#42 Vereinbarkeit ist hart. Und das ist okay
Shownotes
Vereinbarkeit ist nicht leicht. Und wer dir etwas anderes erzählt, lügt dich an. Aber leicht und einfach sind zwei verschiedene Dinge, und genau dieser Unterschied verändert alles. In dieser Folge sprechen Susanne und Ines offen über das größte Missverständnis rund um Vereinbarkeit: dass es sich falsch anfühlt, wenn man struggelt. Und warum das nichts mit einem falschen Setup zu tun hat, sondern mit dem fehlenden Warum. Sie stellen drei Fragen, die wirklich helfen, wenn es gerade schwer ist: Wofür stehe ich morgens auf? Was kostet mich mehr Energie, die Realität oder mein Widerstand dagegen? Und welche Erwartung darf ich heute loslassen? Vereinbarkeit wird nicht leichter. Aber sie darf aufhören, sich falsch anzufühlen. Der Unterschied liegt nicht im Kalender. Er liegt im Warum.
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00:00:00: Wenn dir jemand sagt, Vereinbarkeit ist einfach – dann wirst du angelogen.
00:00:04: Oder diese Person macht das falsch und heute wollen wir über genau das reden!
00:00:11: Willkommen bei Vereinbarkeit Next dem Podcast für alle die sich fragen wie Karriere Kinder- und berufliche Verantwortung zusammengehen.
00:00:19: Wir sind Ines und Susi zwei Gründerinnen, zwei GeschäftsführerInnen, zwei Mütter, zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven.
00:00:27: Ich lebe in einer Two Career Family
00:00:29: Und ich bin erladerziehend.
00:00:31: Gemeinsam sprechen wir über echte Vereinbarkeit zwischen Führung, Familienalltag und Selbstfürsorge.
00:00:37: Ehrlich, ungeschönt und ohne Filter
00:00:39: – und über die Strukturen, die uns fordern oder eben auch vielen.
00:00:44: Schön, dass ihr dabei seid!
00:00:46: Hallo Ines!
00:00:48: Hallo Susi!
00:00:51: Guten Morgen!
00:00:53: Die Sonne scheint es wird eine gute Woche
00:00:58: Auf jeden Fall, wo wir wieder viel vereinbaren können oder nicht.
00:01:05: Wir vereinbaren!
00:01:07: Wie
00:01:08: läuft das so?
00:01:10: Ich glaube ich fange mal an mit unserem
00:01:13: Vereinbarkeits-Ping-Pong.
00:01:18: Was war diese Woche bei mir vereinbar und was wir nicht vereinbaren?
00:01:22: Es war etwas vereinbar.
00:01:24: Und zwar Sport ist Back in meinem Leben.
00:01:29: Wow!
00:01:31: Ich habe ja schon den letzten Folgen erzählt, dass ich ein bisschen auf der Sportroutine rausgefallen bin und jetzt bin ich wieder da.
00:01:38: Ich habe eine volle Woche mit vollem alles was nur geht trainieren gehabt mit Erfolge oder Konsequenzen das ich einfach so hart übertrainiert hab, dass sie drei Tage lang wirklich bei jedem Schritt Schmerzen hatte weil man es gekratet hat Leg day, ich sag nur legday.
00:01:58: Aber es war's wert irgendwie und hat sich dann irgendwie fühlt sie sich danach gut an weil man sich denkt ja wenigstens habe ich was gemacht, wenigstends spürt der Muskel, dass da was gemacht wird Und das Schöne ist also auch zu Mountainbalken wiedergekommen bin und zwar mit den Kids und das finde ich wirklich das ist mein Vereinbarkeits-Highlight überhaupt Dass ich mit meinen Kindern Mountainbarken gehen kann und die das auch gerne tun Und sie wirklich auch anspruchsvolle Trails darunter gefahren sind, wo immer zuerst so... Nein, nein.
00:02:31: Das sind eh ganz leichte Trails und ich hab' sie auch total leicht in Erinnerung und dann bin darauf gekommen dass die eigentlich gar nicht einmal
00:02:38: so leicht sieht.
00:02:41: Also für so kleine Kiddies!
00:02:43: Aber es ist ... Sie fahren auch wirklich gut und deswegen hat das gut geklappt wie ein sehr schöner Sonntag.
00:02:48: Wirklich perfekt.
00:02:49: Klingt mega bei dir?
00:02:51: Echt gut.
00:02:54: Bei mir war es auch vereinbar.
00:02:59: Mein großer hat seinen siebten Geburtstag gefeiert
00:03:05: und
00:03:05: ich find's einfach so krass, dass der jetzt schon sieben ist!
00:03:08: Und das ist immer bei mir ganz mega emotional und ihr beinahe das mal als erzählt wie das war mit der Geburt und heute vor sieben Jahren warst du noch im Bauch?
00:03:18: Heute vor siebem Jahren bist du gerade auf die Welt gekommen und sind total spannend gefunden.
00:03:22: also ich werde immer ganz emotional.
00:03:25: Und
00:03:26: letztes Jahr, also warum es eigentlich vereinbar war, war nicht weil ich das Geschichten erzählt habe.
00:03:30: Sondern... Letztes Jahr hab' ich ja noch erzählt wie bei dem, dass ihr ein bisschen schlechtes Gewissen gehabt habt, dass sich eine Tiefkühltorte an Gustavs Geburtstag nämlich serviert hab und heuer habe immer gedacht Schlechtes Gewiss, das glaube ich wie gescheit war damals.
00:03:48: Es hat nämlich niemanden interessiert von den Kindern dass es jetzt eine Tiefkühltorte ist weil sie essen ja eh noch ein Stickerlohn in Wahrheit geht's ja eh nur um die Deko und deswegen haben wir das Heiergleich so gemacht.
00:03:57: also ich hab Donuts bestellt.
00:03:59: für das Mitgeben in die Schule muss man bei uns noch was mitgeben.
00:04:05: da hat es Donuts gegeben.
00:04:07: die Kinder haben gefeiert.
00:04:08: bitte mal leckere Donuts mal jeder.
00:04:11: dann habe ich eine Torte selbst gemacht für die Familiengeburtstagsfeier Und eine Torte habe ich noch bestellt und super Fußball dekoriert für die Kinder Geburtstagsfeier, wo jeder Äno aus Die Hörber der Stücke gegessen haben.
00:04:25: Weil sie haben ein Fussball gespürt und soviel haben es da gar nicht eingebracht in sich.
00:04:28: Und dann war ich besonders schlau.
00:04:29: Wir haben nämlich im Freien gefeiert und die halbe Fußballmannschaft eingeladen.
00:04:34: Dann habe ich nur Schnitzelsen mal bestellt bei der Billa
00:04:39: und
00:04:39: die einfach abgeholt und alle Eltern.
00:04:42: Beim Abholen haben wir dann gefeiert, wie schlau ist denn das?
00:04:48: Und es war super mega entspannt und obwohl ich drei Feiern an einem Wochenende gehabt habe.
00:04:53: Für seinen Geburtstag hab ich eigentlich nur eine Torte gemacht und Getränke eingekühlt und das wars ein mega entspanntes Geburtstagswochengender, obwohl sich jeder super versorgt gefüllt hat.
00:05:08: Das war richtig, richtig gut!
00:05:10: Aber... Ich hab dann noch was anderes gehabt.
00:05:16: Es war unter der Woche und so sehr, wie du gerade in deiner Sportroutine drinnen bist
00:05:22: ... So
00:05:22: sehr bin ich draußen!
00:05:25: Und das triggert mich ja immer wieder, weil ich weiß ja voll gern.
00:05:29: Wenn ich alle zwei Wochen auf den Berg komme, freu ich mich auch.
00:05:32: Aber
00:05:33: die Woche ist einfach gerade mega voll, es ist mega intensiv... Und ich bin ins Büro rein Und hab gefühlt, wieder mal sieben Leben hinter mir gehabt.
00:05:44: Weil, das hat organisiert und umgeschoben, da hat was gemacht.
00:05:47: Dann war voll stressig.
00:05:49: Und ... dann stehe ich bei der Café-Maschine.
00:05:53: Und dann kommt ein Genset-Kollegen rein.
00:05:56: Voll entspannt!
00:05:59: Kommt grad vom Yoga... Ich hab mir gedacht so, wow, cool?
00:06:04: Und sonst haben wir einen gleichen Terming gegangen.
00:06:07: Und ich schaue mit meiner ... Sieben gelebten Leben wie so eine Katze und sie vor ihren Spanden vom Yoga.
00:06:14: Und das war aber ein Moment, wo man dachte, boah genau das ist eigentlich Vereinbarkeit.
00:06:23: Genau das ist es, wenn man sagt, man verpasst auch mal was.
00:06:27: Egal ob das jetzt privat ist oder bei den Kindern ist oder mal etwas beruflich, Vereinbarigkeit ist einfach eine Zarissenheit die einem immer wieder einholt und ist voll anstrengend.
00:06:39: Aber gleichzeitig bedeutet Vereinbarkeit ja auch, dass wir etwas haben.
00:06:45: Und das ist man dann auch wieder bewusst worden.
00:06:48: Wir haben einfach was, was sich vielleicht ganz viele Menschen auch wünschen nämlich – wir haben unsere Kinder dürfen Geburtstage feiern, können Mountainbalken gehen!
00:06:58: Wir haben Kinder, wir haben Karriere.
00:07:01: und
00:07:02: ganz ehrlich, ich würde mir einfach nicht entscheiden wollen zwischen dem einen oder dem anderen.
00:07:07: also ich Liebe das, dass ich beides habe.
00:07:13: Ich finde es bringt uns genau zum heutigen Thema weil wir wollen ja heute darüber reden was mich in den letzten Wochen etwas beschäftigt hat weil ich einige Gespräche mit mehreren Frauen hatten
00:07:28: die ziemlich
00:07:29: stark an dem Thema Vereinbarkeit gezweifelt haben.
00:07:32: Wieso richtig?
00:07:33: Das geht nicht!
00:07:34: Es ist zu viel und ich schaffe das nicht.
00:07:41: Ja, ich halte es auch immer wieder.
00:07:43: Und voll viel fragen mich zum Beispiel mal so, hey Ines wie machst du das?
00:07:47: Wie viele Versionen gibt's?
00:07:48: Wenn ich von zwei habe, dann wieder ein neues Projekt und da denke ich mir dessen auf was ich sage.
00:07:51: Hey, wieviel Versionen gibts denn von
00:07:53: dir?".
00:07:55: Da wird mir dann abbewusst, wenn man denkt vielleicht vermitteln wir das ja auch in diesem Podcast dass es leicht ist... Ich weiß es nicht!
00:08:08: Ich glaube auch, dass wir da ein bisschen dazu beitragen.
00:08:10: So einerseits sehr eine super Vereinbarkeit, aber als Easy-Cheese muss man es noch richtig machen.
00:08:15: So ist das ja im Prinzip ja auch!
00:08:16: Aber wir wollen nicht den Eindruck erwecken, dass es leicht ist und deswegen wollen wir darüber reden weil wenn wir jede Woche über Vereinbarke treten und Strategien und Perspektiven teilen dann klingt das auch so wie wir haben diese eine Formel und genauso funktioniert's.
00:08:37: Und das stimmt ja auch nicht.
00:08:39: Das müssen wir klarstellen, wir müssen heute eine Klarstellungsfolge machen, aber gleich eine hoffnungsvolle Folge.
00:08:45: Eine Hoffnungfolge.
00:08:47: Aber auch für ihn auswollen wird dann gleich klarer, aber es ist einfach ... Es ist es nicht!
00:08:55: Aber was ist denn zum Beispiel so ein Missverständnis?
00:08:58: Was du jetzt in den letzten Wochen bei diesen Gesprächen mit kriegst?
00:09:02: Genau das.
00:09:03: Das Missverständnes ist Vereinbarkeit ist einfach mit so quasi, wenn man es richtig macht.
00:09:10: Mit richtigen Tools, die richtige Routine, richtiger Partner ist auch wichtig, weil man einen Partner hat und wenn's dann nicht funktioniert oder sie schwer anfühlt, da macht man fix irgendwas falsch.
00:09:22: Und das ist, glaube ich, fatal.
00:09:26: Weil aus einerseits so, oh ja, ich mach das Setup und darüber reden wir auch sehr viel im Podcasts, wenn das und das und dass.
00:09:33: Dann ist es einfach Dann strugelt man und dann hab ich's falsch gemacht.
00:09:41: Ja, das ist diese Botschaft die ja immer ... Die mir begegnet und wir haben manchmal auch sogar tatsächlich vorgeworfen weil es einfach oft so ist.
00:09:52: Ich sag eben mit meinem Partner, ich habe das Glück einen Partner zu haben der eine sehr gleiche Einstellung zur Thema Vereinbarkeit habe wie ich
00:10:00: Und
00:10:00: dass das ein Geschenk ist Da wird man gerade in letzter Zeit immer wieder mehr bewusst.
00:10:06: Und das wird mir aber auch vorgeworfen, weil ich sage, na ja, du hast dir den Jürgen, mein Na klar ist es alles easy wie du das machst.
00:10:13: Aber so ist sie eine, deswegen nicht einfach, es ist trotzdem hart
00:10:17: und... Ja, vor allem aber gar nicht einfach.
00:10:21: Das ist richtig hart und das ist natürlich für mich an.
00:10:23: Natürlich noch einmal veranstalternd, noch mal ... Also ich will jetzt sagen härter, das ist halt anders, aber es ist ...
00:10:30: Nein, man darf schon sagen dass es härter!
00:10:33: Nein, es ist noch einmal herausfordernder und das ist ja da.
00:10:36: Also bitte, einen großen Respekt!
00:10:39: Ja... Aber es ist eben auch für viele anderen Frauen in meinem Umfeld wirklich hart daran arbeiten, Dinge möglich zu machen aber sich dann irgendwie unzureichend fühlen.
00:10:55: Und natürlich glaube ich dass es für viele unserer Hörerinnen gerade so ist.
00:11:05: Es ist hart, aber was immer wieder Frage ist.
00:11:09: Was ist denn die tatsächliche Alternative?
00:11:14: Die Alternative kann nur sein, dass man wählt.
00:11:18: Da muss ich mir entscheiden.
00:11:19: Wenn nicht das beides nicht ... Also wenn ich Beruf und Familie nicht vereinbare, dann gibt es nur die Entscheidung Ich muss wählen!
00:11:29: Und zwischen was will ich dann?
00:11:30: Dann wähle ich eigentlich zwischen Beruf oder Familie Zwischen Unabhängigkeit und Abhängigkeit oder zwischen Karriere, dass ich vielleicht einmal eine Karrierei gehabt habe um mich jetzt ausbremsen las.
00:11:43: Also persönlich, ich kunde mir nicht entscheiden, ich würde mich nicht entscheiden wollen und für mich persönlich ist das schon der Grund warum ich all das tue, warum ich diese Anstrengung in Kauf nehme und warum mit diesem Weg immer wieder gleich wählen würde.
00:12:05: Mhm.
00:12:06: Aber?
00:12:10: Ja, das aber ist ... Es ist einfach hart und es gibt natürlich diese Momente, wo's absolut, absolut schwer anfühlt.
00:12:22: Also, das wissen wir eh beide.
00:12:24: also wenn man dann ... Wir versuchen immer in unserer Folge nicht zu raunzen, aber wir raunsen da in Telefonaten!
00:12:34: Und es is... Es gibt natürlich wie gesagt diesen Zustand, wo es einfach richtig schwer anfühlt.
00:12:42: Und dieser Zustand hat ja gar nichts damit zu tun mit einem perfekten Kalender und das traue ich mir sagen weil wir wissen ja alle dass ich immer meine super tolle Kalenderplanung
00:12:52: habe.
00:12:53: aber nur weil jetzt eine tolle kalender Planung hab wird's auch nicht einfach
00:12:57: und
00:12:58: ... Das wird einfach... Es wird nicht leicht, genau!
00:13:03: Aber Es wird einfacher, leichter.
00:13:10: Wenn man weiß, warum er das alles macht.
00:13:14: Genau.
00:13:14: Das ist einfach dieser riesengroße Unterschied zu wissen, warum ich das mache?
00:13:20: Was ich mache?
00:13:22: Unbedingt!
00:13:22: Weil viele Menschen kämpfen mir gar nicht gegen die Erschöpfung sondern eben gegen diese eigene Erwartungen sich selbst.
00:13:29: Ich glaube es gibt bei so vielen Dingen im Leben also da ist ja Vereinbarkeit nur ein Beispiel davon.
00:13:33: aber wenn man sich... viel mit Unzufriedenheit damit zu tun hat, dass man eigentlich Erwartungen hat an sich selbst die man gerade nicht erfüllt.
00:13:47: Und ich habe das erste paar Mal gesagt leicht und einfach mal verwendet diese Wörter eigentlich sehr oft als Synonym aber sie sind es nicht.
00:13:57: Und grade im Zuge wenn wir über Vereinbarkeit sprechen müssen wir einfach zwei Wörtern voneinander trennen und das sind genau die nämlich leicht Versus Einfach.
00:14:07: Ja und ich finde, wenn man das... Das ist für mich so ein Game-Changer im Kopf diese zwei Wörter anders zu... Also wirklich als getrennt voneinander zu sehen weil wie auch jetzt im Gespräch.
00:14:19: total schnell verwendet man beides synonym füreinander.
00:14:24: aber leicht bedeutet er einfach es strengt dich nicht an.
00:14:30: Es ist klar du weißt was du tust Du weißt warum du es tust keinen inneren Widerstand.
00:14:39: Es ist leicht, die Dinge dürfen leicht sein und ein Tag als berufstetige Mutter wird nie leicht sein.
00:14:48: Er wird immer Momente oder berufsätiger Vater haben, wo man an zwei Orten gleichzeitig sein sollte, sein will und gerade das funktionieren.
00:15:00: und es gibt immer diese Zerrissenheit.
00:15:03: Und trotzdem gibt es auch die Tage, die sie richtig gut anfühlen.
00:15:08: Obwohl sie anstrengend sind und wird auch umgekehrt, die sich nicht so gut anfüllen obwohl gar nichts Schlimmes passiert ist.
00:15:16: und der Unterschied meistens nicht in den Fakten liegt darin ob man im Einklang mit dem ist wie man das Leben führt oder führen möchte.
00:15:26: also dieses warum dass er sich auch schon ein paar mal gesagt Das muss klar sein.
00:15:33: Das stimmt Man kann es eigentlich voll gut auf vergleichen mit Sport.
00:15:40: Wir sind ja so sportlich, also du schaue ich nicht?
00:15:44: Habe auch schon gehört heute.
00:15:45: aber wenn jetzt sage ich gehe gerne auf den Berg das ist mein neues Hobby und ich mache da ja Sachen die vor zwei Jahren niemals gemacht hätte.
00:15:56: Also so mini Meine Freundin sagt immer, das ist kein Klettersteig.
00:16:01: Für mich ist es die Hölle.
00:16:02: Es ist ein Klettersteig, was dann nach unten schaust und denkst, wenn du da jetzt ausrutschst, dann ... Ist blöd!
00:16:09: Und dann geht er rauf und dann mach ich viele Höhenmeter und dann ist es super anstrengend.
00:16:16: Dann bist du oben und es ist voll cool.
00:16:22: Du weißt echt, was du da hast?
00:16:25: Und dann sagst du auch nicht oben, es sollte aber einfach sein.
00:16:29: Leicht, das sagen sie mir genau.
00:16:32: Ich hab Mountainbikes schon erwähnt und das ist für mich etwas... Das ist nicht einfach, also Bergsteigen so wie du sagst.
00:16:45: es ist nicht leicht rauf zu gehen oder auch nicht einfach.
00:16:50: da.
00:16:51: bei mir ist ihr das runterfahren, ich bin gestern auch aufgetreten und habe geflucht Weil mein Sohn mit dem E-Antrieb gefahren ist und ich selbst...
00:17:00: Schlauer Busche!
00:17:02: Ja, damit er weniger... Also das hat er schon ganz gut gemacht.
00:17:06: Damit er weniger herumsudert habe ich das E-Bike hergegeben und ich durfte dann rauf treten.
00:17:13: Und ich weiß auch warum es ihm nicht tagt weil das Rauftreten ist ein Etleimand.
00:17:18: Wir fahren alle gerne runter und auch beim Runterfahren muss dich urkonzentrieren.
00:17:24: Du musst im Moment sein, was ich schon gestürzt bin.
00:17:29: Ich hab mir meinen Schlüsselbein gebrochen beim Mandenbanken.
00:17:33: Das hat mich aber nicht dazu gebracht aufzuhören damit ganz im Gegenteil.
00:17:38: Ich fahr wahnsinnig gerne ... Aber es ist nicht einfach!
00:17:45: Für mich ist das wichtig, weil ich es einfach wahnsinnigt gerne mache und mich auch weiterentwickle.
00:17:52: Man sieht dann die Fortschritte so, du sagst ... Früher bist du wahrscheinlich in anderen Sachen nicht so gegangen.
00:17:57: Und ich bin manche Trails auch früher nicht gefahren und vor allem wahnsinnig, wenn ich irgendein Trail jetzt runterfahren kann und mir vorne konnte und jetzt auch über Tabels springe die ich früher nicht gesprungen wäre.
00:18:12: Das ist nicht einfach aber ich fühle mich dabei dann lustigerweise leicht weil das natürlich für mich auch eine Leichtigkeit bringt in meinem Leben Genau.
00:18:26: Und
00:18:27: ich glaube, das ist auch genau das Bild, was wir für die Vereinbarkeit einfach mitnehmen müssen – diese ganzen Stürze.
00:18:38: Die kennen einfach dazu und man folgt dahin bei dem, was sie gerade machen.
00:18:47: Wenn man weiß, warum man fort, quasi um bei dieser Mountainbike-Metapher zu bleiben, dann steigst du da wieder auf!
00:18:55: Und wenn man weiß, warum man das alles macht.
00:18:58: Dann
00:18:59: nimmt man halt mal harte Wochen mit
00:19:02: und
00:19:04: freut sich dann auf ein entspanntes Wochenende mit den Kindern.
00:19:07: Ja für mich ist es generell auch so eine Lebenseinstellung.
00:19:12: ich finde auch dass viel zu oft im Leben erwartet wird, dass das Leben einfach easy peasy läuft und dass es nix schwer sein darf.
00:19:22: Also ja, es werden uns jetzt von natürlich allen Coaches in dieser Welt erzählt.
00:19:28: Dass alles immer easy sein kann und verdient ein Geld quasi schnell und muss nicht über
00:19:35: Nacht.
00:19:36: Schnell über Nacht!
00:19:37: Mit der KI macht alles für dich...
00:19:39: Genau, dann ist
00:19:41: gar nichts mehr zu
00:19:42: tun.
00:19:44: Aber ich finde das auch schwierig weil da gibt's doch keine Entwicklung.
00:19:48: Und die zwei Metaphern von uns sind genau das.
00:19:50: also Ich möchte auch, dass ich mich weiterentwickel.
00:19:54: Sonst fühlt sich das Leben leider
00:19:57: nicht gut an
00:19:58: und da haben wir ein paar Gedanken dazu mit.
00:20:08: Bevor wir jetzt gut über das Ganze herum sprechen ...
00:20:15: Die
00:20:16: Realität ist echt so, wie du sagst, man kann es einfach auch nicht schön reden.
00:20:24: Es ist einfach schon ... es ist schon hart.
00:20:28: Ja, da gibt's ja auch Zahlen dazu.
00:20:31: Achtundstretzig Prozent der Menschen haben sich für zwanzig vorgenommen Stress abzubauen.
00:20:37: Passiert zu passieren tut meistens nicht.
00:20:39: Meistens nicht weil die Menschen faul sind, sondern weil das Problem ...
00:20:45: für zwantech, sechsundzwanzig?
00:20:47: Für zwantechs, sechs und zwanzigt, Entschuldigung.
00:20:49: Was für Zahlen!
00:20:56: Aber das Problem ist nicht, dass man nicht weiß.
00:20:59: Man sollte Stress abbauen, sondern es ist die fehlende Klarheit über das Warum?
00:21:05: Und es gibt auch eine japanische Langzeitstudie mit über fünfzigtausend Menschen, die gezeigt hat
00:21:09: wer
00:21:10: keinen empfundenen Lebenssinn hat, hat ein signifikant höheres Risiko früher zu sterben!
00:21:16: Das ist ja arg oder?
00:21:17: Aha, das ist ja voll arg.
00:21:21: Das heißt wer keine Antwort auf die Frage hat, wofür mache ich das?
00:21:28: Der stirbt schneller oder der kämpft irgendwann gegen alles an.
00:21:33: Also gegen die Arbeit, gegen die Erschöpfung, gegen schlechtes Gewissen.
00:21:36: ist das so?
00:21:40: Und ... Das Gefühl ... Da kommt mir dann auch noch das Gefühl dazu, dass ich mich rechtfertigen muss.
00:21:48: Dass man sagt, okay, man rechtfertigt sich vor sich selbst oder vor den anderen und dafür, dass man jetzt ... Man rechtfertigzt ja oft als Mutter dass man arbeitet.
00:22:00: Und das ist ja eigentlich ein Wahnsinn.
00:22:03: und wenn es ist, ja arbeiten gehen sie nicht egoistisch sein oder ist ja heute nichts mit einem Organismus zum Tor sondern wir wissen auch alle rein ökonomisch ist es super super wichtig, dass Frauen arbeiten aus unterschiedlichsten Gründen.
00:22:21: Arbeit ist ja auch, damit schaffe ich einen Einkommen.
00:22:24: Das heißt es ist ein Beitrag für die Familie und für die Gesellschaft, für die Wirtschaft, für ganze Ökonomie.
00:22:33: Ja, das ist dieses Thema des schlechten Gewissens.
00:22:37: Diese Erzählungen brauchen eine präsentere Mutter aber gibt jetzt gerade diese Woche ziemlich stark im Social Media unterwegs gewesen.
00:22:46: Es gibt mittlerweile eine Harvard-Studio Dass das ja keine Mutter braucht, die diese klassische Mutterrolle wie wir sie gesellschaftlich erzählt bekommen braucht.
00:23:01: Sondern dass es sogar sehr gut ist für die Töchter und für die Söhne zu sehen einerseits, dass die Mama arbeitet und andererseits die Sönne, dass der Papa auch mithilfe beziehungsweise auch andere Rollen einnehmen auch arbeitet.
00:23:18: Das heißt für die Gesellschaft in weiteren Sinne, dass das gut ist und dass die Kinder null Null Unterschied haben im Glücklichsein.
00:23:28: Also wie glücklich diese Kinder sind!
00:23:30: Das heißt es ist einfach eine Geschichte, die wir uns erzählen.
00:23:34: Die wir uns in Österreich und Deutschland erzählen?
00:23:37: Ja
00:23:37: Also das ist nämlich schon eine Nummer, was ich auch voll spannend finde.
00:23:41: Diese Geschichte erzählen wir uns ja hauptsächlich in Österreich und Deutschland, weil bei den ganzen nordischen Nachbarn ist es ja wieder komplett anders.
00:23:50: also... Ich würde mich total gerne mal mit einem Ökonomien unterhalten von unseren norrischem Nachbaren aber den haben wir leider heute nicht dabei.
00:24:03: oder die Ökonomen, die Ökonomen haben wir nicht dabei beschreiben wir auf unsere Podcast-Unschliste.
00:24:11: Aber lass uns mal ein bisschen konkreter werden!
00:24:15: Was kann man tun oder was können Frauen und Männer, die uns gerade zuhören, tun?
00:24:25: Was können sie mitnehmen?
00:24:27: Welche Impulse wollen wir Ihnen denn mitgeben?
00:24:30: Wir haben drei Fragen mitgebracht Und die kann man sich gerne selber stellen wenn es gerade schwer ist Und ich würde sie uns jetzt stellen und wir beantworten sie auch für uns, damit ihr hört wie das bei uns so ist.
00:24:46: Die erste Frage ist, wofür stehe ich morgens auf?
00:24:53: Für mich ist es persönlich, ich steh auf weil ich... Wofür stelle ich morgen auf und warum mache ich das alles?
00:25:03: Weil ich sein will!
00:25:06: Ich bin mehr als Mama.
00:25:08: Ich bin Unternehmerin, ich bin sportlich, neugierig und lebensfroh.
00:25:13: Und ich bin ein Mensch der meinen Kindern zeigen will, dass Frauen bzw.
00:25:16: Eltern beides präsent sein können und etwas aufbauen.
00:25:20: Und mich ganz wichtig, ich will unabhängig sein!
00:25:26: Bis bei dir!
00:25:29: Bei mir ist es... Gerade ein bisschen was anderes, also auch all das, was du gesagt hast gilt natürlich auch.
00:25:38: Also ist alles wichtig aber mit treibt gerade ein bisschen an das Thema an nämlich die Arbeit, die ich gerade bei Valentik Austria mache als Geschäftsführerin und Wir bewirken da gerade wirklich große Veränderungen, die wir auch bewirkt müssen.
00:25:58: Also wir sind ja alle im KI-Zeitalter und das Digitalagentur natürlich durchaus spannend.
00:26:05: Und diese Veränderung ist einfach grad super, super wichtig!
00:26:08: Und wenn ich das sehe, dass die Arbeit, die wer machen, dass sie wirklich Impact hat, dass man vorankommen, dass mal das Team mitreißen, dass da einfach echt was passiert... Das ist für mich schon ein Grund.
00:26:22: Dann weiß ich, warum wir jetzt die sieben Leben leben in der Früh und einen frühen Dienstagsmorgungstermin annehmen.
00:26:30: Aber das bedeutet für mich, dass ich einfach daheim herumschieben muss.
00:26:34: Das ist gerade so.
00:26:36: Bei mir ist gerade mega intensiv die Phase und die Zeit.
00:26:42: Ich bin super viel unterwegs, auf Kundenterminen und Kunden-Events.
00:26:47: Termine die wir für die Kunden machen aber auch quasi bei unserer Muttergesellschaft unterwegs.
00:26:52: ich bin in Konferenzen in anderen Städten auch in anderen Ländern also mein Mai ist einmal keine Ahnung wie viele Länder jeder wieder durchmacht Und das ist natürlich privat herausfordernd weil ich eben zwei kleine Kinder zu Hause habe Und dann voll viel herumschieben muss, voll viel teigseln muss.
00:27:10: Aber so ist es halt einfach und das ist einfach Schauer, das Ding... So ist's einfach dann!
00:27:15: Und das ist der Grund warum ich das kaprache.
00:27:20: Wofür ihr aufsteht?
00:27:22: Weil sie einfach was bewegt und weil wir Impact haben und das ganz wichtig ist.
00:27:26: Weil es Menschen gibt, die sich einfach von uns verlassen.
00:27:28: Das sind nicht immer nur in der Familie.
00:27:31: Ja.
00:27:32: Einmal als Unternehmer ist es so, dass man da nicht mehr viel Kinder hat, sondern auch für andere Menschen.
00:27:40: Man sieht die Antworten sind unterschiedlich und es gibt ja auch keine richtige Antwort darauf.
00:27:45: Es muss nur die eigene sein.
00:27:47: Und die zweite Frage, die wir mit dabei haben – was kostet mich gerade mehr Energie?
00:27:52: Die Realität ich gerade liebe oder mein Widerstand dagegen?
00:28:01: Das trifft mir!
00:28:03: Diese Frageidee, die triggert eben weil ich so viel unterwegs bin, merke gerade dass ich extrem viel Energie brauche auch wenn ich mir vornehme es nicht zu tun.
00:28:19: aber ich versuch das immer auszugleichen obwohl ich weiß dass es falsch ist.
00:28:23: Ich versuche mein Weg sein auszugreichen bei den Zeit mit den Kindern beim Partner auszugleichen.
00:28:33: Nämlich diese Verantwortung, weil er übernimmt gerade mehr Verantwortung.
00:28:37: Er muss ja ... Wenn ich schiebe, bedeutet das im Umkehrschluss auch, dass er auch schieben muss.
00:28:43: Also unsere Clan-Strukturen geraten durch ... Geraten, wenn wir ins Wanken?
00:28:50: Das ist okay in einer Woche.
00:28:51: Wenn es jede Woche ist, dann muss er ja anschieben und das versuche ich dann auszugreichen.
00:28:57: Mach Sport am Wochenende, mach das!
00:29:00: Ich versuch dann... diese Ausgleichen der Basis zu sein.
00:29:03: Und gleichzeitig merke ich aber auch, dass ich ein Ausgreich brauche für mich und das fühle mir oft extrem zerrissen.
00:29:15: Dann wünsche ich immer weniger Druck von außen.
00:29:16: dann stresst mit der Druck den ich mal ja auch selbst auferlegt habe.
00:29:22: Das kostet mich eigentlich gerade sehr viel Energie hier den Ausgleich für alle Beteiligten zu schaffen.
00:29:31: Ich war es aber, dass das Problem ich bin.
00:29:34: Ob meine Wünsche und meine Erwartungen an mich selbst?
00:29:39: Ja, weil das ist ja eigentlich
00:29:41: nicht das Bett ...
00:29:42: Deine Erwartungshaltung, die du versuchst aufs, dass du das für alle immer für alle passend machen musst.
00:29:47: Und es muss nicht immer für alles passend sein!
00:29:50: Aber das ist auch gut so.
00:29:52: Bei mir ist es lang das Thema gewesen oder ist es immer wieder das Thema Schutgefühl Das Gefühl, ich sollte mehr zu Hause sein und dann wiederum, ich solle mehr arbeiten.
00:30:02: Und dieses Sollte-Sollte-Sollte frisst einfach wahnsinnig viel Energie eigentlich mehr als die Arbeit selbst oder mehr als alles andere was so drum herum ist, was man sonst so erledigen hat.
00:30:19: Dieses Solltel für mich auch eine Form von Mental Load.
00:30:25: Ich finde, da ist man selber auch so beschäftigt mit dem wie es sein sollte.
00:30:30: Man denkt ja so drüber nach, wie ich eben diesen einen Termin zusätzlich mache.
00:30:35: Ich sollte diese Sache heute noch erledigen und ich soll mir aber auch drei Stunden ungeteilte Aufmerksamkeit für meine Kinder jetzt auch noch bereitstellen.
00:30:47: Ich soll das perfekte Abendessen parat haben was auch immer... Schon leider ist es sollte, dass man da drüber noch denkt und einfach die Dinge so zu machen wie sie gerade sind.
00:31:01: Ist eigentlich viel einfacher und ist okay.
00:31:05: meinen Kindern geht's nicht schlecht wirklich nicht.
00:31:08: Sie sind sehr happy kids.
00:31:11: meiner meinem Team gehts auch gut dem Unternehmen geht's auch gut und
00:31:16: ich
00:31:18: kann natürlich immer mehr machen.
00:31:19: das geht immer mehr.
00:31:21: aber Diese sollte muss ich ausschalten, weil sonst braucht das zu viel Kopfkapazität bei mir.
00:31:30: Genau!
00:31:32: Die
00:31:32: nächste Frage, dritte und letzte Frage.
00:31:35: Welche Erwartung darf ich heute loslassen?
00:31:40: Ja also es geht jetzt gar nicht darum welche Aufgabe dass man streicheln dürfen sondern welche Erwartungen und das ist ein großer großer Unterschied viele Erwartungen ja gar nicht von uns selbst kommen, also viele Erwartungen sind ja gar keine unserer eigenen.
00:31:58: Wir haben übrigens auch eine super schöne Folge aufgenommen und eben dass die Erwartung kommt ja auch nicht nur von uns selber sondern sie kommen ja auch von außen.
00:32:11: Die kommen von früher, also die erwartungen an die Mutter kommen ja vom Bild das wir ja nie gewählt hätten.
00:32:21: Also wir dann waren jetzt die Susi Und mich aber wahrscheinlich auch ganz viele von euch.
00:32:27: Und ich zum Beispiel, ich hab extrem viele Erwartungen.
00:32:32: Super, super viele Erartungen in allen Lebenslagen und Situationen an mich und an alle Menschen herumherum.
00:32:39: Es ist gar nicht immer so einfach diesen Gerecht zu werden.
00:32:44: Ich lerne auch selber wieder, dass ich die Erwartung ... Dass ich die anderen Menschen nicht ändern kann und lernen auch, dass ich meine Erwartungen an andere wieder ganz klar formulieren muss oder sie einfach loslassen muss.
00:32:59: Und ich lese wieder ein Buch oder höre ein Buch die Let Time Theorie von der Mel Robbins das da perfekt passt.
00:33:08: also Ich höre es zum zweiten Mal weil das Thema Erwartung
00:33:15: so
00:33:16: wichtig ist im Zuge von Vereinbarkeit Und ich kann das Buch wirklich nur jeden empfehlen, es zu lesen oder auch zu hören.
00:33:26: Wie geht's dir mit der Erwartung?
00:33:28: Mit den Erwartungen an dich und an mich!
00:33:32: Ja stimmt die Erwartungen auch noch.
00:33:33: was machen wir alles für dem Podcast.
00:33:35: Genau.
00:33:37: Die Kommunion hat dazu.
00:33:40: Für mich ist gerade ... Also es gibt immer viele Erwartungs, an denen man loslassen darf und kann.
00:33:44: aber für mich ist jetzt gerade diese ... weil ich gerade über Sport gesprochen habe dass ich nicht genug für meinen Körper tue.
00:33:53: Also sei es einerseits so, ähm ... Nicht die Supplements genommen, die man regelmäßig so, wenn wir sie nehmen
00:34:01: sollt.
00:34:02: Das ist gleich ganz falsch lang.
00:34:03: Die Kostet gleich Jahre.
00:34:06: Ähm... Dass ich nicht meine Sportroutine so durchziehe oder durchziehen kann aus unterschiedlichen Gründen.
00:34:14: Dass das gleich bedeutet.
00:34:17: Oh je oh je.
00:34:18: und Die Wahrheit ist ja, mein Körper verfehlt nicht gleich.
00:34:22: Ich mach trotzdem genug weil ich achte auf mich und ich achten auch wieder drauf dass ich wieder rein finde.
00:34:29: also es ist nicht ideal aber das hat mir jetzt nicht meinen Wuppalter zusammen wenn ich meine Sportroutine jede Woche total im Griff habe.
00:34:43: für mich ist Bewegung ein grundsätzliches Ziel Erreiche ich, aber diese Erwartung muss genau so funktionieren.
00:34:53: Und ansonsten passiert gleich das Schlimmste.
00:34:58: Das darf ich loslassen.
00:35:01: Wobei es oft ist mit Erwartungen und Wünsche.
00:35:05: Also das eine ist ja meine Erwartungs- und Anderes.
00:35:07: Ich würde mir vielleicht das wünschen, dass ich das manche Sachen machen kann.
00:35:11: Aber ja ... Genau!
00:35:15: Wenn wir Erwartungen loslassen wird's nicht leichter Muss man auch sagen.
00:35:21: Auch wenn wir das geschafft haben, aber es wird einfacher und genau... Genau das ist der Punkt!
00:35:33: Und das war der Grund warum sich diese Folge für uns heute so wichtig und richtig angefühlt hat und warum wir das einfach zum Thema machen wollten weil es oft zu einfach klingt und trotzdem wird's einfach viel zu wenig gesagt.
00:35:49: Man muss nicht perfekt vereinbaren.
00:35:55: Aber es hilft oder man muss wissen, warum man es wirklich versucht.
00:36:05: Ja und mir ist auch noch wichtig dass Vereinbarkeit trotz alledem keine individuelle Leistung ist.
00:36:13: Es ist auch immer eine gesellschaftliche Frage.
00:36:15: also wir dürfen das jetzt Hinstellen so, ja du organisiert das drumum.
00:36:20: Lass deine Erwartungen los und dann passt schon!
00:36:22: Sondern wir kämpfen da auch wirklich gegen gesellschaftliche Bilder.
00:36:27: Und solange Arbeit und Familie als Gegensätze behandelt werden in unserer Gesellschaft ist es ein strukturelles Problem und niemals ein persönliches Versagen.
00:36:37: Es muss uns auch ganz klar sein
00:36:40: Ja, aber genau deswegen machen wir das ja auch und genau deswegen reden wir hier jede Woche.
00:36:45: Also jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge und wir reden hier Woche für Woche genau zu diesem Thema.
00:36:53: Genau weil nur wenn man darüber redet, wenn andere das hören, wenn man das zum Thema macht kann sich auch etwas ändern nicht sofort.
00:37:00: ich glaube es haben sich über die letzten Jahre Dinge verändert.
00:37:03: Es tut sich auch noch weiter was Aber Es verändert auf jeden Fall schon mal das, wie wir über uns selbst denken.
00:37:11: Und das ist auf jedenfall der erste Schritt und Vereinbarkeit wird nicht leichter aber sie darf aufhören sich falsch anzufüllen und der Unterschied liegt nicht im Kalender er liegt ihm warum?
00:37:26: Das hast du jetzt schick sack.
00:37:29: Danke dir dafür danke euch allen dass ihr heute dabei wart Und wenn euch diese Folge geholfen hat, wenn es euch was gegeben hat.
00:37:40: Wenn Gedanken dabei waren mit denen ihr euch wohlfühlt, teilt sie bitte gerne mit einer Freundin oder einer Kollegin oder auch mit jemanden die den ihr kennt der gerade einfach mit diesem Thema
00:37:55: kämpft
00:37:56: und schreibt uns vor gern Was kostet euch gerade am meisten Energie?
00:38:02: Ist das die Realität Oder ist es einfach der Widerstand gegen diese Relativität?
00:38:08: Wir sind wirklich, wirklich neugierig und in diesem Sinne wünschen wir euch eine schöne Woche.
00:38:14: Und bis zum nächsten Mal!
00:38:25: Wir freuen uns riesig über den Austausch mit euch.
00:38:35: Schreibt uns auf LinkedIn unter Ines Eschbacher, unser Sanne Holzer oder kommentiert direkt unter der Folge!
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