#45 Das Pizzastückmodell: Warum 50-50 nicht immer fair ist in Beziehungen
Shownotes
50-50 klingt fair. In der Praxis führt es oft zu innerem Mitrechnen, Leistungsdruck und dem Gefühl, die eigene Beziehung wie Buchhaltung zu führen.
Ines hat dafür ein Modell: die Beziehung als Pizza. Niemand besteht darauf, exakt gleich viele Stücke zu bekommen, wenn der andere gerade mehr Hunger hat. Gleichberechtigung bedeutet, dass beide Verantwortung übernehmen und aufeinander schauen. Nicht, dass alles zu jedem Zeitpunkt symmetrisch verteilt ist.
Außerdem: Warum Forschung zeigt, dass wahrgenommene Fairness Beziehungen stabiler macht als exakte Gleichverteilung. Und wie Ines ihren Dienstagabend für Freundinnen eingeführt hat, ohne dafür einen "Gegenabend" zu verhandeln.
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00:00:00: Was, wenn «fünfzig fünfzig» genau das ist was moderne Beziehungen kaputt macht?
00:00:05: Gleichberechtigung bedeutet nicht immer alles exakt gleich aufzuteilen sondern zu verstehen wer gerade mehr braucht.
00:00:12: Und genau darüber sprechen wir heute über Pizza-Beziehungen und warum faire Partnerschafts nichts mit Excelder Bellen zu tun hat!
00:00:22: Willkommen bei Vereinbarkeit Next dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere Kinder um berufliche Verantwortung zusammengehen.
00:00:30: Wir sind Ines und Susi, zwei Gründerinnen, zwei Geschäftsführerinnen.
00:00:34: Zwei Mütter, zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven.
00:00:38: Ich lebe in einer Two-Career-Family
00:00:40: Und ich bin alleinerziehend.
00:00:43: Gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeit zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge
00:00:48: Ehrlich, ungeschönt und ohne Filter
00:00:51: Und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch fehlen.
00:00:55: Schön dass ihr dabei seid!
00:01:00: Hi!
00:01:01: Wie geht's dir?
00:01:03: Gut, ich bin wieder gut.
00:01:07: Wieder gut, wieder erholt nach der OMR nach unserem gemeinsamen... unserer gemeinsamen Experience auf der Superkonferenz in Hamburg und ich glaube man hat unseren letzten Folgen genommen das wir einen guten Spaß hatten dort.
00:01:22: Also ich muss ja gestehen oder ihr habt es dir gerade gestanden.
00:01:25: Ihr habt mir die Folge nie wieder angehört weil Weil ich mich einfach nicht trau, weil ich nicht mehr weiß, was sich da alles gesagt habe.
00:01:35: Und
00:01:36: es war lustig!
00:01:36: Ich weiß du hast mich überredet, dass wir sie aufnehmen und ich wollte eigentlich gar nicht... Also ich war so fix und fertig und ich hab mir entscheiden müssen zwischen Kaffee in der Früh oder Podcast aufnehmen.
00:01:49: Wir haben uns für ein Podcast entschieden.
00:01:51: Ich bin übrigens am nächsten Tag und du warst dann schon weg und ich war noch in der Hotelhalle.
00:01:54: Da bin ich drauf gekommen, man hätte sich einen Koffe-to-go mitnehmen
00:01:57: können.".
00:01:58: Nein!
00:02:01: Ja.
00:02:01: Und jeder, der schon mal auf der OMR war weiß ... Kaffee?
00:02:06: Es ist alles super tip top feinstens bestens organisiert.
00:02:11: das einzige Kaffeesuppe kommen ist wirklich ein Challenge und man muss wirklich ganz viel Zeit mitbringen um sich stundenlang für einen Kaffey anzustellen.
00:02:22: Also ich habe auf meinen kaffee verzichtet um den Podcast aufzunehmen.
00:02:26: Das heißt was Aber wir wollten es einfach nicht auslaufen lassen.
00:02:30: Genau!
00:02:30: Und das war gut, ich stetze der Folge so eine gute Folge.
00:02:33: Ich finde sie
00:02:33: gut.
00:02:35: Irgendwann höre ich sie mir an.
00:02:37: Vielleicht morgen im Zuge werden.
00:02:38: zwei sehen uns ihr Morgen schon wieder und wir nehmen ja heute einen Dienstag spät abends auf.
00:02:45: und insgesamt sind wir auch ganz froh heute dass man keinen Videopodcast noch haben und dass man nicht sieht wie müde wir schon sind, dass der Tag schon lang war.
00:02:56: aber Aber bevor wir reinstarten in unsere heutige, sehr wichtige Folge mit einem wichtigen spannenden Thema.
00:03:06: Wie war deine Woche?
00:03:07: Lass uns eine Vereinbarkeit ping-pong starten!
00:03:10: Was war vereinbar und was nicht?
00:03:12: Wir sind zurückgekommen von der OMR und ich dachte eigentlich, dass ich am nächsten Tag wieder auf eine Konferenz gehe Verpasst habe, dass ich einige Termine parallel auch hab.
00:03:27: Und da das event in der Nähe war, dachte ich mir so ja, ich bin ein bisschen im Büro und dann schaue ich dorthin und dann geht sich das alles super aus.
00:03:37: Im Endeffekt haben die Termine und dann auch spontane Kundentermine noch dazu und Internetermine irgendwie so überhand genommen, dass man nach dem okay, das bringt jetzt überhaupt nichts zu diesem Event zu gehen Aber war er noch sehr aufgeladen von den Events der letzten Tage davor, deswegen ist es nicht so schlimm.
00:03:57: Und für mich hat das Dienstag gestern dann auch wieder eine Abendveranstaltung.
00:04:05: Die Jungs müssen gerade momentan recht viel kompensieren was Mamazeit angeht und diese Kompensation ist am Wochenende passiert und das war eigentlich sehr schön!
00:04:16: Wir haben ein Total... Schönes Wochenende gehabt.
00:04:20: Das
00:04:20: war Muttertag?
00:04:20: Dann das war Muttertag, ich bin natürlich auch mit Muttertagsgeschenken aufgeweckt worden ... Mit Gedichten, die mir vorgetragen wurden.
00:04:29: Super!
00:04:30: Er ist immer wieder sehr süß und sie haben dann das gemacht.
00:04:36: Ich hab gesagt, ihr müsst mir gar nichts schenken zum Muttertag.
00:04:39: Sie haben schon was gehabt aber es ist mir alles egal.
00:04:43: Ich wünsche mir nur eine Sache nämlich dass wir gemeinsam bei denen gehen.
00:04:47: Das haben wir gemacht.
00:04:48: Wir waren am Wechsel, also auf den Wechseltrails und ich seh's einfach großartig.
00:04:53: Ich find das so schön dass man mit den Kindern oder dass wir was haben, was uns allen gefällt und dass das dort so gut funktioniert weil wenn sie dann mal kurz schon erledigt sind können die da unten Pause machen während mein noch einmal... Also ich fahr' mit ihnen jetzt nicht die Jumpline und dann ist es aber so, dann machen Sie hier unten Pause, dann kann ich Jumpline fahren und das ist für mich auch immer so eine schöne Herausforderung dieser Megatables auch einmal besser überspringen möchte.
00:05:21: Und das ist einfach, es ist so meins und ich liebe...
00:05:24: Also ich verstehe grad gar nichts von dem was du sagst.
00:05:28: Jumpline!
00:05:29: Denken wir mal so.
00:05:31: What is that?
00:05:32: Es klingt hoch.
00:05:33: Tables klingt noch höher.
00:05:36: Was ist das?
00:05:38: Ist das hoch?
00:05:39: Ja es ist schon hoch.
00:05:40: Also gerade im Wechsel die vor allem Ich bin, da gibt es eine neue Jumplin noch zusätzlich.
00:05:46: Die bin ich das erste Mal gefahren.
00:05:47: jetzt und... Da gibts schon!
00:05:49: Das ist schon wie das Video.
00:05:50: So eine steile Wand raufbauen und musst dann drüber springen.
00:05:53: Und zwar also das sind schon mehrere Meter hoch.
00:05:58: Ja kann man machen?
00:06:00: Muss man
00:06:00: aber nicht!
00:06:01: Kann man machen, kann man auch am Muttertag
00:06:03: machen?!
00:06:05: Das lustiges Fun-Fact.
00:06:06: wir haben uns nämlich gedacht Es wird urviel los sein Es ist oft ein schöner Tag, Sonne, schön warm.
00:06:15: Das ist oft extrem viel los und man sagt, da werden wir beim Lift anstehen, das wird urmüsem sein.
00:06:21: Ja, aber fährt damit einen Lift drauf?
00:06:23: Nein, es ist
00:06:25: okay!
00:06:25: Jetzt kenn ich von Leo Gang was.
00:06:27: Stimmt, du kennst jetzt von Leo gang.
00:06:29: Ich Wanderin.
00:06:31: Jedenfalls war das nicht so.
00:06:33: Weil einerseits Muttertag ist ja auch der Tag, wo viele Erstkommonionen sind.
00:06:37: Das heißt auf dem Weg durch so ein Ort durch war kurz Straßensperrung weil Blastmusik-Kabelle durchgezogen ist, weil erst Kommonion und so.
00:06:45: Und ich so, ah vielleicht ist gar nicht so viel los?
00:06:47: Weil erst Kommunion und dann waren wir dort und es war ue wenig los.
00:06:51: also ich war schon lange nicht mehr am Sonntag da, dass so wenig los war.
00:06:54: Und dann man dachte und doch ... Ich meine das ist generell ein Sport, wo nicht zu viele Frauen dort sind.
00:06:59: Ja aber jetzt waren noch nicht so viele Familien dort wie sonst
00:07:03: Muttertag!
00:07:04: Die meisten Mütter verbringen glaube ich Klischee.
00:07:08: Jetzt denken wir in Klischees, aber in Klischees die zur Realität werden nämlich.
00:07:14: Mir hat man auch gedacht geh mal zum Vatertag dahinter wird es wahrscheinlich eher wieder zurück.
00:07:19: Ja vermutlich.
00:07:20: Aber
00:07:21: ja cool dass du so ein ausgefallenes Hobby hast.
00:07:24: Danke wie willst du dir?
00:07:26: Also kurz zum Muttertag.
00:07:27: Muttertag war total entzückend.
00:07:31: Süße Karte von meinem Vierjährigen, also bald Vierjährigen bekommen.
00:07:36: Der ja schon am Vortag vom Kindergarten mitgenommen hat.
00:07:40: Ich hab eben am Tag nach der OMR vom Kindergartnern auch abgeholt und dann hat er mit seinem Mutter-Dachs-Geschenk gesagt, Mama, Mama!
00:07:47: Die Gitti ... Also die Kindergärtenpädagoge, ich muss das verstecken?
00:07:53: Nein, ich glaub du musst das versteck'n.
00:07:54: Ach so, achso okay.
00:07:56: Dann hat er das versteckt und sagt Mama, ich hab's jetzt versteckt, du kannst es jetzt
00:07:59: suchen.".
00:08:02: Okay, na passt.
00:08:03: Das haben wir nicht ganz so verstanden mit Osterhasen-Muttertag und sagen okay ja, passt!
00:08:07: Es
00:08:08: war zu knapp zusammen.
00:08:09: aber totaler süße Karte wo dann immer die Pädagoginnen aufschreiben was sie ja die Kinder ihnen ansagen.
00:08:14: und so mein Lieblingsessen Kartoffeln um ein lieblingsgetränk Sprudelwasser und was ich am allerliebsten tue und den ganzen Tag tue.
00:08:22: also ich tu eigentlich nur kuscheln Ich liebe kuschelen, ich kuschle auch nur den ganzen tag.
00:08:26: ich mache auch nichts anderes trinke dabei sprudelwassern esse kartoffeln.
00:08:32: Die Realität, die Wahrnehmung von meinem Kind ist super.
00:08:36: Da gibt es ja gerade diese Reals, die umhergehen mit Plastikkind beschreiben wenn das verloren geht wie sie das Verhandlungsbild beschreiben würden.
00:08:44: Das würde ich
00:08:46: wirklich... Ich habe braune Haare.
00:08:49: Ich bin zwei Jahre alt und hab braune haare.
00:08:55: Okay, danke.
00:08:56: Ich esse gern Kartoffeln.
00:08:58: Ja, und ich esse ja tatsächlich sehr gerne Kartoffel.
00:09:01: Also das ist immer so mein Signetsetisch.
00:09:03: So wenn wir sagen okay, was essen wir heute?
00:09:05: Dann sag ich ja Kartoffelen!
00:09:06: Und was sollen wir halt kochen?
00:09:08: Ja, Kartofflen!
00:09:09: Und so wie alle anderen wahrscheinlich sagen Nudeln... Nudel macht man's Nudln, sage ich mal.
00:09:14: Erstmal Kartoffelt, weil das einfach was ist, was sich gut vertragen und was schnell geht und was man auch schmeckt.
00:09:19: Und was man einfach gut geht danach.
00:09:22: Weil und das hier tatsächlich war es ... Ich jammere hier ja oft wegen meiner, ich komm nicht in meine Ernährungsroutine rein.
00:09:29: Jetzt haben wir schon Mai und ich bin immer noch nicht drin!
00:09:34: Ich wart vielleicht auf Januar.
00:09:35: zwanzig, siebenundzwanzig oder so?
00:09:37: Keine Ahnung.
00:09:38: aber man kann jeden Tag neu anfangen.
00:09:39: also ich fange einfach jetzt an eben nämlich einen Total.
00:09:43: Ich hab das Wochenende auch ganz gemütlich verbracht sehr viel Podcast gehört war am Berg Ich hab mich nach der OME erholen müssen.
00:09:51: Mein Wuppa hat zwischenzeitlich mal vier Prozent angesagt, kurz gedacht, weil wir husten mussten und die ... keine Ahnung, ob jetzt Stürbund vom Sessel fallt?
00:09:59: Aber nein, ich hab's überlebt, das ist Hardcore, aber man überlebte es.
00:10:03: also auf jeden Fall habe ich sehr viel Pizza.
00:10:05: Ich hab diese ganzen Cravings gehabt, was mir ausgelacht.
00:10:08: Weil bei jedem Standel, dass irgendwo was greifbar war, haben wir die Kornhydrate rein.
00:10:13: Was für ein Sandwich!
00:10:15: Alles raus!
00:10:17: Am Beim Heim gehen Am Abend noch Pizza.
00:10:22: Genau, die Pizza ist mir auch noch gesagt worden.
00:10:24: Die Kollegen haben mir ja noch Pizza ins Hotelzimmer gebracht.
00:10:27: Also sind die Kolleginnen in Bichama von ihrem Hotelzimmert zu meinem Hotelzinn gekommen und dann am nächsten Tag hat es gesagt so Ines weißt du eh was du gesagt hast?
00:10:36: Wo du die Pizza ... wir dir unsere Pizza gebracht haben.
00:10:41: Nein ich weiß nicht!
00:10:42: Danke hoffentlich.
00:10:43: Du hast uns geschimpft weil sie zu klein war
00:10:47: Stimmt.
00:10:47: Du hast das so lächerlich lustig gefunden, sowieso ist der Pizza so klein.
00:10:52: Schau dir die kleinen Pizzanen an!
00:10:55: Und ich habe den nicht mit dir geteilt.
00:10:59: Ich wollte
00:10:59: auch.
00:11:00: Auf jeden Fall, ich kam ins Pizza und es ist ja das Gemeine bei Gluten.
00:11:03: Man kommt dann eben rein, man isst Gluten und dann kommt man immer weg.
00:11:07: Das ist wie beim Zuckerhoch.
00:11:09: Ich finde das macht ihr süchtig.
00:11:10: und dann isst man Pizza und dann haben wir zu Hause... hab ich noch ein paar Ledigungen gehabt und der kleine wird ja vier, um mit sich einen Hochbeit vom Ikea unter der Großzündung sind dann eben noch zum Ikea am Samstagabend.
00:11:20: Und dann sagt er, okay, passt das nicht beim Heimfahren?
00:11:22: Ich koche nicht!
00:11:23: Weil es ist ja bald Muttertag und mich freiz echnen.
00:11:25: Und ich bin oberend out für diese Woche und wir beim Heimb fahren kommen uns nachher Pizza und essen mal Pizza.
00:11:29: Sie bei uns in meinen Heilen, weil's macht mir eigentlich nie.
00:11:31: Dann hab' ich da auch noch eine Pizza gegessen... ...und mir ist so schlecht gegangen.
00:11:35: Das war dann echt so das Letzte.
00:11:36: Und mir ist SO schlecht gegangen und da haben wir echt einen spannenden Potskast
00:11:39: gehört.".
00:11:40: am Sonntag von der Konstant-Decay mit dem Olympiasieger Felix Gottwald und darüber gesprochen, was ich mir wert bin.
00:11:47: Es ist eigentlich darum gegangen, dass man ja voll oft selbst diese Ausreden hat.
00:11:51: Ich mache das nicht, ich steh morgen nicht auf weil ... vor Anstrengend und keine Ahnung.
00:11:56: und er hat es dann ein bisschen umgedreht und gesagt naja, was soll eigentlich sagen?
00:12:00: Also wenn man das anders formulieren sagt, ich stäh morgen in der Früh nicht auf, weil ich bin es mir nicht wert!
00:12:05: dass ich mir die Zeit nehme, um etwas zu tun oder bin es mir nicht wert?
00:12:08: Dass ich gut auf meine Ernährung schaue.
00:12:10: Dann kriegt man unter einem neuen Gesichtspunkt.
00:12:12: Mit dem habe ich angefangen und vielleicht bin ich jetzt in meiner Routine drinnen.
00:12:21: Aber nichtsdestotrotz möchte ich heute noch die Gelegenheit nützen und über Pizza reden!
00:12:27: Weil ich hab so viel Pizza gegessen, Ich hab ja ein Modell erfunden, eigentlich mein Lieblingsmodell.
00:12:35: Du warst ja eben Fan von Modellen und ich soll in meinen Leben reinschleichen und dann lebe die und red viel davon.
00:12:40: Und damit glaubt auch jeder!
00:12:42: Ich bin total strukturiert und organisiert, was ja gar nicht so sehr stimmt.
00:12:47: Aber da das sich viele über Modelle spreche, glauben das alle von mir – und deswegen sprechen wir heute über Pizza.
00:12:55: Das berühmte Pizzaschnitten-Modell?
00:12:58: Pizza-Schnitten-Modell genau.
00:12:59: Und ich eigentlich würde gerne ein Patent anmelden, aber es ist so in dem Pending-Modus... Es ist nicht bestätigt!
00:13:05: Ich weiß nicht ob man Modelle anmeldeanmelden kann.
00:13:08: Aber naja!
00:13:09: Wir werden sehen, aber das ist auf jeden Fall ein guter Name.
00:13:13: der Hänge bleibt also neben der von der Victoria die wir bei uns hatten Victory Pack dem Krankenhaus Hack hast du das Pizza-Schnittenmodell.
00:13:24: Und das ist ja eigentlich eine Sache, wo es darum geht wie man seine Zeit bestmöglich aufteilt und vor allem viele Paare eigentlich kaputt gehen.
00:13:34: Weil sie es richtig machen wollen und richtig unter Anführungszeichen.
00:13:38: Ja einfach weil ich fühle gleichberechtigung so ein bisschen wie Mathehaushilfung behandeln.
00:13:44: So Fünfzig-Fünfzig und Cut!
00:13:47: Aber es ist eigentlich ein Problem.
00:13:48: Es gibt das berühmte, wie sage ich das oft?
00:13:51: Dieses berühmmte Fifty-Fifty ... Ist schwierig!
00:13:54: Das ist fast schon wie ein ... Also, es gab ja auch sogar mal eine Werbekampagne.
00:14:00: Echte Männer machen halbe Halbe und das hat sich natürlich in unserer Generation auch wie so einem moralisches Ideal festgeschrieben.
00:14:11: Und ... Ich füge ... Fünfzigfünfzig funktioniert halt nicht zu jeder Zeit, in jeder Situation.
00:14:18: Wenn man sagt, man lebt in einer Fifty-Fifty Beziehung, wir teilen uns das total gleich auf.
00:14:23: Dann heißt das sofort deine Beziehungen ist modern, es reflektiert sich progressiv und heißt auch so du machst das besser als die Generation davor.
00:14:34: Und danach sehnen wir uns ja auch und viele haben ja auch erlebt oder wir erleben ja auch dass Mütter dauerhaft die Kehrarbeit übernommen haben und eben nicht nur organisatorisch sondern Emotional, praktisch etc.
00:14:49: Also Thema Mental Load.
00:14:51: und natürlich wollen wir da ein anderes Modell.
00:14:54: also deswegen machen wir auch diesen Podcast.
00:14:57: das ist ganz klar wir wollen ein faireres ausgeglichenes Modell.
00:15:01: aber die Frage ist ist fifty-fifty dieses Modell?
00:15:03: Ja ich denke einfach dass man dadurch was du erzählt hast und gesagt hast dadurch haben wir irgendwann einmal angefangen diese Gleichberechtigung die ja total wichtig ist einfach mit Gleichheit und Symmetrie zu verwechseln.
00:15:19: Also mit der Idee, es muss jederzeit exakt gleich verteilt sein.
00:15:25: Und das klingt zwar schon mal logisch und am Reisbrett ... Wenn man das auf einem Reisblatt aufzeichnet auch echt ganz cool wie so das echte Leben daherkommt weil wir wissen alle als echte leben ist halt alles andere wie gleichmäßig und logisch.
00:15:43: Und es funktioniert einfach nicht gleichmäßig, da bin ich zum Beispiel beruflich komplett unter Wasser oder auch nicht da.
00:15:52: und dann gibt's Wochen in denen bei uns familiär mehr an meinem Mam hängen bleibt oder dann einmal büruflich mehr hängenbleibt und dann gibts wiederum Phasen, in denen einer von uns emotional für weniger Kapazitäten hat.
00:16:07: Das ist bestimmt nicht nur bei uns sondern ganz viel Beziehungen und Familien.
00:16:12: Das Problem ist halt dann, wenn man in solchen Phasen versucht trotzdem auf Zwang alles perfekt auszupalanzieren.
00:16:22: Obwohl das Leben gerade völlig unausgeglichen ist, dann kippt es halt.
00:16:27: Ja und da bringt er so ein Stress in die Beziehung rein.
00:16:30: Dann kommt man eh schon heim und will irgendwie alles.
00:16:34: Es war schon alles anstrengend und dann ist da auch noch mal so ein Druckpunkt, wo man auch performen muss.
00:16:40: Weil das eine ist die Sachen, die zu tun sind und das andere ist dass wie man quasi den Partner nicht enttäuschen will oder nicht vom Partner vielleicht enttäuscht werden möchte umgekehrt und man kann dieses Gefühl es muss einfach fair sein.
00:16:55: aber fair heißt er nicht unbedingt identisch ja?
00:16:58: Und das ist ja bzw.
00:17:00: auch kein Leistungssport mit.
00:17:03: Wir geben Punkte und Hackel, dann passt das.
00:17:07: Dann ist die Leistung bewertet.
00:17:10: Am Ende des Monats können wir uns auf die Schulter klopfen, weil wir echt eh alles Brav-Fifty-Fyftig gemacht haben.
00:17:17: Aber vielleicht ist es trotzdem auf die Kosten von dem einen oder anderen gegangen?
00:17:20: Ja voll!
00:17:21: Also sehr genau gleich und vor allem... Also dann fühlt man sich eh schon modern, als ob er wirklich ein modernes Paar und man lebt eine moderne Elternschaft.
00:17:29: Trotzdem steht man halt vorher unter dem Folgen-Organ-Erwartungsdruck und insgesamt also alles in Karriere machen wird so finanziell unabhängig sein voneinander beide präsent seien als Elternteil emotional verfügbar sowieso, partnerschaftlich auf Augenhöhe Beziehung, so natürlich reibungslos funktionieren, Sex immer viel haben, körperlich fit sozial engagiert.
00:17:53: Und dann natürlich noch maximal entspannt und gut gelaunt.
00:17:59: Gleichzeitig sind einfach voll viele Systeme, die wir da in denen leben, immer noch auf ein Familienmodell ausgerichtet, das so nicht mehr existiert.
00:18:14: Ja, und unsere Arbeitswelt gleichzeitig ist
00:18:17: auf dieses
00:18:17: Familienweltbild ausgerichtet.
00:18:19: Das heißt wir arbeiten voll.
00:18:21: also das ist ja auch so.
00:18:22: diese Falle von der ich immer spreche mit oder wie auch immer sprechen mit.
00:18:26: Gleichberechtigung ist total super.
00:18:28: die Frau sollte schon arbeiten gehen und sie kriegt zu Hause ändert sich aber nicht sehr und es braucht ja auch dieses Zuhause wo das Private abgeführt wird.
00:18:39: Und die Arbeitswelt funktioniert so, es gibt das einfach so.
00:18:42: Wir gehen auch normal arbeiten und zu Hause sehen.
00:18:44: Wenn beide arbeiten gehen ist das natürlich dann nicht so.
00:18:47: Die Organisation des Alltags bleibt ja trotzdem bestehen.
00:18:50: also wer holte Kinder?
00:18:52: Wer geht seine Eltern abends?
00:18:55: Meine Kinder haben morgen Schwimmen wieder.
00:18:57: Das heißt sie darf dir nicht vergessen diese Schwimmrucksäcke zu packen wobei Sie selber daran denken müssen aber sehr erinnern.
00:19:04: Ich
00:19:04: habe schon alles hier gerichtet heute.
00:19:09: Freude Bücher, alle ausgefüllt.
00:19:13: Alle sind aufgeregt und die machen mich wahnsinnig.
00:19:16: Das ist jetzt immer noch.
00:19:20: Ich kann berichten ab dem Gymnasium ist es fix vorbei aber Volksschule geht schon gut.
00:19:29: Dieses Problem versuchen viele Paare dann einfach über die perfekte Organisation zu lösen obwohl es ein strukturelles Problem ist
00:19:37: Ja, oder halt mit Apps und Kalenderer und Excel-Debellen.
00:19:40: Und was uns sonst noch als so einfällt?
00:19:42: Wie man einfach perfekt organisieren muss.
00:19:44: Weil Vereinbarkeit funktioniert ja perfekt über Organisation.
00:19:47: Das haben wir auch oft natürlich ... Man kann viel, man kann sich viel organisieren.
00:19:51: Aber das ist ja gerade das Thema, dass wir schlecht organisiert sind.
00:19:54: Sondern das Thema ist ja oft, dass man dann versucht... Mit dieser Fünfzig-Fünftigaufteilung einfach eine menschliche Beziehung wie ... wie Logistik einfach zu organisieren.
00:20:09: Und das ist halt einfach, ja... Also das funktioniert halt einfach nicht!
00:20:15: Oder einfach dieses innere Mitrechnen des...
00:20:19: Wie Buchhaltung?
00:20:20: Was ist
00:20:20: ein Buch?
00:20:21: Ja,
00:20:21: voll!
00:20:21: Da haben wir noch die Solseite.
00:20:23: Ja, genau, voll.
00:20:25: Und dieses Mitrechnen und Aufwiegen, Abwiegen.
00:20:30: Ich hab gestern die Kinder gebracht ... ich bin da zum Sport gefahren und ich war da einkaufen.
00:20:34: Ich habe die Wäsche vielleicht aufgehängt.
00:20:36: Da war ich nicht da.
00:20:38: Jetzt bist du einmal dran mit Freizeitsnäher.
00:20:41: Ich kann mich erinnern, dass ich stark in der BWZ gehabt habe.
00:20:45: Du bist bei den Nächsten dran!
00:20:48: Ich verstehe total, woher das kommt.
00:20:52: Man rutscht ja selber auch rein.
00:20:53: Aber viele haben ja auch Angst, glaube ich.
00:20:57: Dass man dann einfach quasi ausknutzt wird.
00:21:00: So bei dieses Ungerechtigkeitsgefühl ist bei vielen Menschen dann auch da?
00:21:06: Ja
00:21:06: und manchmal berechtigterweise da und vor allem daran oft auch berechtigterweise da.
00:21:11: das ist ja auch das Grundproblem.
00:21:13: aber trotzdem ist halt eine fixe Ausrichtung auf die Fünfte nicht die Lösung.
00:21:17: Ja das stimmt!
00:21:18: Und genau deswegen habe ich irgendwann nochmal angefangen einfach das ganze Thema Beziehung anders zu betrachten.
00:21:27: Und
00:21:28: nicht als exakte Aufteilung, also nicht auf ... Fünfzig-fünftig sondern wie eine ... Tata, eine Pizza!
00:21:38: Ich weiß es klingt erst einmal, ich hab das irgendwann noch mal irgendwo vernommen und gehört.
00:21:46: Es soll mir hängen bleiben, es ist einfach ... Es klingt absurd aber je länger man drüber nachdenkt, ist eigentlich total logisch Funktioniert so.
00:21:55: Man stelle sich vor, die Beziehung ist eine Pizza und wir führen einen wunderschönen Beziehen aus.
00:22:01: Das ist meine Lieblings-Pizza mit Kappern, Salami ... Ich würde sogar noch Satellen drauf geben wenn es meine Pizza wäre.
00:22:07: und Rucola und ich sehe schon dein Gesicht aus.
00:22:12: Mit mir mag auch fast niemand eine Pizza teilen.
00:22:15: Oliven
00:22:15: sind auch noch drauf!
00:22:16: Mein Mann mag's auch so.
00:22:19: Super!
00:22:20: Ja, wir sind auch ein Pizzateam.
00:22:22: Ansonsten teilen wie gesagt niemand gerne seine Pizza mit mir.
00:22:26: und jetzt sitzen wir vor dieser super leckeren italianischen Pizza nämlich die richtig gute ganz dünn und außen gut viel Rand und so.
00:22:36: aber nur weil man die pizzer teilen hast das ja nicht dass wir beide gleich für
00:22:39: Hunger haben
00:22:39: zur gleichen Zeit und jedes mal vielleicht hat Keine Ahnung, eher ein besonders brutalen Tag gehabt.
00:22:45: Vielleicht schläft wer andererzeit drei Nächte nicht durch weil Baby zu Hause.
00:22:50: Vielleicht ist es einfach gerade beruflich sehr viel oder emotional sehr viel.
00:22:55: Man hat irgendwas was Energie zieht und warum soll man dann beide einfach zwanghaft nur weil man sich eine Pizza teilt mit super guten Belag übrigens?
00:23:05: Warum sollen wir dann einfach automatisch gleich viel davon essen?
00:23:09: Das wird doch niemand machen.
00:23:10: Es wird doch keiner sich die Pizza noch reinstopfen, nur dass man sagt also ich bekomme da jetzt fünfzig von dieser Pizza und ich vergönne es dir nicht, obwohl du mehr Hunger hast?
00:23:18: Ja
00:23:18: absolut!
00:23:19: Und gerade in ein paar Beziehungen.
00:23:20: Gerade wenn man gemeinsam ist ja dann ist das ja eben... Wenn man an diese Situation denkt eine Pizza zu essen, man gönnt sich doch gegenseitig und ich finde das ist dann ein ziemlich befreundeter Gedanke weil man muss da nichts beweisen einer den Beziehungen, eine zu Hause und auch nicht über irgendwelche Bewertungen darüber irgendwie nachdenken.
00:23:41: So hat mein Gegenüber eh in der Buchhaltung quasi das alles gesehen was ich mache und ich muss das jetzt irgendwie noch ausgleichen sondern ne verdammte ja Puma bitte gib mir Pizza!
00:23:55: Und in jeder guten gesunden... Beziehung schaut man drauf, was der andere auch braucht.
00:24:00: Und eben manchmal ist es so, man ist selber so aufgeladen und hat so viel Energie und denkt zu ich brauche heute nur ein bisschen und der Rest passt kann der Andere haben?
00:24:09: Ja das ist ja jeder einen ja selbst auch so oder
00:24:11: so wie ich
00:24:12: mitten in der Nacht vielleicht nicht so ein craving hab auf die Pizza jemand anderer aufs Hotel hier schon muss um sich eine Pizza zu organisieren.
00:24:22: Ah jetzt habe ich euch das gewissen weißt
00:24:25: du.
00:24:26: Ich wollte sie wirklich nicht.
00:24:28: Und
00:24:29: musst du gebraucht?
00:24:32: Ich hab sie so sehr gebrauch.
00:24:34: Danke, liebe Christina!
00:24:36: Die mir die Pizza geteilt hat nämlich.
00:24:42: Genau und bei diesem Pizzastückmodell merkt man plötzlich finde das auf einmal gar nicht mehr darum geht die perfekte Gleichverteilung zu erzielen sondern es geht darum dass das System funktioniert, dass das systemfamilie funktioniert ohne dass jemand dauerhaft ausbrennt.
00:24:59: Genau, es steht nicht dieses Rechnerische im Zentrum und das muss Ausgeglichenheit sein sondern es steht die Beziehung im Zentrum und diese Großzügigkeit und das Gefühl eben so ich sehe, dass du gerade mehr brauchst und ich gebe dir das ohne sofort innerlich mitzuschreiben.
00:25:16: Es muss natürlich trotzdem von beiden Partnern dieser Haltung sein.
00:25:18: also wenn das nur einer macht ist auf Dauer natürlich auch nicht fair.
00:25:21: Ja vor allem es geht einfach vertrauen, es geht voll um Vertrauen.
00:25:26: Vertrauen darum, dass die Beziehung nicht permanent gegeneinander aufgerechnet werden muss.
00:25:31: Das ist schon diese Differenzierung.
00:25:35: Es ist sehr wichtig, dass man da nichts sagt.
00:25:38: Jetzt sollen die Frauen wieder alles wieder schlucken und bei sich lassen.
00:25:43: Und das ist nämlich
00:25:44: nicht die Aussage!
00:25:45: Keine Romantisierung weiblicher Selbstaufgabe?
00:25:47: Auf gar keinen Fall.
00:25:50: Und es geht eben nicht darum, eine Person dauerhaft mehr Macht Sondern es geht eben darum, dass beide die Verantwortung übernehmen und dass man aber aufeinander schaut das der andere nicht untergeht.
00:26:01: Ja und das ist eigentlich ziemlich anspruchsvoll fast ansprungsvoller als so mitzurechnen weil damit muss man eben Empathie aufbringen kommunizieren vertrauen haben Aufmerksamkeit zeigen sagt nur so
00:26:21: ja aufmerksam sein Aufmerksam sein.
00:26:25: Ja, also zwei und einzig US-Sortale unserer Zeit.
00:26:30: Das ist total so.
00:26:31: Und das Spannende finde ich auch, dass natürlich die Forschung diese Gedanken oder mein Pizzastückmodell stützen und Studien unterstreichen, dass einfach nicht diese exakte Gleichverteilung beziehungen stabil macht sondern eine wahrgenommene Fairness.
00:26:51: Und es ist natürlich auch von paar zu paar unterschiedlich, wie man Fairness gut wahrnimmt.
00:26:58: Das muss man sich dann schon in der Beziehung gut ausmachen.
00:27:00: Aber das ist eben das, was so absolut wichtig ist und was eine stabile, gesunde, gleichberechtigte Elternschaft ausmacht – diese wahrgenommenen Fairness.
00:27:13: Und dass gesehen werden?
00:27:16: Mein Partner interessiert sich für mein Wohlbefinden!
00:27:19: Ich zeige auch... Interesse am wohlbefinden des anderen.
00:27:24: Man ist nicht alleine verantwortlich und man wird in der Belastung gesehen, und man gibt auch wiederum wenn man mehr zur Verfügung hat für ein schönes Modell.
00:27:34: Und das erklärt ihr wahrscheinlich auch warum so viele Paare Dennoch in unterschiedlichen Modellen leben.
00:27:42: Wir haben bei mir zum Beispiel das Dual Career Family-Modell, wieder ein Modell, wo wir wirklich versuchen es gleichberechtigt zu leben und gut aufzuteilen.
00:27:53: Und anderer ist einfach bewusst auch anders leben.
00:27:56: Trotzdem sind alle glücklich und fühlen sich gut damit und fühln sich verbehandelt.
00:28:03: Das weiß für die Familie passen muss wie man das lebt und wer wie viel Pizzastück gebraucht?
00:28:10: Apropos Modelle.
00:28:12: Nennen wir es noch ein Modell?
00:28:13: Ich hab's ja den Dienstagstil!
00:28:17: Unseren Dienstagsstil, der ist irgendwie auch daraus entstanden tatsächlich aus dem Pizza-Stückmodell und ich habe sogar schon mal erzählt im Podcast das bei uns einfach so ist dass sich einmal in der Woche ich das einfach brauche und bei mir auch so.
00:28:35: Tradition ist also bei der fixen Mädelsrunde dabei und wir treffen uns jeden zweiten Dienstag ganz fix.
00:28:42: Es ist jahrelang im Kalender verankert, jeden zweiten Dienstag um neunzehnte, fünfzehn treffen wir uns in einem Restaurant zum Abendessen.
00:28:49: Und jeden anderen Dienstag treffe ich mich mit anderen Freundinnen und einmal in der Woche am Dienstag wird er nur frei.
00:28:57: also lass uns einfach vereinbaren Ich bin am Dienstabend nicht zu Hause weil ich mich damit Freundinnen treffe Da muss ich mir gar nichts mehr ausmachen und ich brauche das einfach.
00:29:09: Also, ich brauch diesen Dienstagabend für mich auch um rauszugehen, um mich mit erwachsenen Menschen zu treffen, mit denen ich selbst verwandt bin aber die jetzt auch keine Mitarbeitenden von mir sind also die jetzt nicht Geld bekommen.
00:29:25: Und auf dieser Ebene sich mal auszutauschen und wirklich total privat zu sein.
00:29:32: So ist quasi dieser Dienstagstil bei uns auch entstanden.
00:29:37: Und es war nicht notwendig, also ich habe jetzt die Rechnung eingestellt und wenn du den Dienstags kriegst, dann kriegt der Jürgen immer den Donnerstag oder sowas?
00:29:44: Oder das ist das was jetzt den Dienstag aufwertet oder gleich ausgereicht?
00:29:50: Das habt ihr euch diese Frage gestellt oder nicht gestellt?
00:29:52: Ja!
00:29:53: Doch, haben wir uns gestellt.
00:29:54: Wir haben gesagt, wenn ich den Dienstag kriege, dann krieg ich einen Mittwoch und das macht man einfach so.
00:29:59: Jeden Dienstag bin ich nicht da und jeder wusste bei uns, Dienstag ist die Ihnen nicht da.
00:30:03: Jürgen macht es für Kinder verantwortlich.
00:30:04: Das haben wir auch eingeführt wo sie wirklich noch super klein waren.
00:30:10: Und Jürger hat mir gesagt, passt er?
00:30:12: Er geht in einer Mittwoche quasi jeden Mittwochen.
00:30:15: Aber er wollte es gar nicht!
00:30:18: Dann war ich immer dahin.
00:30:19: Ich leg mich jetzt auf die Couch Und jetzt sagt er, na na na, also der Mittwochstil funktioniert nur wenn man aus dem Haus geht.
00:30:28: Ich muss sagen, okay, er braucht es einfach nicht und das war einfach das ... Er braucht das einfach nicht!
00:30:33: Und er möchte das nicht weil für ihn ist so viel unterwegs und hat soviel mit anderen Menschen auch zu tun und seine Entspannung ist einfach, wenn er dann zu Hause ist.
00:30:42: Das gibt ihm Energie und das macht ihm Spaß.
00:30:45: Bei mir war das, ich möchte definitiv nicht zu Hause sein und unter Menschen.
00:30:51: Das war einfach das.
00:30:52: Ich hab diesen Dienstag ... Natürlich wär's total okay, wenn er jeden Mittwoch da wäre oder einen anderen Tag.
00:30:59: Es geht darum, dieses Fixe zu sagen.
00:31:02: Ich habe den Dienstag und es ist total okay dass ich am Dienstag am Abend nicht da bin.
00:31:08: In der Regel ist meistens passiert eh irgendwas, dass sie dann doch zu Hause bin, weil jetzt uns beruflich das irgendwie alles nicht mehr unterkriegt.
00:31:14: Aber in der Regel, wenn alles gut funktioniert, bin ich einfach am Dienstagabend nicht zuhause und es geht eben nicht darum, das aufzuwerten sondern... ...das ist für mich wichtig ist aber für ihn nicht.
00:31:26: Ja!
00:31:26: Das keine künstliche Gleichheit, die da irgendwie versucht wird herzustellen Sondern so wie Beziehungen normal sind, beziehungen sind dynamisch Und das Leben ist dynamisch und das verändert sich perfekt gleich funktionieren.
00:31:40: Vielleicht ist genau das eben die moderne Gleichberechtigung, die wir alle brauchen nicht immer gleich viel zu leisten sondern einfach auch wirklich gemeinsam drauf zu achten dass niemand dauerhaft auf der Strecke bleibt oder zu wenig Luft bekommt und das es einfach passt.
00:32:00: und Fairness bedeutet, dass man erkennt, dass beide gleich erschöpft sind oder eben nicht erschöpfet sind.
00:32:08: Hoffentlich,
00:32:09: ja!
00:32:10: Oder wenn einer gerade fällt fängt mich wer auf?
00:32:14: Genau.
00:32:15: Voll, wie schön philosophisch wir sagen.
00:32:17: Da können
00:32:17: wir gleich... Sie sind ein gutes... Gut zum Schluss als philosophisches Ende.
00:32:22: Die Frage ist also nicht, ist es fifty-fifty sondern fühlt sich gerade jemand dauerhaft allein mit der Verantwortung und vielleicht braucht moderne Gleichberechtigung weniger Echsel und mehr echtes Interesse daran dass es dem anderen
00:32:36: wirklich gut geht.
00:32:38: Manchmal, manchmal bedeutet das eben dem anderen die größere Pizzaschnitte zu geben ohne Angst zu haben dass man selbst leer ausgeht oder zu wenig abkriegt.
00:32:50: Perfekt!
00:32:51: Zu unserer Glutenfolge ist.
00:32:53: zum Aufschluss, sag ich noch Wenn euch die Folge gefallen hat schickt ihr jemanden mit dem ihr schon mal irgendwie gesehen habt, dass sie zu sehr versuchen unter Totalisten ihre Beziehungen auf Gleichberechtigung zu bringen oder an jemanden, der gerade dringend mehr Pizza braucht.
00:33:13: In diesem Sinne bis zur nächsten Folge von Vereinbarkeit NEXT und bis dahin eine wunderschöne Zeit!
00:33:19: Tschüss und Papa!
00:33:21: Wenn euch Vereinbarkeit NEXT gefällt dann teilt dem Podcast gern mit Menschen die sich für echte Vereinbarkeiten interessieren.
00:33:27: am meisten unterstützt ihr uns mit einer Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast.
00:33:31: das hilft sicher zu werden zu bleiben und gehört zu werden Und wir freuen uns riesig über den Austausch mit euch.
00:33:36: Schreibt uns auf LinkedIn unter Ines Eisbacher und Susanne Holzer oder kommentiert direkt unter der Folge!
00:33:42: Bis zur nächsten Folge.
00:33:43: zwischen Mut, Macht, Karriere & Familie.
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