön!

00:53:57: Ja genau.

00:53:59: Und

00:54:00: das Schöne ist ja grundsätzlich jetzt sitzen wir heute hier da und unterhalten uns.

00:54:04: Wir müssen es gerade auffüllen.

00:54:05: Wir haben alle Söhne und sind alles Elternteile von Söhnen.

00:54:11: Unsere Söhner erleben das ja auch so mit, also Peter deine Söhne und meine Söhnen.

00:54:17: Dass einfach der Papa ganz viel da ist.

00:54:19: Susanne-Söhne erleben es, dass die Mama einfach ganz, ganz viel alleine schafft und das geht aber mit Struggle.

00:54:27: Und du ziehst deiner Söhner ja sehr selbstbewusst und auch so offen, dass sie wissen was sie leisten sollen als Männer oder dürfen in Zukunft.

00:54:39: Was ich einfach voll schön find ... Das ist ein ganz viele Beispiele auch genannt, dass die nächste Generation oder die Generation unserer Kinder es hoffentlich dann viel selbstverständlicher sieht.

00:54:53: Dass die Väter einfach ganz normal wie gleichberechtigt, wie die Mama einfach da sind und die das oft gar nicht mehr hinterfragen.

00:55:04: Und wenn es jetzt eine einzige Sache gebe, die du für deine Söhne ändern könntest... Was wäre das?

00:55:13: Ich habe wie ich diese Frage gelesen hab, sofort so ein Gesetze gedacht oder an Regeln gedacht.

00:55:20: Und dann ist mir aber eigentlich gefallen, ich würde gerne mein Set ändern, dass Österreich vor allem aus meiner Sicht hat und so hat es mein Set, dass Arbeit immer was Schlechtes ist!

00:55:37: Also wir sind ein Land der Berufsnörgler und zwar die, die wegen des Berufs nörgeln.

00:55:43: Interessanterweise ist das offensichtlich etwas was Radiomoderatoren sehr viel machen.

00:55:49: also da muss in den letzten zehn Jahren, die ich nicht beim Radio bin extrem viel getan haben.

00:55:54: es muss wirklich anstrengender Job sein weil wie oft ich höre mag Gott sei Dank geht's nächste Woche ein Feiertag Oder Gott sei Dank ein langes Wochenende, es gibt sogar einen Radiosender.

00:56:06: Die haben ein Jingle also das was sie immer wieder einspielen wenn Sie so über Sendungen reden der sagt damit die Arbeit weniger nervt.

00:56:16: Also das ist richtige Mindset.

00:56:18: drinnen Arbeits Top Freizeit Flop Das macht etwas mit Menschen und auch mit jungen Menschen wenn die dann da und hören dass Arbeit eigentlich nur mühsam ist.

00:56:29: Ich finde Arbeit ... Ja Arbeit ist ganz oft mühsan.

00:56:32: Ja, selbstverständlich.

00:56:33: Auch meine Arbeit macht mir nicht immer nur Spaß oder hat mich in den letzten dreißig Jahren immer Spaß gemacht.

00:56:38: aber auch Arbeit die mühsam ist kann am Ende des Tages richtig sinnstiften sein oder richtig motivieren sein wenn es der Projekt hast das wahnsinnig mühsam ist.

00:56:47: Aber du als Team zusammen acht stundenlang dran arbeitest und am ende des tages sagst bist du abort war das jetzt anstrengend?

00:56:54: aber wir haben sie gemeinsam geschafft.

00:56:55: dann kann man das auch motivieren.

00:56:57: Und das macht was mit einem Mindset vor allem auch mit jungen Menschen.

00:57:02: Vielleicht hat man dann mehr einen Beruf und weniger einen Job.

00:57:07: Das heißt nicht, dass jeder einen Beruf haben muss oder doch nicht jeder mit die Möglichkeit haben einen Beruf zu ergreifen.

00:57:13: aber ich finde es schon schön wenn Arbeit auch was Sinnstiften für so ein motivierendes sein darf Und vor allem auch Spaß machen darf.

00:57:22: Du musst dir oft wenn du das Radie aufdrehst Schlechtes Gewissen haben Wenn du gern arbeitest Und das find' ich schade Und das würde ich gerne... Ich glaube, es ist auch etwas was ich meinen Söhnen gern vorlebe.

00:57:34: Wenn der Große hat mich erst nachher wieder gefragt, jetzt, du redest die ganze Zeit mit deinen Kunden?

00:57:40: Das ist sehr ja!

00:57:41: Das ist schön!

00:57:43: Aber doch reden kann man auch erleben.

00:57:47: Wie sagt man bestellen?

00:57:50: Ich bin müde.

00:57:51: Wenige schlafen.

00:57:53: Aber ihr kennt's, da darf man mehr Schiedungsstörungen bestreiten.

00:57:58: Das war es natürlich gesucht, einen Leben bestreiten.

00:58:01: Was machst du da eigentlich die ganze Zeit?

00:58:03: Du fährst immer irgendwo hin und coach dir ein wenig.

00:58:05: Was macht du da?

00:58:06: Du redest!

00:58:08: Ja ich rede mit Menschen darüber damit sie besser reden können und besser wirken und dann andere Menschen motivieren und bewegen können.

00:58:18: Ich finde das schön wenn meine Söhne auch mitbekommen dass Arbeit Spaß machen darf.

00:58:24: Schließlich verbringen wir sehr viel Zeit auch damit.

00:58:27: Und wenn Väter auch zufrieden sind in der Arbeit, dann sind sie zufriedener.

00:58:31: Zuhause gilt auch umgekehrt.

00:58:33: Wenn man zufriedern zu Hause ist, ist man auch zu friedener im Job.

00:58:37: Also

00:58:37: das ist immer die Frage Hände-Eil-Probleme.

00:58:40: also ich finde die Hände kann schön sein und das Ei auch.

00:58:44: Ja ja das ist ein sehr schöner Abschluss.

00:58:49: Echt?

00:58:49: Hände und Ei ist ein schöner abschluss?

00:59:01: Ein gedankliches Eigeleg.

00:59:06: Schön, schön!

00:59:07: Das finde ich tatsächlich schön und ich find den Gedanken der Arbeit als Sinnstiftung und das was Gutes und das Positives vor allem aus Unternehmersicht sehr schön und finde dass man sich da etwas abschauen kann.

00:59:23: Du hast viele interessante Inputs uns geliefert für unsere Hörer und Höreren.

00:59:28: Und wenn man dich noch buchen möchte, dann werden wir natürlich alle deine Links und wie man dich findet in den Schon-Nutz-Verlinken.

00:59:38: Magst du noch irgendwo sagen gibt es irgendeinen Kanal über den du am liebsten kontaktiert wirst?

00:59:42: Für deine Coachings!

00:59:45: Ich sehe sie mit der Martin Casuam.

00:59:47: Liegt ihn ist das was ich gerade probiere ist auch für mich etwas neuer.

00:59:53: aber darf ich dank deiner Tipp zu Sie auch schon etwas Fußgefasst Und da ist die Ines ja auch ein Vollprofer, also ich bin offen für ganz viele Tipps.

01:00:01: Darf ich zum Schluss noch was sagen?

01:00:02: Was euch betrifft?

01:00:03: Gerne!

01:00:04: Sehr gerne bitte!

01:00:05: Ich habe euch in den letzten Tagen vor allem in Vorbereitung auf unser Gespräch viel gehört und ihr wisst hier, ich habe in der Vergangenheit mit Gerda Rodgers und weiß also, was wichtig ist für solche Podcasts, ihr braucht Sterne eine gute Sternbewertung am besten fünf Sterne und ich hätte schon gesehen dass nach Gesprächen mit diesen eine große Zukunft habt, was eine tolle Sternbewertung betrifft.

01:00:32: Also darf ich jetzt mal vielleicht hier aufrufen, dass Podcasts wie diese noch besser funktionieren wenn sie vorhin Feedback bekommen?

01:00:40: Das ist super schön das ihr uns gerade zuhört und wenn es nur einer von zehn ist die sich denkt Dieser Eppinger geht mir so am Arsch, weil der jetzt schon wieder sagt ich muss da was bewerten.

01:00:51: Wenn er endlich die Pappen hält... Ich mach's gleich!

01:00:54: Drück' ich jetzt da drauf und dann freue mich sehr für euch beide.

01:00:58: Boah vielen Dank!

01:00:59: Da bleibt uns nichts zu sagen in diesem Sinne.

01:01:03: Vielen dank für die Zeit und bewertet uns fünf Sterne.

01:01:06: wir nehmen sie.

01:01:06: danke.

01:01:08: wenn euch vereinbarkeit nix gefällt dann teilt dem podcast gern mit Menschen die sich für echte Vereinbarkeit interessieren.

01:01:15: Am meisten unterstützt ihr uns mit einer Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast.

01:01:20: Das hilft

01:01:20: sichtbar zu werden, zu bleiben und gehört zu werden!

01:01:24: Und wir freuen uns riesig über den Austausch mit euch.

01:01:26: Schreibt uns auch Link in unter Ines Eschbacher unser Sanne Holzer – oder kommentiert direkt unter der Folge.

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